Linz (www.anleihencheck.de) - Der jüngste Aufwertungsdruck auf den US-Dollar (EUR-USD war nahe an 1,1500) speist sich vor allem aus gestiegenen Zinserhöhungserwartungen an die FED, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Das stehe im Kontrast zur frühen Phase des Konflikts im Nahen Osten, als der Markt zwar rasch Zinssenkungen ausgepreist, Zinserhöhungen aber noch skeptisch beurteilt habe. Bei anderen großen G10-Zentralbanken sei die Anpassung leichter gefallen - auch, weil dort von vornherein weniger Lockerungen eingepreist gewesen seien. Auffällig sei dass sich die erwarteten Zinserhöhungen der sechs übrigen großen G10-Notenbanken zuletzt von ihren Hochs gelöst hätten. Gründe: ein schwächer als befürchtet ausgefallener Preisschock sowie vorsichtige Kommunikation der Zentralbanken, was die Zahl zusätzlicher Anhebungen gedämpft habe. Bei der FED sei das Bild umgekehrt: robuste US-Realwirtschaft (solider Konsum, widerstandsfähiger Arbeitsmarkt) und teils falkenhafte Aussagen würden die Aussicht auf länger erhöhte Zinsen stützen und die US- Renditen hoch halten. Damit könnte ein Rückbau der FED-Zinserwartungen - selbst bei einer nachhaltigen Entspannung im Nahen Osten - länger dauern als anderswo. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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