Die Wall Street hat sich gestern erholt. Nach der Tech-Verkaufswelle vom Freitag griffen Anleger bei US-Technologiewerten wieder zu. Der Nasdaq 100 stieg um 1,58 % auf 29.414,26 Punkte. Am Freitag hatte der Index fast 5 % verloren. Der S&P 500 legte um 0,30 % auf 7.405,73 Punkte zu. Der Dow Jones gab dagegen um 0,16 % auf 50.786,01 Punkte nach.
Morgan Stanley wertete den Rücksetzer als gesund. Die US-Bank bleibt wegen robuster Unternehmensgewinne und solider Konjunkturdaten positiv für Aktien. Sie sieht den S&P 500 im laufenden Jahr bei 8.000 Punkten. Die Citigroup ist mit einem angehobenen Kursziel von 8.100 Punkten noch optimistischer.
Die Lage im Nahen Osten blieb ein Belastungsfaktor. Iran und Israel griffen sich erstmals seit der Waffenruhe im April wieder gegenseitig an. Israel reagierte auf neue iranische Raketenangriffe mit Gegenangriffen. Beide Seiten wollen die Angriffe nun wieder einstellen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte eine Feuerpause.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Montag nach anfänglich stärkeren Abgaben zumindest stabilisiert. Die Erholung an den US-Börsen half nur begrenzt. Die angespannte Lage im Nahen Osten und neue Zinsängste belasteten die Stimmung. Der Dax verlor 0,58 % auf 24.616,22 Punkte und fiel damit unter die 21-Tage-Linie. Der MDax gab um 1,05 % auf 32.125,47 Punkte nach.
Auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Wochen dürfte der DAX heute erst einmal auf der Stelle treten. Die DAX-Indikation heute morgen liegt bei 24.630 Punkten und damit hauchdünn über dem Vortagsniveau.
OpenAI hat vertraulich einen Antrag für einen US-Börsengang eingereicht. Angaben zum Volumen und zu den Bedingungen fehlen noch. Reuters nennt eine mögliche Bewertung von bis zu 1 Bill. $. Ein Börsengang im September steht im Raum.
Apple stellte auf der WWDC eine neue KI-Version von Siri vor. Die neue Siri soll stärker in den Alltag der Nutzer integriert werden und eine eigene App bekommen. Die Aktie sprang kurzzeitig auf ein Rekordhoch von 317,40 $ und drehte danach ins Minus. Wedbush bleibt positiv und nennt ein Kursziel von 400 $.
Marvell Technology profitierte von der Erholung bei Halbleiterwerten. Zusätzlich trieb die geplante Aufnahme in den S&P 500 am 22. Juni den Kurs an. Die Aktie gewann 14,4 %. Damit war Marvell der stärkste Wert im Nasdaq 100.
Campbell's muss seinen Platz im S&P 500 für Marvell Technology räumen. Die Aktie verlor trotz einer positiven Gewinnüberraschung für das abgelaufene Quartal 1 %. Der Indexausschluss überwog damit den operativ positiven Nachrichtenimpuls. Für den Kurs war das kurzfristig belastend.
Intel erhielt Rückenwind durch einen möglichen Großauftrag von Alphabet. Alphabet soll Intel mit der Herstellung von mehr als 3 Mio. speziellen KI-Chips beauftragt haben. Die Aktie sprang um 12,2 %. Der Auftrag stärkt die Wahrnehmung von Intel als möglichem Fertigungspartner im KI-Markt.
Alphabet soll sich nach monatelangen Tests für Intel als Partner bei einigen Tensor Processing Units entschieden haben. Zusätzlich soll Alphabet SpaceX in den kommenden Jahren monatlich 920 Mio. $ für vermietete Rechenleistung zahlen. Die Alphabet-Aktie verlor 1,1 %.
SpaceX soll von Alphabet in den kommenden Jahren hohe Zahlungen erhalten. Genannt werden monatlich 920 Mio. $ für vermietete Rechenleistung. Das unterstreicht die wachsende Bedeutung von Rechenkapazität im KI-Markt.
Eli Lilly überzeugte bei einer Branchenveranstaltung mit Daten zur neuen Abnehmspritze Retatrutide. Patienten sollen damit innerhalb von rund zwei Jahren 30 % ihres Körpergewichts verlieren können. Die Aktie stieg um 2,4 %. Die Daten stärken die Position im stark umkämpften Markt für Adipositas-Medikamente.
Novo Nordisk meldete neue Verschreibungszahlen für Wegovy. Das Medikament gegen Fettleibigkeit wurde bereits mehr als 3 Mio. Mal verschrieben. Damit bleibt Novo Nordisk ein zentraler Wettbewerber von Eli Lilly.
