BERLIN/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Linken-Chefin Ines Schwerdtner sieht im Scheitern Deutschlands bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat eine "Schlappe für den sogenannten Außenkanzler Friedrich Merz". Es sei auch die Quittung dafür, dass Deutschland in den entscheidenden Konflikten dieser Tage den Mund gehalten und Völkerrechtsbrüche nicht eindeutig benannt habe, sagte sie "T-Online".
"Ob Gaza, Venezuela oder Iran-Krieg: Deutschland hat zum Bruch des Völkerrechts geschwiegen, wenn die USA oder Israel sie begangen haben. Das sind Musterbeispiele für doppelte Standards. So gewinnt man keine Wahlen bei der UNO." So habe Deutschland ihrer Meinung nach in ihrem obersten Gremium auch nichts zu suchen./csd/DP/he
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