Bei ADOBE irritiert der CFO-Weggang erheblich. Finanzchef Dan Durn wechselt schon nächste Woche zu MARVELL, damit war für ADOBE der gestriege Quartalstermin (nach Börsenschluss) im negativen Sinn "gelaufen":
Noch so gute Zahlen wurden von dieser erneuten Personalie des kalifornischen Softwarekonzerns überschattet. Im März hatte schon der langjährige CEO Shantanu Narayen seinen bevorstehenden Abgang angekündigt: Er bleibt so lange im Amt, bis ein Nachfolger ernannt ist.
Das bedeutet schwebende Unsicherheit. Das Berichtsquartal geriet mit 5,96 $ bereinigtem EPS (2,4 % über Konsens) zur Nebensache. Das neue Jahres-Umsatzziel lautet 26,5 bis 26,6 Mrd. $ und beim bereinigten Gewinn werden 23,35 bis 23,45 $ je Aktie angepeilt. Beides hat den Analysten-Konsens übertroffen (Umsatz: + 1,8 %, Gewinn: + 3,6 %).
Die Verunsicherung aus den Personalwechseln an der Spitze war gestern der entscheidende Auslöser für den Kursverlust von insgesamt 12,1 %. Der Rücksetzter ergibt sich als Kombination von offizieller und nachbörslicher Änderung).
Trotz eines ansonsten mehr als ordentlichen Zahlenrahmens: Man wird zurzeit in dieses fallende Messer nicht greifen, zumal jetzt ein Absinken unter die psychologisch wichtige 200-Dollar-Marke droht. Der Chartvergleich ergibt Hinweise zur weiteren Einordnung.
Helmut Gellermann
Börsianer lesen Bernecker Daily.
Noch so gute Zahlen wurden von dieser erneuten Personalie des kalifornischen Softwarekonzerns überschattet. Im März hatte schon der langjährige CEO Shantanu Narayen seinen bevorstehenden Abgang angekündigt: Er bleibt so lange im Amt, bis ein Nachfolger ernannt ist.
Das bedeutet schwebende Unsicherheit. Das Berichtsquartal geriet mit 5,96 $ bereinigtem EPS (2,4 % über Konsens) zur Nebensache. Das neue Jahres-Umsatzziel lautet 26,5 bis 26,6 Mrd. $ und beim bereinigten Gewinn werden 23,35 bis 23,45 $ je Aktie angepeilt. Beides hat den Analysten-Konsens übertroffen (Umsatz: + 1,8 %, Gewinn: + 3,6 %).
Die Verunsicherung aus den Personalwechseln an der Spitze war gestern der entscheidende Auslöser für den Kursverlust von insgesamt 12,1 %. Der Rücksetzter ergibt sich als Kombination von offizieller und nachbörslicher Änderung).
Trotz eines ansonsten mehr als ordentlichen Zahlenrahmens: Man wird zurzeit in dieses fallende Messer nicht greifen, zumal jetzt ein Absinken unter die psychologisch wichtige 200-Dollar-Marke droht. Der Chartvergleich ergibt Hinweise zur weiteren Einordnung.
Helmut Gellermann
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