Sie möchten gerne jeden Morgen auf diese Art und Weise kurz und knackig auf den neuesten Stand gebracht werden? Dann empfehle ich die kostenlose Bernecker App. Hier gehts zum Download: https://www.bernecker.info/app
Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion
Morgan Stanley wertete den Rücksetzer als gesund. Die US-Bank bleibt wegen robuster Unternehmensgewinne und solider Konjunkturdaten positiv für Aktien. Sie sieht den S&P 500 im laufenden Jahr bei 8.000 Punkten. Die Citigroup ist mit einem angehobenen Kursziel von 8.100 Punkten noch optimistischer.
Die Lage im Nahen Osten blieb ein Belastungsfaktor. Iran und Israel griffen sich erstmals seit der Waffenruhe im April wieder gegenseitig an. Israel reagierte auf neue iranische Raketenangriffe mit Gegenangriffen. Beide Seiten wollen die Angriffe nun wieder einstellen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte eine Feuerpause.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Montag nach anfänglich stärkeren Abgaben zumindest stabilisiert. Die Erholung an den US-Börsen half nur begrenzt. Die angespannte Lage im Nahen Osten und neue Zinsängste belasteten die Stimmung. Der Dax verlor 0,58 % auf 24.616,22 Punkte und fiel damit unter die 21-Tage-Linie. Der MDax gab um 1,05 % auf 32.125,47 Punkte nach.
Auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Wochen dürfte der DAX heute erst einmal auf der Stelle treten. Die DAX-Indikation heute morgen liegt bei 24.630 Punkten und damit hauchdünn über dem Vortagsniveau.
OpenAI hat vertraulich einen Antrag für einen US-Börsengang eingereicht. Angaben zum Volumen und zu den Bedingungen fehlen noch. Reuters nennt eine mögliche Bewertung von bis zu 1 Bill. $. Ein Börsengang im September steht im Raum.
Apple stellte auf der WWDC eine neue KI-Version von Siri vor. Die neue Siri soll stärker in den Alltag der Nutzer integriert werden und eine eigene App bekommen. Die Aktie sprang kurzzeitig auf ein Rekordhoch von 317,40 $ und drehte danach ins Minus. Wedbush bleibt positiv und nennt ein Kursziel von 400 $.
Marvell Technology profitierte von der Erholung bei Halbleiterwerten. Zusätzlich trieb die geplante Aufnahme in den S&P 500 am 22. Juni den Kurs an. Die Aktie gewann 14,4 %. Damit war Marvell der stärkste Wert im Nasdaq 100.
Campbell's muss seinen Platz im S&P 500 für Marvell Technology räumen. Die Aktie verlor trotz einer positiven Gewinnüberraschung für das abgelaufene Quartal 1 %. Der Indexausschluss überwog damit den operativ positiven Nachrichtenimpuls. Für den Kurs war das kurzfristig belastend.
Intel erhielt Rückenwind durch einen möglichen Großauftrag von Alphabet. Alphabet soll Intel mit der Herstellung von mehr als 3 Mio. speziellen KI-Chips beauftragt haben. Die Aktie sprang um 12,2 %. Der Auftrag stärkt die Wahrnehmung von Intel als möglichem Fertigungspartner im KI-Markt.
Alphabet soll sich nach monatelangen Tests für Intel als Partner bei einigen Tensor Processing Units entschieden haben. Zusätzlich soll Alphabet SpaceX in den kommenden Jahren monatlich 920 Mio. $ für vermietete Rechenleistung zahlen. Die Alphabet-Aktie verlor 1,1 %.
SpaceX soll von Alphabet in den kommenden Jahren hohe Zahlungen erhalten. Genannt werden monatlich 920 Mio. $ für vermietete Rechenleistung. Das unterstreicht die wachsende Bedeutung von Rechenkapazität im KI-Markt.
Eli Lilly überzeugte bei einer Branchenveranstaltung mit Daten zur neuen Abnehmspritze Retatrutide. Patienten sollen damit innerhalb von rund zwei Jahren 30 % ihres Körpergewichts verlieren können. Die Aktie stieg um 2,4 %. Die Daten stärken die Position im stark umkämpften Markt für Adipositas-Medikamente.
Novo Nordisk meldete neue Verschreibungszahlen für Wegovy. Das Medikament gegen Fettleibigkeit wurde bereits mehr als 3 Mio. Mal verschrieben. Damit bleibt Novo Nordisk ein zentraler Wettbewerber von Eli Lilly.
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Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion
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