Berlin (ots) -
Hattersheim am Main, Mannheim und Dortmund mit neuem Mobilitätspreis des TÜV-Verbands ausgezeichnet. Prämiert wurden Konzepte für sichere, lebenswerte und nachhaltige Mobilität.
Hattersheim am Main, Mannheim und Dortmund sind die Gewinner des TÜV Award "New Mobility City" 2026. Mit dem neuen Preis zeichnet der TÜV-Verband Städte aus, die Mobilität zukunftsfähig gestalten: mit sicheren Verkehrswegen, intelligent vernetzten Angeboten und mehr Lebensqualität für die Menschen vor Ort. "Wenn es um innovative Mobilitäts- und Stadtplanung geht, fällt der Blick oft auf Städte wie Paris, Mailand oder Kopenhagen", sagte Dr. Dirk Stenkamp, Präsident des TÜV-Verbands, bei der Preisverleihung. "Die Gewinner des TÜV Award 'New Mobility City' zeigen, dass zukunftsfähige Mobilitätslösungen auch in Deutschland erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden." Die Gewinnerstädte verbinden Verkehrssicherheit, Lebensqualität und Nachhaltigkeit jeweils zu einer integrierten Strategie. Hattersheim am Main, Mannheim und Dortmund zeigen, dass Mobilität heute weit mehr ist als die Organisation von Verkehr: Sie ist ein zentraler Baustein moderner Stadt- und Regionalentwicklung. Grundlage der Auszeichnung ist eine wissenschaftliche Analyse von Mobilitäts- und Unfalldaten durch die "Initiative für sichere Straßen" sowie die Bewertung einer interdisziplinären Jury. Die Preisverleihung fand am 10. Juni 2026 im Rahmen der Mobilitätskonferenz "TÜV MobiCon" in Berlin statt.
Die Gewinnerstädte des TÜV Award "New Mobility City" 2026
Hattersheim am Main: Preisträger in der Kategorie "Regionalräume" - Kommunen in Stadtregionen und in ländlichen Regionen
Die Jury: "Hattersheim zeigt, wie lebenswert eine Stadt wird, wenn Sicherheit und Rücksicht den Verkehr prägen."
Hattersheim verfolgt einen gesamtheitlichen Ansatz, bei dem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Durch institutionalisierte Bürgerdialoge und eine enge Einbindung der Bevölkerung werden unterschiedliche Interessen frühzeitig berücksichtigt und Maßnahmen mit hoher Akzeptanz umgesetzt.
Die Stadt hat den Rad- und Fußverkehr systematisch gestärkt. Für den Radverkehr wurden Hauptwege geschaffen und mit ergänzenden ÖPNV-Angeboten verknüpft. Fußgänger:innen profitieren von zahlreichen Querungshilfen sowie einer flächendeckenden Verkehrsberuhigung. Ein Großteil des Stadtgebiets ist als Tempo-30-Zone ausgewiesen und wird durch stationäre Geschwindigkeitskontrollen ergänzt. Darüber hinaus setzt Hattersheim verstärkt auf digitale Steuerungsinstrumente und datenbasierte Ansätze für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung.
Mannheim: Preisträger in der Kategorie "Metropolräume" - Hauptpreis für Regiopole und Großstädte
Jury: "Mannheim verbindet Mobilität, Klima und Stadtraum zu einem überzeugenden Zukunftsbild urbanen Lebens."
Mannheim versteht Mobilität konsequent als Teil einer übergeordneten Stadt- und Entwicklungsstrategie. Der "Masterplan Mobilität 2035+" verknüpft Mobilitätsplanung mit Klimaanpassung, sozialer Teilhabe und städtebaulicher Entwicklung.
Maßnahmen wie Schulstraßen, die Neuordnung des Parkraums, Entsiegelung und Begrünung des öffentlichen Raums sowie Projekte zur Förderung des Umweltverbunds prägen die Umsetzung. Ergänzt wird der Ansatz durch den Ausbau von Radwegen, Radschnellwegen und Radparkhäusern sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Innenstadtklimas wie die Initiative "1000 Bäume für Mannheim". Ein eigens eingerichteter Innenstadt-Beauftragter unterstützt dabei, unterschiedliche Interessen aus Handel, Mobilität, Klima und Stadtentwicklung zusammenzuführen und gesamtheitliche Lösungen zu entwickeln. Darüber hinaus setzt Mannheim auf innovative Maßnahmen wie Scan-Cars zur Parkraumüberwachung, individuelle Personenshuttles zur Ergänzung des ÖPNV sowie die Berücksichtigung von Lärmbelastung bei Verkehrsberuhigungsmaßnahmen.
Dortmund: Preisträger in der Kategorie "Mobil mit Herz" - Sonderpreis für Kommunen ab 500.000 Einwohner:innen
Die Jury: "Dortmund macht Verkehrssicherheit zur gemeinsamen Aufgabe einer ganzen Stadt."
