
Ein Immobilienverkauf gelingt selten nebenbei: Wer den Wert seines Objekts realistisch einschätzen und Verhandlungen souverän führen will, braucht einen Makler, der den lokalen Markt bis in die Details versteht.
Wer Eigentum hat und sich zum Verkauf entscheidet, sollte von Anfang an mit Experten zusammenarbeiten. Der Eigenverkauf ist zwar theoretisch möglich, bringt am Ende aber oft Diskussionen und Preisverhandlungen, die ohne fundierte Basis erfolgen. Notverkäufe sind problematisch, weil die Not der Verkäufer von erfahrenen Käufern und Investoren oft ausgenutzt wird. Bei der Suche nach einem Experten braucht es neben Erfahrung vor allem Ortskenntnisse, denn nur so lassen sich die Marktpreise optimal bestimmen.
Warum regionale Verbundenheit für Makler wichtig sein sollte
Jede Region hat ihre ganz individuellen Eigenschaften, wenn es um den Verkauf von Immobilien geht. Daher ist es bei der Suche nach einem Makler wichtig, dass er die jeweilige Region kennt. Wer als Besitzer etwa eine Immobilie in Hannover veräußern möchte, sollte darauf achten, dass der gewählte City Immobilienmakler Hannover auch wirklich kennt. Nur dann ist sichergestellt, dass die Marktpreise bekannt sind und auch das Klientel der Region gut eingeschätzt werden kann.
Wie ein erfahrener Immobilienmakler beim Verkauf vorgeht
Der Prozess beginnt stets mit einer strategischen Vorbereitung, um das Objekt optimal am Markt zu positionieren. Ein erfahrener Immobilienmakler in Hannover trägt zunächst alle verkaufsrelevanten Dokumente wie den Energieausweis, Grundbuchauszüge und Bauzeichnungen zusammen, um rechtliche Hürden im Vorfeld auszuschließen.
Anschließend wird ein hochwertiges Exposé erstellt, das neben professionellen Fotografien auch aussagekräftige und bearbeitete Grundrisse enthält. Der Experte wählt die passenden Vermarktungskanäle aus, koordiniert die Anfragen von Interessenten und führt die Besichtigungstermine eigenständig durch.
Durch eine genaue Bonitätsprüfung der potenziellen Käufer wird zudem sichergestellt, dass der Verkauf nicht in letzter Sekunde an einer geplatzten Finanzierung scheitert.
So bewerten Makler eine Immobilie fair und klar
Die Wertermittlung basiert auf standardisierten, gesetzlich verankerten Verfahren und nicht auf Bauchgefühl. Je nach Art der Immobilie nutzen Fachleute das Sachwert-, Ertragswert- oder Vergleichswertverfahren. Beim klassischen Einfamilienhaus wird meist das Vergleichswertverfahren angewendet, bei dem aktuelle Verkaufspreise ähnlicher Objekte aus der direkten Nachbarschaft herangezogen werden. Neben der Bausubstanz, dem energetischen Zustand und der Ausstattung fließt vor allem die Lage des Grundstücks in die Bewertung ein. Der Experte analysiert den Bodenrichtwert und die Entwicklung des regionalen Marktes. Das Ergebnis ist ein realistischer Marktwert, der als solide Verhandlungsgrundlage dient und sowohl für den Verkäufer als auch für die finanzierende Bank des Käufers nachvollziehbar ist.
Welche Schritte zwischen Verkaufsplanung und Notartermin stattfinden
Der Weg zum erfolgreichen Immobilienverkauf gliedert sich in eine feste Abfolge von organisatorischen und rechtlichen Maßnahmen. Die Koordination dieser Phasen erfordert fachliche Präzision.
- Zusammenstellung aller behördlichen Unterlagen und Prüfung des Grundbuchs
- Durchführung der professionellen Wertermittlung und Festlegung des Angebotspreises
- Erstellung der Marketingmaterialien und Veröffentlichung des Inserats
- Selektion der Interessenten und Durchführung der Vor-Ort-Besichtigungen
- Verhandlungsführung über den finalen Kaufpreis und Prüfung der Bonität
- Beauftragung des Notars mit der Erstellung des Kaufvertragsentwurfs
- Gemeinsames Prüfen des Vertrags und finale Unterzeichnung beim Notartermin
Wer die Kosten für den Makler am Ende trägt
Die Bezahlung der Vermittlungsprovision ist gesetzlich klar geregelt, um eine faire Verteilung der Kosten zu garantieren. Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern gilt in Deutschland beim privaten Verkauf das Prinzip der geteilten Courtage. Das bedeutet, dass sich Verkäufer und Käufer die Maklergebühren 50:50 teilen müssen.
Die Partei, die den Makler beauftragt hat, schließt den Vertrag ab und verpflichtet sich zur Zahlung. Nach dem erfolgreichen Verkauf wird der andere Teil mit maximal derselben Höhe zur Kasse gebeten, sodass für beide Seiten eine hälftige Verteilung von jeweils bis zu 3,57 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer entsteht. Bei Gewerbeimmobilien oder Mehrfamilienhäusern hingegen kann die Provision weiterhin frei verhandelt und auch komplett dem Käufer auferlegt werden.
Enthaltene Werte: DE0009653386
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