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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Verhaltener Handelsauftakt - Marvell weiter gesucht

DJ MÄRKTE USA/Verhaltener Handelsauftakt - Marvell weiter gesucht

DOW JONES--Knapp behauptet starten die US-Börsen in den Handel am Mittwoch, bewegen sich damit aber immer noch in der Nähe ihrer jüngst erreichten Rekordstände. Der Dow-Jones-Index sinkt kurz nach der Startglocke um 0,4 Prozent auf 51.121 Punkte. Der S&P-500 verliert 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite gibt um 0,3 Prozent nach. Ein Ende des Iran-Kriegs scheint wieder weiter in die Ferne gerückt, nachdem sich die Streitkräfte von USA und Iran neue heftige Gefechte geliefert haben, wobei die USA allerdings behaupten, der vereinbarte Waffenstillstand halte. Daneben treibt Anleger die Frage um, ob die Unternehmen ihre angekündigten massiven Investitionen in die KI überhaupt stemmen können. Jüngstes Beispiel ist die am Montag angekündigte Kapitalerhöhung der Google-Mutter Alphabet im Umfang von 80 Milliarden Dollar.

Der Ölpreis zieht in Reaktion auf die jüngste Eskalation des Iran-Kriegs deutlicher an. Das Barrel Brentöl verteuert sich um 1,4 Prozent auf 97,38 Dollar. Mit dem Ölpreis steigen die Inflationssorgen, was wiederum am Anleihemarkt die Renditen etwas nach oben treibt. Die Zehnjahresrendite klettert um 3 Basispunkte auf 4,49 Prozent. Der Dollar verzeichnet als "sicherer Hafen" etwas Zulauf; der Dollarindex zieht um 0,1 Prozent an. Gold gibt angesichts des festeren Dollar und der höheren Marktzinsen leicht nach. Der Preis für die Feinunze sinkt um 0,8 Prozent auf 4.450 Dollar.

Konjunkturseitig wurde der ADP-Arbeitsmarktbericht für Mai veröffentlicht. Demnach wurden im privaten Sektor mehr Stellen als erwartet geschaffen, was als Hinweis auf eine nach wie vor robuste Beschäftigungslage gewertet wird. Der Bericht gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag. Ferner werden die Auftragseingänge der Industrie aus dem April, der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex und der ISM-Index, jeweils für den Servicesektor und für den Monat Mai veröffentlicht. Später folgt dann der Konjunkturbericht Beige Book der US-Notenbank. Daneben wird US-Finanzminister Scott Bessent vor dem Finanzausschuss des US-Senats zum Haushalt 2027 sprechen.

Geschäftszahlen wird nach Börsenschluss Broadcom veröffentlichen. Sie könnten der KI-Rally einen weiteren Schub geben, sollte der Chiphersteller wie seine Wettbewerber überzeugen. Die Broadcom-Aktie tendiert gut behauptet.

Marvell Technology verteuern sich um 7 Prozent, nachdem sie am Dienstag einen Sprung von über 30 Prozent gemacht hatten. Die Titel profitieren weiter von Aussagen des Nvidia-CEO Jensen Huang. Er traut dem Unternehmen einen Börsenwert von 1 Billion Dollar zu.

Die Aktien der Investmentgesellschaft KKR fallen um 4,4 und die von Apollo Global Management um 3,2 Prozent. Marktteilnehmer verweisen auf einen Ausverkauf im Sektor, nachdem der schweizerische Wettbewerber Partners Group den Abzug von Mitteln aus einem seiner Fonds begrenzt hat. Das Unternehmen reagierte darauf auf den massiven Rückzug der Investoren. Am Markt seien neue Zweifel an der Qualität von Private Credit (direkt durch private Investoren oder Fonds an Unternehmen vergebene Kredite) aufgekommen, heißt es.

Nach Vorlage überzeugender Geschäftszahlen gewinnen Gamestop 9,4 Prozent. Für Palo Alto Networks geht es hingegen um 6,3 Prozent abwärts, obwohl das Cyber-Security-Unternehmen überraschend gute Geschäftszahlen vorgelegt hat. Allerdings hat sich der Kurs der Aktie seit Mitte April in etwa verdoppelt.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          51.121,37  -0,4  -186,42    51.307,79 
S&P-500         7.592,05  -0,2   -17,73    7.609,78 
NASDAQ Comp      27.024,64  -0,3   -69,26    27.093,90 
NASDAQ 100       30.654,24  -0,0   -6,36    30.660,60 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,08 +0,03    4,09      4,05 
5 Jahre           4,21 +0,03    4,23      4,18 
10 Jahre          4,49 +0,03    4,50      4,45 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 21:17 
EUR/USD          1,1604  -0,2  -0,0027     1,1631   1,1631 
EUR/JPY          185,61  -0,2  -0,3800     185,99  185,9800 
EUR/CHF          0,9164  +0,1   0,0008     0,9156   0,9155 
EUR/GBP          0,8638  +0,0   0,0001     0,8637   0,8633 
USD/JPY          159,94  +0,0   0,0500     159,89  159,9000 
GBP/USD          1,3431  -0,3  -0,0034     1,3465   1,3470 
USD/CNY          6,7692  +0,1   0,0070     6,7622   6,7622 
USD/CNH          6,7727  +0,2   0,0113     6,7614   6,7627 
AUS/USD          0,7147  -0,4  -0,0031     0,7178   0,7180 
Bitcoin/USD      66.893,41  -0,9  -599,23    67.492,64 67.131,64 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         94,92  +1,2    1,16      93,76 
Brent/ICE         97,38  +1,4    1,38      96,00 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.449,62  -0,8   -34,97    4.484,59 
Silber           73,99  -1,5   -1,12      75,11 
Platin         1.906,70  -1,6   -30,05    1.936,75 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/flf

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June 03, 2026 09:46 ET (13:46 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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