Dortmund versteht Verkehrssicherheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bindet Bürger:innen sowie verschiedene Interessengruppen aktiv in die Mobilitätsplanung ein. Maßnahmen wie Schulstraßen, Modal-Filter und Aktionswochen zur Mobilitätswende verbinden Verkehrssicherheit, Beteiligung und Verkehrserziehung auf innovative Weise.
Besonders hervorgehoben wurden der Schulwegeplan, die Verkehrsberuhigung im Umfeld von Schulen sowie der Ausbau des stadtweiten Velorouten-Netzes. Trotz herausfordernder infrastruktureller Rahmenbedingungen verfolgt Dortmund eine langfristig angelegte Mobilitätsstrategie mit klaren Teilstrategien für Verkehrssicherheit, Schulwegsicherheit und Radverkehr. Die intensive Bürgerbeteiligung und die kreative Einbindung von Kindern in die Gestaltung sicherer Schulwege ergänzen den Ansatz ebenso wie die konsequente Verknüpfung von Verkehrsplanung, Kommunikation und Verkehrserziehung.
TÜV Award "New Mobility City"
Der TÜV Award "New Mobility City" wurde vom TÜV-Verband in Kooperation mit der "Initiative für sichere Straßen" entwickelt. Der Preis bewertet Mobilität als zentralen Faktor für Lebensqualität, Sicherheit und moderne Stadtentwicklung. Grundlage der Auszeichnung ist eine umfassende, wissenschaftliche Auswertung von Stadtplänen über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg sowie von Mobilitäts- und Unfalldaten. Städte bewerben sich nicht aktiv. Stattdessen wurden im Rahmen einer deutschlandweiten Analyse mehr als 700 Gemeinden und Städte systematisch untersucht. Alle nominierten Städte stellten der Jury ihr Mobilitätskonzept in einem Pitch vor. Bei der Gewinnerauswahl berücksichtigt die Jury neben der Datenanalyse die Gesamtstrategien und Einzelmaßnahmen für die kommunale Verkehrsplanung. Im Jahr 2026 wurde der Preis erstmals vergeben.
Weitere Informationen: www.tuev-verband.de/new-mobility-city-award
Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.
Pressekontakt:
Linda Roy
Pressesprecherin
TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
030 760095-580, presse@tuev-verband.de
www.tuev-verband.de | www.linkedin.com/company/tuevverband
Original-Content von: TÜV-Verband e. V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/65031/6292073
Hattersheim am Main, Mannheim und Dortmund mit neuem Mobilitätspreis des TÜV-Verbands ausgezeichnet. Prämiert wurden Konzepte für sichere, lebenswerte und nachhaltige Mobilität.
Hattersheim am Main, Mannheim und Dortmund sind die Gewinner des TÜV Award "New Mobility City" 2026. Mit dem neuen Preis zeichnet der TÜV-Verband Städte aus, die Mobilität zukunftsfähig gestalten: mit sicheren Verkehrswegen, intelligent vernetzten Angeboten und mehr Lebensqualität für die Menschen vor Ort. "Wenn es um innovative Mobilitäts- und Stadtplanung geht, fällt der Blick oft auf Städte wie Paris, Mailand oder Kopenhagen", sagte Dr. Dirk Stenkamp, Präsident des TÜV-Verbands, bei der Preisverleihung. "Die Gewinner des TÜV Award 'New Mobility City' zeigen, dass zukunftsfähige Mobilitätslösungen auch in Deutschland erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden." Die Gewinnerstädte verbinden Verkehrssicherheit, Lebensqualität und Nachhaltigkeit jeweils zu einer integrierten Strategie. Hattersheim am Main, Mannheim und Dortmund zeigen, dass Mobilität heute weit mehr ist als die Organisation von Verkehr: Sie ist ein zentraler Baustein moderner Stadt- und Regionalentwicklung. Grundlage der Auszeichnung ist eine wissenschaftliche Analyse von Mobilitäts- und Unfalldaten durch die "Initiative für sichere Straßen" sowie die Bewertung einer interdisziplinären Jury. Die Preisverleihung fand am 10. Juni 2026 im Rahmen der Mobilitätskonferenz "TÜV MobiCon" in Berlin statt.
Die Gewinnerstädte des TÜV Award "New Mobility City" 2026
Hattersheim am Main: Preisträger in der Kategorie "Regionalräume" - Kommunen in Stadtregionen und in ländlichen Regionen
Die Jury: "Hattersheim zeigt, wie lebenswert eine Stadt wird, wenn Sicherheit und Rücksicht den Verkehr prägen."
