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MÄRKTE USA/Börse startet etwas leichter - Inflationsdaten wie erwartet

DJ MÄRKTE USA/Börse startet etwas leichter - Inflationsdaten wie erwartet

DOW JONES--Zum Start in den Mittwochshandel geht es mit den Kursen an den US-Börsen etwas nach unten, nachdem die Mai-Daten zu den Verbraucherpreisen im Rahmen der Erwartungen gelegen haben. Der Dow-Jones-Index verliert 0,6 Prozent auf 50.591 Punkte. Der S&P-500 gibt um 0,4 Prozent nach, ebenso wie der Nasdaq-Composite. Vor allem Aktien mit KI-Bezug stehen unter Druck, nachdem neue Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms aufgekommen sind. Auch werde vor dem Mega-Börsengang von SpaceX am Freitag Liquidität aus dem Markt gezogen, heißt es aus dem Handel.

Die Verbraucherpreise stiegen im vergangenen Monat in der Gesamtrate wie von Volkswirten im Konsens erwartet um 0,5 (April: 0,6) Prozent zum Vormonat. Auf Jahressicht betrug der Preisanstieg 4,2 (April: 3,8) Prozent. Auch dies deckte sich mit der Konsenserwartung. In der Kernrate wich der Anstieg mit 0,2 (April: 0,4) Prozent geringfügig von der Konsensschätzung ab, die bei 0,3 Prozent gelegen hatte. Im Vergleich zum Vorjahr betrug die Kernteuerung wie erwartet 2,9 (April: 2,8) Prozent. Ursächlich für den beschleunigten Preisauftrieb ist vor allem der infolge des Nahost-Konflikts kräftig gestiegene Ölpreis.

Am Markt herrsche große Unsicherheit darüber, wie die US-Notenbank unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh auf die Daten reagieren werde, kommentiert Marktstratege Gustav Helgesson von SEB. Eine hohe Inflation könnte die Marktzinsen weiter nach oben treiben, den Dollar aufwerten lassen und die Aktienmärkte weltweit unter Druck setzen, fügt er hinzu. Die US-Notenbank wird in der kommenden Woche ihre erste Zinssitzung unter der Leitung von Warsh abhalten. Am Markt wird erwartet, dass die Fed dieses Mal die Zinsen noch unverändert lässt. Der Anstieg der Inflation in den vergangenen Monaten in Verbindung mit einer soliden Beschäftigungslage in den USA lässt jedoch immer mehr Marktteilnehmer zu der Überzeugung gelangen, dass die Federal Reserve bis zum Jahresende die Zinsen erhöhen muss, um den Preisauftrieb einzudämmen.

Der Ölpreis erhält einen kleinen Schub durch die Aussage des US-Präsidenten Donald Trump, dass der Iran sich mit Friedensverhandlungen zu viel Zeit gelassen habe und nun den Preis dafür zahle. Zuvor hatte die US-Armee mit Vergeltungsschlägen auf den Abschuss eines US-Hubschraubers durch den Iran reagiert. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent steigt um 1,1 Prozent auf 92,45 Dollar.

Am Anleihemarkt zeigen sich die Renditen wenig verändert, nachdem die Inflation immerhin nicht höher als erwartet ausgefallen ist. Die Zehnjahresrendite steht bei 4,53 Prozent. Der Dollar tendiert behauptet. Der Goldpreis gibt deutlicher um 2,3 Prozent nach. Das Edelmetall werde von der Erwartung steigender Zinsen belastet, erklärt ein Marktbeobachter. Denn diese würden die Attraktivität des zinslos gehaltenen Goldes mindern.

Unter den Einzelwerten drückt eine geplante Kapitalerhöhung die Aktie von Super Micro Computer um fast 14 Prozent. Das Unternehmen will 7 Milliarden Dollar einnehmen, um Aufträge für KI-Server im Volumen von 39 Milliarden Dollar abarbeiten zu können.

Nach Börsenschluss wird Oracle Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 vorlegen. Die Aktie gibt im Einklang mit dem schwachen Technologiesektor 1,8 Prozent nach. Die Aktie von Cracker Barrel Old Country Store springt derweil um 28 Prozent nach oben. Die Restaurantkette hat nach einem starken dritten Geschäftsquartal die Jahresziele erhöht.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          50.591,44  -0,6  -280,67    50.872,11 
S&P-500         7.360,85  -0,4   -25,80    7.386,65 
NASDAQ Comp      25.580,36  -0,4   -98,47    25.678,82 
NASDAQ 100       28.952,05  -0,5  -132,45    29.084,50 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,12 -0,01    4,18      4,11 
5 Jahre           4,25 -0,00    4,29      4,23 
10 Jahre          4,53 -0,00    4,55      4,51 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:20 
EUR/USD          1,1567  +0,2   0,0024     1,1543   1,1560 
EUR/JPY          185,51  +0,2   0,4200     185,09  185,2300 
EUR/CHF          0,9216  +0,0   0,0002     0,9214   0,9208 
EUR/GBP          0,8622  -0,0  -0,0002     0,8624   0,8629 
USD/JPY          160,36  0,0   0,0000     160,36  160,2300 
GBP/USD          1,3413  +0,3   0,0037     1,3376   1,3393 
USD/CNY          6,776  +0,1   0,0038     6,7722   6,7709 
USD/CNH          6,7759  -0,0  -0,0017     6,7776   6,7735 
AUS/USD          0,703  +0,0   0,0002     0,7028   0,7041 
Bitcoin/USD      62.050,97  -0,1   -68,05    62.119,02 61.548,52 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         89,24  +1,2    1,04      88,2 
Brent/ICE         92,45  +1,1    1,00      91,45 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.163,52  -2,3   -99,00    4.262,52 
Silber           65,05  -0,5   -0,31      65,36 
Platin         1.688,80  -2,2   -37,75    1.726,55 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/kla

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June 10, 2026 09:46 ET (13:46 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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