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Nasdaq-Schock geht weiter: CPI-Daten, Fed-Angst & 1.000-Dollar-Trade live

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Nachdem wir auch am Dienstag wieder zwischenzeitlich rund 1.000 Punkte Verlust im Nasdaq erlebt haben, ist deutlich geworden, dass die Volatilität am Freitag keine Eintagsfliege war. Im Vorfeld der US-Notenbanksitzung der Fed steigt die Nervosität an den Märkten deutlich an. Allein der Abschlag von mehr als 300 Punkten in der heutigen Vorbörse des Nasdaq deutet erneut auf eine spannende Wall Street Session hin.

Im Vorfeld und mit Blick auf die Entscheidung der US-Notenbank sind weitere Wirtschaftsdaten entscheidend. Heute werden die Verbraucherpreise vermeldet, die in den letzten beiden Monaten bereits anstiegen und nun für den Monat Mai um mehr als 10% höher erwartet werden. Dieser Anstieg geht mit einem höheren Ölpreis und dem anhaltenden Konflikt im Iran einher. Erst heute Nacht reagierten die USA erneut militärisch auf einen Hubschrauber-Abschuss und legten weitere Vergeltungsmaßnahmen offen. Das Ziel eines "Friedens-Deals" rückt damit in weitere Ferne, auch wenn der US-Präsident Trump dies weiterhin auf "bald" terminiert. Was immer dieses Wort in seiner Ansicht bedeutet, ist allen Börsianern unklar.

Klar ist jedenfalls, dass eine höhere Inflation zu einer schnellen Zinsanhebung der Fed führen dürfte. Vor diesem Hintergrund warteten wir 14.30 Uhr gespannt auf die VPI-Daten und beobachteten dies im S&P500 Mini Future (Kürzel ES). Die erste Reaktion fiel negativ aus, die zweite positiv und so ergab sich ein Trade in Richtung des Ausgangsniveaus bereits um 14.31 Uhr. Dieser lief sehr genau an das Ziel und generierte damit etwa 800 US-Dollar. Nach einer Erörterung der Vorgehensweise und Auswertung des Trades per Screenshot, konnten wir etwa 10 Minuten später noch einen Trade im S&P500 Mini Future eingehen, mit Ziel des Ausbruchshochs. Knapp davor fanden wir dann eine ungewöhnlich große Order im Orderbuch vor, die den Index drückte. Doch das Ziel wurde schließlich erreicht und somit im Trade 2 noch einmal 200 US-Dollar verdient.

Fast vergessen waren die Daten, denn das Trading basierte rein auf technischen Vorgaben. Die Inflation in den USA entfernt sich weiter von der Fed-Zielmarke von 2 Prozent, denn der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg in den vergangenen zwölf Monaten um 4,2 Prozent, wie erwartet eigentlich, doch rund 10 Prozent mehr als der Anstieg noch vor einem Monat. Damit ist es das höchste Niveau seit drei Jahren. Blicken wir genauer auf die Daten, sehen wir allein die Preissteigerungen für Energie im Umfang von 60 Prozent des monatlichen Anstiegs im Gesamtindex. Energierohstoffe sind weltweit binnen eines Jahres um 23,5 Prozent gestiegen, damit dürfte die US-Notenbank ihrem Plan, die Zinsen schon in diesem Jahr anzuheben, weiter folgen.

Komm gern zum Fed-Webinar in einer Woche hinzu, anbei Dein Anmeldelink:

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Zum Ende des Webinars skizzierten wir noch Ideen für den Nasdaq und blickten auf weitere Termine. Der DAX kam nicht zur Sprache, da wir am morgigen Donnerstag um 10.00 Uhr dann im Eurex-Spezial den Deutschen und europäischen Aktienmarkt genauer betrachten werden. Schalte gern wieder ein und hinterlass bitte einen Daumen unter der Videoaufzeichnung!

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