Anzeige
Mehr »
Montag, 08.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor Durchbruch? 2 Kilometer Anomalie - trifft diese Aktie jetzt den Jackpot?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
312 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/Nahost und Chip-Einbruch bremsen

DJ MÄRKTE EUROPA/Nahost und Chip-Einbruch bremsen

DOW JONES--Leichter sind die europäischen Börsen am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Die Aktienmärkte werden von zwei Seiten in die Mangel genommen - über die Zinsseite nach dem Schock über den starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag einerseits und eine erneute Eskalation im Nahost-Konflikt andererseits. Nach einem Angriff Israels auf den Libanon schlug der Iran zurück, worauf wiederum Israel den Iran angriff, obwohl US-Präsident Trump versuchte hatte, Israels Premier Netanjahu davon abzuhalten. Der Brent-Ölpreis schießt wie üblich nach oben. Der DAX verliert 0,7 Prozent auf 24.588 Punkte, der Euro-Stoxx-50 um 0,7 Prozent auf 6.020 Zähler.

Der "Payroll-Schock" aus den USA greife direkt die extrem hohen Aktienbewertungen an, heißt es im Handel, nachdem die Zahl der neu geschaffenen Stellen in den USA im Rahmen des US-Arbeitsmarktbericht für Mai doppelt so hoch wie erwartet ausgefallen war und Zinssenkungshoffnungen zunichte gemacht hatte. Zugleich ist die Erwartung einer US-Zinserhöhung per September auf über 38 Prozent gestiegen - verglichen mit 19,5 Prozent eine Woche zuvor. Die 10-jährigen US-Zinsen schnellten von unter 4,50 auf zeitweise über 4,60 Prozent nach oben - die zehnjährige Bundesanleihe rentiert auf dem höchsten Niveau seit zwei Wochen.

Darauf war der Nasdaq-Index am Freitag um über 4 Prozent eingebrochen. Der wichtige SOX-Index der US-Chipaktien sackte sogar um über 10 Prozent ab. Die europäischen Technologiewerte halten sich noch wacker. So geben ASML nur 1,2 Prozent nach, STMicro halten sich unverändert und Infineon können wie erhofft die nötige Stabilisierung erreichen und legen 0,3 Prozent zu.

Als Belastungsfaktor wird auch der Börsengang von SpaceX gesehen. Marktteilnehmer hatten auch ohne den "Payroll-Schock" schon mit Abgabedruck auf Technologiewerte gerechnet, weil in den Portfolios der Fonds Platz geschaffen und Liquidität generiert werden muss, um SpaceX-Aktien zu zeichnen. Der Börsengang soll fast 80 Milliarden Dollar bringen.

Kräftig nach unten geht es im Luftfahrt-Bereich: Der Branchenverband Iata hat eine Gewinnwarnung für die Fluglinien ausgesprochen. Wegen der Krise im Nahen Osten und der Folge einer Preisexplosion bei Kerosin rechnet er in der Branche 2026 mit Gewinnen von 23 Milliarden Euro verglichen mit 45 Milliarden im Jahr zuvor. Lufthansa, MTU Aero und Airbus fallen bis zu 2,4 Prozent - auch gedrückt von steigenden Redölpreisen.

Gesucht sind französische Telekommunikationstitel. Das Übernahmeangebot eines Konsortiums für SFR stützt. "Die Anzahl der Konkurrenten reduziert sich von vier auf drei - damit dürften die Preisschlachten im Mobilfunkbereich ein Ende finden", sagt ein Händler. Entsprechend steigen Orange um 1,5 Prozent und Bouygues um 0,6 Prozent gegen den schwachen Gesamtmarkt.

In Italien steht der Bankensektor im Fokus. Dort kommt es zu einem Übernahmewettkampf um die Banca Monte dei Paschi, die Aktien springen um 9,7 Prozent empor. Nachdem zunächst die Banco BPM (-1,3%) den Vorschlag einer Fusion unterbreitet hatte, grätscht nun die Intesa Sanpaolo dazwischen und bietet in einen Mix aus eigenen Aktien und Cash umgerechnet aktuell knapp 31 Milliarden Euro. Intesa fallen 3,7 Prozent.

Kräftige Auswirkungen haben auch die Umstufungen durch Banken. So hat die UBS bei Voestalpine die Kaufempfehlung zurückgezogen und Exane BNP die Titel von CTS Eventim sogar auf "Underperform" gesenkt. Beide Aktien fallen um je 5 Prozent. Bei Remy Cointreau geht es 1,7 Prozent höher, hier stützt die Hochstufung der UBS.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.019,59  -0,7   -42,48    6.062,07    3,9 
Stoxx-50        5.152,70  -0,7   -36,59    5.189,29    4,8 
DAX          24.587,76  -0,7  -171,29    24.759,05    0,4 
MDAX          32.195,80  -0,8  -270,80    27.039,42    5,2 
TecDAX         4.057,69  -0,4   -16,45    3.091,28    12,0 
SDAX          18.280,79  -0,8  -153,03    13.062,07    6,4 
FTSE          10.338,50  -0,3   -29,55    10.368,05    4,1 
CAC           8.169,88  -0,6   -48,36    8.218,24    0,3 
SMI          13.294,31  -0,7   -93,92    13.388,23    0,2 
ATX           5.991,66  -1,5   -92,51    6.084,17    12,5 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:10 
EUR/USD          1,1524  +0,0   0,0005     1,1519   1,1549 
EUR/JPY          184,58  -0,1  -0,1200      184,7  185,1300 
EUR/CHF          0,9188  +0,2   0,0015     0,9173   0,9176 
EUR/GBP          0,864  +0,0   0,0003     0,8637   0,8631 
USD/JPY          160,18  -0,1  -0,1100     160,29  160,2800 
GBP/USD          1,3337  -0,0  -0,0002     1,3339   1,3379 
USD/CNY          6,7838  +0,3   0,0183     6,7655   6,7655 
USD/CNH          6,7859  -0,1  -0,0051     6,7910   6,7848 
AUS/USD          0,7053  +0,1   0,0008     0,7045   0,7074 
Bitcoin/USD      63.264,92  +2,3  1.395,50    61.869,42 60.733,07 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         94,36  +4,2    3,82      90,54 
Brent/ICE         97,22  +4,4    4,13      93,09 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.300,28  -0,7   -28,52    4.328,80 
Silber           67,01  -1,2   -0,80      67,81 
Platin         1.763,41  -0,8   -13,39    1.776,80 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 08, 2026 03:50 ET (07:50 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.