Berlin (ots) -
Zum Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) sagt Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes:
"Der Entwurf steht im deutlichen Widerspruch zu den Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag. Die Stabilisierung der Pflegeversicherung ist ein wichtiges Ziel, dabei muss die Versorgungssicherheit aber weiterhin sichergestellt werden. Mit dem PNOG schnürt die Regierung ein weiteres Sparpaket zulasten der Pflegebedürftigen und Pflegenden. Was fehlt, sind die notwendigen und lange angekündigten Strukturreformen, die einen Abbau der Sektorengrenzen und von Bürokratie ermöglichen und die pflegerische Versorgung wirklich neu denken."
Helvi Seehafer, Fachbereichsleiterin Pflege bei der Johanniter-Unfall-Hilfe, unterstreicht: "Besonders kritisch sehen wir das Vorhaben, Tariflöhne für Pflegekräfte nicht mehr vollständig zu refinanzieren: Vergütungssteigerungen für Pflegeeinrichtungen sollen in den nächsten vier Jahren auf die Veränderung der Grundlohnrate gedeckelt werden. Die Verpflichtung zur Anerkennung von Tarifsteigerung entfällt befristet. Damit stehen Pflegeinrichtungen noch stärker als ohnehin schon unter wirtschaftlichem Druck. Zudem führt diese Begrenzung der Lohnentwicklung zu einer Reduzierung der Attraktivität des Pflegeberufes, was vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung nicht zielführend sein kann."
Pflegeangebote bei den Johannitern
Die Johanniter-Unfall-Hilfe betreibt deutschlandweit 169 ambulante Pflegedienste. In 57 Tagespflegeeinrichtungen und 39 ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften werden tagtäglich Menschen betreut. In 188 Einrichtungen des Betreuten Wohnens kümmern sich die Johanniter um die Bewohnerinnen und Bewohner, wenn diese Hilfe benötigen. In 19 ambulanten Hospizdiensten und vier stationären Hospizen begleiten Johanniter Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
Über die Johanniter-Unfall-Hilfe
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 44.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, mehr als 33.000 Beschäftigten und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland. Mehr Informationen unter www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe.
Pressekontakt:
Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: medien@johanniter.de
Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/14240/6288971
Zum Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) sagt Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes:
"Der Entwurf steht im deutlichen Widerspruch zu den Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag. Die Stabilisierung der Pflegeversicherung ist ein wichtiges Ziel, dabei muss die Versorgungssicherheit aber weiterhin sichergestellt werden. Mit dem PNOG schnürt die Regierung ein weiteres Sparpaket zulasten der Pflegebedürftigen und Pflegenden. Was fehlt, sind die notwendigen und lange angekündigten Strukturreformen, die einen Abbau der Sektorengrenzen und von Bürokratie ermöglichen und die pflegerische Versorgung wirklich neu denken."
Helvi Seehafer, Fachbereichsleiterin Pflege bei der Johanniter-Unfall-Hilfe, unterstreicht: "Besonders kritisch sehen wir das Vorhaben, Tariflöhne für Pflegekräfte nicht mehr vollständig zu refinanzieren: Vergütungssteigerungen für Pflegeeinrichtungen sollen in den nächsten vier Jahren auf die Veränderung der Grundlohnrate gedeckelt werden. Die Verpflichtung zur Anerkennung von Tarifsteigerung entfällt befristet. Damit stehen Pflegeinrichtungen noch stärker als ohnehin schon unter wirtschaftlichem Druck. Zudem führt diese Begrenzung der Lohnentwicklung zu einer Reduzierung der Attraktivität des Pflegeberufes, was vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung nicht zielführend sein kann."
Pflegeangebote bei den Johannitern
Die Johanniter-Unfall-Hilfe betreibt deutschlandweit 169 ambulante Pflegedienste. In 57 Tagespflegeeinrichtungen und 39 ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften werden tagtäglich Menschen betreut. In 188 Einrichtungen des Betreuten Wohnens kümmern sich die Johanniter um die Bewohnerinnen und Bewohner, wenn diese Hilfe benötigen. In 19 ambulanten Hospizdiensten und vier stationären Hospizen begleiten Johanniter Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
Über die Johanniter-Unfall-Hilfe
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 44.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, mehr als 33.000 Beschäftigten und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland. Mehr Informationen unter www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe.
Pressekontakt:
Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: medien@johanniter.de
Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/14240/6288971
© 2026 news aktuell
