Straubing (ots) -
Jeder Reformvorschlag muss auf Ausgewogenheit achten. Das heißt, wenn auf der einen Seite Beitragszahlern und Leistungsempfängern Zumutungen ins Haus stehen, dann müssen diese aber erkennen, dass stärkere Schultern auch mehr tragen. Wie im Steuersystem, wo es einen progressiven Tarifverlauf gibt (höhere Einkommen zahlen prozentual mehr), so muss auch bei Gesundheit und Pflege dieses Prinzip berücksichtigt werden. Möglichkeiten dazu gibt es, beispielsweise durch eine Erhöhung oder einen völligen Verzicht auf die Beitragsbemessungsgrenze. Nur auf diese Weise lässt sich in der Bevölkerung Akzeptanz für Reformen erzielen und den Kritiken die Spitze nehmen.
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/122668/6289470
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