Hattersheim verfolgt einen gesamtheitlichen Ansatz, bei dem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Durch institutionalisierte Bürgerdialoge und eine enge Einbindung der Bevölkerung werden unterschiedliche Interessen frühzeitig berücksichtigt und Maßnahmen mit hoher Akzeptanz umgesetzt.
Die Stadt hat den Rad- und Fußverkehr systematisch gestärkt. Für den Radverkehr wurden Hauptwege geschaffen und mit ergänzenden ÖPNV-Angeboten verknüpft. Fußgänger:innen profitieren von zahlreichen Querungshilfen sowie einer flächendeckenden Verkehrsberuhigung. Ein Großteil des Stadtgebiets ist als Tempo-30-Zone ausgewiesen und wird durch stationäre Geschwindigkeitskontrollen ergänzt. Darüber hinaus setzt Hattersheim verstärkt auf digitale Steuerungsinstrumente und datenbasierte Ansätze für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung.
Mannheim: Preisträger in der Kategorie "Metropolräume" - Hauptpreis für Regiopole und Großstädte
Jury: "Mannheim verbindet Mobilität, Klima und Stadtraum zu einem überzeugenden Zukunftsbild urbanen Lebens."
Mannheim versteht Mobilität konsequent als Teil einer übergeordneten Stadt- und Entwicklungsstrategie. Der "Masterplan Mobilität 2035+" verknüpft Mobilitätsplanung mit Klimaanpassung, sozialer Teilhabe und städtebaulicher Entwicklung.
Maßnahmen wie Schulstraßen, die Neuordnung des Parkraums, Entsiegelung und Begrünung des öffentlichen Raums sowie Projekte zur Förderung des Umweltverbunds prägen die Umsetzung. Ergänzt wird der Ansatz durch den Ausbau von Radwegen, Radschnellwegen und Radparkhäusern sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Innenstadtklimas wie die Initiative "1000 Bäume für Mannheim". Ein eigens eingerichteter Innenstadt-Beauftragter unterstützt dabei, unterschiedliche Interessen aus Handel, Mobilität, Klima und Stadtentwicklung zusammenzuführen und gesamtheitliche Lösungen zu entwickeln. Darüber hinaus setzt Mannheim auf innovative Maßnahmen wie Scan-Cars zur Parkraumüberwachung, individuelle Personenshuttles zur Ergänzung des ÖPNV sowie die Berücksichtigung von Lärmbelastung bei Verkehrsberuhigungsmaßnahmen.
Dortmund: Preisträger in der Kategorie "Mobil mit Herz" - Sonderpreis für Kommunen ab 500.000 Einwohner:innen
Die Jury: "Dortmund macht Verkehrssicherheit zur gemeinsamen Aufgabe einer ganzen Stadt."
Dortmund versteht Verkehrssicherheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bindet Bürger:innen sowie verschiedene Interessengruppen aktiv in die Mobilitätsplanung ein. Maßnahmen wie Schulstraßen, Modal-Filter und Aktionswochen zur Mobilitätswende verbinden Verkehrssicherheit, Beteiligung und Verkehrserziehung auf innovative Weise.
Besonders hervorgehoben wurden der Schulwegeplan, die Verkehrsberuhigung im Umfeld von Schulen sowie der Ausbau des stadtweiten Velorouten-Netzes. Trotz herausfordernder infrastruktureller Rahmenbedingungen verfolgt Dortmund eine langfristig angelegte Mobilitätsstrategie mit klaren Teilstrategien für Verkehrssicherheit, Schulwegsicherheit und Radverkehr. Die intensive Bürgerbeteiligung und die kreative Einbindung von Kindern in die Gestaltung sicherer Schulwege ergänzen den Ansatz ebenso wie die konsequente Verknüpfung von Verkehrsplanung, Kommunikation und Verkehrserziehung.
TÜV Award "New Mobility City"
Der TÜV Award "New Mobility City" wurde vom TÜV-Verband in Kooperation mit der "Initiative für sichere Straßen" entwickelt. Der Preis bewertet Mobilität als zentralen Faktor für Lebensqualität, Sicherheit und moderne Stadtentwicklung. Grundlage der Auszeichnung ist eine umfassende, wissenschaftliche Auswertung von Stadtplänen über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg sowie von Mobilitäts- und Unfalldaten. Städte bewerben sich nicht aktiv. Stattdessen wurden im Rahmen einer deutschlandweiten Analyse mehr als 700 Gemeinden und Städte systematisch untersucht. Alle nominierten Städte stellten der Jury ihr Mobilitätskonzept in einem Pitch vor. Bei der Gewinnerauswahl berücksichtigt die Jury neben der Datenanalyse die Gesamtstrategien und Einzelmaßnahmen für die kommunale Verkehrsplanung. Im Jahr 2026 wurde der Preis erstmals vergeben.
Weitere Informationen: www.tuev-verband.de/new-mobility-city-award
Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.
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