Nach einem kurzen Schwächeanfall gestern, der den DAX unter 25 000 Punkte rutschen ließ, dürfte der Markt heute wieder über dieser Marke eröffnen.
Die Investoren mussten erneut einen kurzen Schockmoment verarbeiten. Es kam, wie es kommen musste, und die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran schienen zunächst gescheitert. US-Präsident Trump wollte in letzter Minute den vorgelegten Vertragsentwurf nicht akzeptieren. Das sorgte für steigende Ölpreise mit den entsprechenden Inflationssorgen. Diese entluden sich jedoch nur kurzzeitig an den Aktienmärkten. Zumindest die Indizes in New York schlossen zum zehnten Mal in Folge auf neuen Rekordniveaus. Das Pokern um einen Frieden in Nahost geht weiter.
Die aktuelle Situation strapaziert die Nerven der Anleger arg. Die permanente Veränderung der Nachrichtenlage sorgt für ein kurzfristiges, vorsichtiges Sentiment, das die mittel- und langfristigen Perspektiven teilweise überschattet. In Phasen ohne neue geopolitische Entwicklungen fokussieren sich die Investoren dann weiter auf die derzeitigen Modethemen KI und Halbleiter. Die zyklischen konjunkturellen Aussichten werden fast vollständig ignoriert.
In Asien haben die Anleger in Japan und Südkorea Gewinne mitgenommen. Speziell bei den sehr stark gelaufenen Halbleitertiteln wirkten die aufkommenden Verkaufsanreize so stark, dass sowohl der Nikkei als auch der Kospi-Index im Minus schlossen.
In Europa rücken heute die Verbraucherpreise und die JOLTS-Daten aus den USA in den Fokus. Speziell der Arbeitsmarkt in den USA gilt als Rückgrat der US-Wirtschaft und jegliche Indikationen dürften im Vorfeld der US-Notenbanksitzung Mitte Juni mit großem Interesse verfolgt werden. Auch die in der kommenden Woche stattfindende EZB-Ratssitzung sollte langsam ihren Schatten vorauswerfen. Aus technischer Sicht könnte sich der DAX heute in einer Handelsspanne zwischen 25 000 und 25 250 Punkten bewegen.
Sie wollen sofort benachrichtigt werden, wenn etwas an der Börse passiert? Eröffnen Sie ein Demo-Konto und aktivieren Sie die "push notifications"!
CFDs und OTC Optionen sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 69% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs und OTC Optionen bei diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs und OTC Optionen funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.cmcmarkets.com.
Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: "Inhalte") sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend "CMC Markets") und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.
