DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BEAMTE - Vor dem Treffen der Koalitionsspitzen mit den Sozialpartnern im Kanzleramt, bei dem über die anstehenden großen Reformen gesprochen werden soll, verlangt der Arbeitnehmerflügel der CDU eine Einbeziehung der Beamten in die Reformen. Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, sagte der Süddeutschen Zeitung: "Ich kann mir keine Reformen für Rente, Pflege und Gesundheit vorstellen, in die nicht wirkungsgleich auch Änderungen für Beamte eingearbeitet werden." Es dürfe "nicht sein, dass Arbeitnehmer, gerade die in den hohen Tarifgruppen, die Hauptlast der Reformen schultern - und für andere ändert sich nichts". (Süddeutsche Zeitung)
RENTE - Vor dem Spitzentreffen der Koalitionsparteien mit Vertretern der Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften hat Verdi-Chef Frank Werneke vor Eingriffen bei den Rentenerhöhungen gewarnt. "Die Renten sind aus guten Gründen an die Reallohnentwicklung gekoppelt", sagte Werneke. Er kündigte entschiedenen Widerstand gegen Vorstöße an, den Mechanismus außer Kraft zu setzen, wie sie jüngst von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger oder Junge-Union-Chef Johannes Winkel ins Gespräch gebracht wurden. "Der Jungen Union und den Arbeitgebern geht es nicht um eine auskömmliche Altersrente für Millionen von Menschen, sondern allein um den langfristigen Rückzug aus dem umlagefinanzierten System und Kostensenkungen bei den Arbeitgebern", erklärte der Verdi-Chef. "Das ist absolut inakzeptabel." (Augsburger Allgemeine)
KRANKENKASSEN - In der Debatte um die geplante Gesundheitsreform deuten vorläufige Zahlen auf eine unerwartet schlechte Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen hin. Wie Bild unter Berufung auf Koalitionskreise meldet, rechnet das Bundesgesundheitsministerium für das laufende Jahr mit um 3,5 Milliarden Euro höheren Ausgaben als bisher angenommen. Demnach stiegen die Ausgaben der Krankenkassen für Ärzte, Arzneimittel und Kliniken von Januar bis März um 7,8 Prozent. Bislang war das Ministerium von einem Plus von 6,5 Prozent für das Gesamtjahr ausgegangen. (Bild)
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June 10, 2026 00:55 ET (04:55 GMT)
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