Berlin (ots) -
Der Mittelstand. BVMW warnt eindringlich davor, die angekündigten Wirtschafts- und Sozialreformen weiter zu verzögern. Insbesondere in den neuen Bundesländern sei die wirtschaftlicher Lage vielerorts sehr ernst, was zu einer zunehmenden Stärkung der politischen Extreme geführt habe.
Bundesgeschäftsführer Christoph Ahlhaus sagte: "Das beste Mittel gegen politischen Extremismus sind echte Reformen, die zu einem sichtbaren Fortschritt der Menschen im Alltag führen. Das taktierende Koalitions-Klein-Klein, dass sich um die wahren Probleme herumdrückt, muss ein Ende haben."
Gerade Ostdeutschland habe in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen, dass Menschen und Unternehmen mit tiefgreifenden Umbrüchen umgehen, sich anpassen und neue Chancen ergreifen können. Diese Transformationskompetenz sei heute ein entscheidender Standortvorteil, sagte Ahlhaus. Wenn es gelänge, im Osten die Wirtschaftswende einzuleiten, könne daraus ein Signal für ganz Deutschland werden.
Der Mittelstand sei das Rückgrat der ostdeutschen Wirtschaft - vielerorts noch stärker strukturprägend als in Westdeutschland. Familienunternehmen, Handwerksbetriebe, industrielle Mittelständler und innovative Hidden Champions sicherten Wertschöpfung, Ausbildung und gesellschaftliche Stabilität bis tief in die Regionen hinein. Gleichzeitig sei Ostdeutschland längst nicht mehr nur Aufholregion, sondern vielfach Vorreiter bei Zukunftstechnologien. Beispiele wie Silicon Saxony zeigten eindrucksvoll, welches Potenzial in den neuen Bundesländern stecke, sagte Ahlhaus und verwies dabei auf Zukunftstechnologien Made in Ostdeutschland wie zum Beispiel: Mikroelektronik, Halbleiter, Wasserstoff, Batterietechnologien und industrielle Digitalisierung.
"Der wirtschaftliche Erfolg des Ostens ist nicht nur eine regionale Frage, sondern eine zentrale Zukunftsfrage für den gesamten Standort Deutschland", sagte Ahlhaus.
Über den Verband
Der Mittelstand. BVMW e.V. ist die größte, politisch unabhängige und branchenübergreifende Interessenvereinigung des deutschen Mittelstands.
Weitere Informationen unter: www.bvmw.de
Pressekontakt:
Lutz Kordges
Potsdamer Straße 7
10785 Berlin
Telefon: 030 533206-302
presse@bvmw.de
Original-Content von: Der Mittelstand. BVMW e. V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/51921/6286657
Der Mittelstand. BVMW warnt eindringlich davor, die angekündigten Wirtschafts- und Sozialreformen weiter zu verzögern. Insbesondere in den neuen Bundesländern sei die wirtschaftlicher Lage vielerorts sehr ernst, was zu einer zunehmenden Stärkung der politischen Extreme geführt habe.
Bundesgeschäftsführer Christoph Ahlhaus sagte: "Das beste Mittel gegen politischen Extremismus sind echte Reformen, die zu einem sichtbaren Fortschritt der Menschen im Alltag führen. Das taktierende Koalitions-Klein-Klein, dass sich um die wahren Probleme herumdrückt, muss ein Ende haben."
Gerade Ostdeutschland habe in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen, dass Menschen und Unternehmen mit tiefgreifenden Umbrüchen umgehen, sich anpassen und neue Chancen ergreifen können. Diese Transformationskompetenz sei heute ein entscheidender Standortvorteil, sagte Ahlhaus. Wenn es gelänge, im Osten die Wirtschaftswende einzuleiten, könne daraus ein Signal für ganz Deutschland werden.
Der Mittelstand sei das Rückgrat der ostdeutschen Wirtschaft - vielerorts noch stärker strukturprägend als in Westdeutschland. Familienunternehmen, Handwerksbetriebe, industrielle Mittelständler und innovative Hidden Champions sicherten Wertschöpfung, Ausbildung und gesellschaftliche Stabilität bis tief in die Regionen hinein. Gleichzeitig sei Ostdeutschland längst nicht mehr nur Aufholregion, sondern vielfach Vorreiter bei Zukunftstechnologien. Beispiele wie Silicon Saxony zeigten eindrucksvoll, welches Potenzial in den neuen Bundesländern stecke, sagte Ahlhaus und verwies dabei auf Zukunftstechnologien Made in Ostdeutschland wie zum Beispiel: Mikroelektronik, Halbleiter, Wasserstoff, Batterietechnologien und industrielle Digitalisierung.
"Der wirtschaftliche Erfolg des Ostens ist nicht nur eine regionale Frage, sondern eine zentrale Zukunftsfrage für den gesamten Standort Deutschland", sagte Ahlhaus.
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