Berlin (ots) -
Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus, Tobias Schulze, hat am Dienstagmorgen im rbb24 Inforadio den Berliner Senat im Fall des entlassenen Digital-Staatssekretärs Matthias Hundt kritisiert.
Schulze sagte, das Ganze sei eine Farce. "Das zeigt auch nochmal, wie ungeeignet Herr Hundt war." Der Berliner Senat sollte auf jeden Fall lernen, "dass mehr oder weniger gute Manager (...) keine guten Politikerinnen und Politiker sind", führte Schulze aus. "Man kann nicht einfach jemanden aus dem Wirtschaftsbereich in die Politik verfrachten, weil da einfach andere Anforderungen gelten. Das hat sich ja jetzt über mehrere Personalfälle gezeigt. Ob das Frau Bonde ist, ob das Herr Chialo war, die im Berliner Haifischbecken, und die Berliner Politik ist schon speziell, untergegangen sind."
Laut Schulze sollte außerdem die Regelung zu Übergangsgeldern für die Zukunft geändert werden. "Ich finde es an sich schon richtig, dass Menschen, die aufgrund politischer Entscheidungen aus dem Senatsdienst ausscheiden, nicht sofort in die Grundsicherung oder ins Leere fallen. (...) Aber dieser Fall, für zweieinhalb Monate Arbeit 50.000 Euro, das geht nicht, dass versteht niemand draußen", betonte Schulze.
Der Link zum Interview: https://ots.de/1OgJpA
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/51580/6286413
Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus, Tobias Schulze, hat am Dienstagmorgen im rbb24 Inforadio den Berliner Senat im Fall des entlassenen Digital-Staatssekretärs Matthias Hundt kritisiert.
Schulze sagte, das Ganze sei eine Farce. "Das zeigt auch nochmal, wie ungeeignet Herr Hundt war." Der Berliner Senat sollte auf jeden Fall lernen, "dass mehr oder weniger gute Manager (...) keine guten Politikerinnen und Politiker sind", führte Schulze aus. "Man kann nicht einfach jemanden aus dem Wirtschaftsbereich in die Politik verfrachten, weil da einfach andere Anforderungen gelten. Das hat sich ja jetzt über mehrere Personalfälle gezeigt. Ob das Frau Bonde ist, ob das Herr Chialo war, die im Berliner Haifischbecken, und die Berliner Politik ist schon speziell, untergegangen sind."
Laut Schulze sollte außerdem die Regelung zu Übergangsgeldern für die Zukunft geändert werden. "Ich finde es an sich schon richtig, dass Menschen, die aufgrund politischer Entscheidungen aus dem Senatsdienst ausscheiden, nicht sofort in die Grundsicherung oder ins Leere fallen. (...) Aber dieser Fall, für zweieinhalb Monate Arbeit 50.000 Euro, das geht nicht, dass versteht niemand draußen", betonte Schulze.
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