Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die vergangene Woche brachte für nahezu alle Anleihesegmente negative Gesamtrenditen, so die Analysten der DekaBank.Grund sei ein breiter Renditeanstieg bei den Staatsanleihen als Folge des überraschend starken US-Arbeitsmarktberichts vom Freitag sowie anhaltenden Inflationsdrucks infolge des Iran-Konflikts gewesen. Unternehmensanleihen und Bankpapiere hätten zwar ebenfalls größtenteils negative Gesamtrenditen geliefert, seien aber stabiler als Staatsanleihen gewesen, da ihre Kursentwicklung weniger von Zinsbewegungen abhänge. Risikoaufschläge seien über die gesamte Woche bemerkenswert stabil geblieben. Europäische Hochzinsanleihen hätten sich besonders gut gehalten dank kurzer Laufzeit und höherer Kupons. Der Blick richte sich diese Woche auf die EZB-Sitzung am Donnerstag: Eine Zinserhöhung gelte als nahezu sicher. Ob Unternehmens- und Bankanleihen ihre Widerstandsfähigkeit in einem Umfeld höherer Volatilität und steigender Leitzinsen behaupten könnten, bleibe die zentrale Frage für die kommenden Wochen. (08.06.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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