Die POB AG, die Anfang 2026 aus der Performance One AG hervorgegangen ist, befindet sich mitten in einer strategischen Neuausrichtung vom operativen Digitalunternehmen hin zu einer Beteiligungsholding. Zur Finanzierung des weiteren Wachstums bietet das Unternehmen aktuell eine mit 10% p.a. verzinste fünfjährige Wandelanleihe (ISIN: DE000A46ZZB0) mit einem Volumen von bis zu 1,25 Mio. Euro an. Über die Emission der Wandelanleihe, das neue Geschäftsmodell als Beteiligungsholding und die strategischen Wachstumspläne des Unternehmens haben wir mit POB-Vorstandsmitglied Denis Lademann und CFO Clemens Wohlmuth gesprochen.
Anleihen Finder: Herr Wohlmuth, die POB AG emittiert aktuell eine börsennotierten Wandelanleihe mit einem Volumen von bis zu 1,25 Mio. Euro. Wofür sollen die Mittel aus der Emission konkret eingesetzt werden und warum ist eine Wandelanleihe dafür das passende Finanzierungsinstrument?
Clemens Wohlmuth: Mit der Wandelanleihe unterstützen wir den nächsten Entwicklungsschritt unserer Beteiligungsholding. Dabei verfolgen wir einen sehr klaren Ansatz: Einerseits stärken wir unsere Finanzierungsstruktur und erhöhen unsere strategische Flexibilität auf Holding-Ebene, andererseits investieren wir gezielt in die Werttreiber unserer Beteiligungen.
Die Mittelverwendung ist transparent definiert: Rund 60 Prozent dienen der Optimierung der Finanzierungsstruktur und der Stärkung des Working Capitals. Die verbleibenden rund 40 Prozent fließen direkt in Wachstumsinitiativen unserer Tochtergesellschaften, beispielsweise in den Ausbau der E-Health-Plattform, die Weiterentwicklung von KI-Produkten oder die Skalierung unserer KI-gestützten Digital-Services-Angebote.
Die Wandelanleihe passt sehr gut zu unserer aktuellen Situation. Sie ermöglicht uns, Wachstumskapital aufzunehmen, ohne die Aktionäre unmittelbar zu verwässern. Darüber hinaus bieten wir unseren Aktionären über die Bezugsrechte die Möglichkeit, sich gegen eine Verwässerung ...
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