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Heute sprechen wir erneut über den Terminhandel und speziell den DAX-Future. Unser Eventpartner EUREX hält für den DAX-Handel sogar mehrere Produkte bereit. Über die attraktive Marge von 400 Euro kann bereits der Micro gehandelt werden, welcher mit einem Euro Punktwert dann am Markt genau den Kurswert umsetzt. Für den Mini-DAX-Future sind dann 5 Euro pro Punkt auf dem Konto an Bewegung zu sehen und das Fünffache an Wert an der Börse bewegt. Institutionelle Anleger:innen verwenden den klassischen FDAX, der 25 Euro pro Punkt als Gegenwert auf dem Konto reflektiert. Dabei sind die Bewegungen auf dem Konto natürlich größer und die Sicherheitsleistung für den Handel an der EUREX auch mit rund 10.000 Euro pro Kontrakt erheblich größer. Der Hebel ist dennoch weitaus größer, als es im CFD-Handel möglich wäre.
Apropos CFD-Handel: Der DAX-Kurs orientiert sich dort immer am Markt, muss er natürlich auch, denn als Broker möchte man nicht gegen den Kunden spekulieren, sondern den Handelsprozess sicherstellen. Im DAX-Future ist der Kurs erst einmal höher, was vor allem Neueinsteiger:innen verwirrt. Bis zum Verfallstag nähert sich dieser aber dem Kassa-Kurs an, um am eigentlichen Verfallstag gleichauf zu notieren. Dies liegt an der Finanzierung (Cost of Carry) des Terminkontrakts, für den wir am Ende ja "nur" die Margin bereithalten müssen. Den Fakt sollte man jedoch wissen und verstehen, um gerade bei längerer Haltedauer nicht in die "Zinsfalle" zu tappen.
Konkret ist der Unterschied aktuell weniger als 20 Punkte, denn im Juni gibt es bereits den zweiten Verfallstag des Jahres und danach liegt der Fokus dann auf dem September-Future-Kontrakt.
Um das Trading im Future im Detail zu zeigen, resümieren wir noch meinen Trade vom Morgen auf der Long-Seite im FDAX. Mit einem Ausbruchs-Setup und Ziel des Tageshochs konnte das Momentum gut eingefangen werden, wie der Screen zeigt. Mit dem neuen Hoch war dann aber wieder ein dynamischer Rutsch verbunden, was charakteristisch für den DAX in jüngster Zeit ist. Genau die gleiche Situation bot sich wenige Minuten später und auch hier sorgte ein neues Tageshoch erneut für Abgaben und nicht zur Fortsetzung des Trends. Von daher gilt es aktuell, antizyklisch zu agieren.
Genau dieses Wissen setzen wir dann noch mit 2 Orders um, die auf einen kurzfristigen Trade nach Verlassen der Range zum Ende des Webinars ausgelegt sind. Beide Stopp-Orders wurden im Nachgang ausgeführt und erreichten das Gewinnziel.
Dich interessiert der Future-Handel? Dann informiere Dich hierzu gern weiter
Zum Abschluss gab es noch die Interpretation der gestrigen Wirtschaftsdaten und einen Ausblick auf die heutigen Termine, insbesondere die EZB-Sitzung. Eine Zinsanhebung könnte "drohen" und damit den Weg ebnen, um auch seitens der Fed in einer Woche eine Zinsanhebung einzuleiten bzw. erst einmal anzukündigen. Wir werden dies wieder live kommentieren, melde Dich gern vorab an: Fed Livetrading
Der Startpunkt der nächsten Traders Circle Session wird dann wieder zum Wall Street Start mit Heiko am nächsten Dienstag stattfinden. Melde Dich gern für 15.15 Uhr hierzu an:
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Risikohinweis
Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.