Bern (ots) -
H+ Ihre Spitäler nimmt die vom Bundesamt für Gesundheit beschlossenen Anpassungen der Laboranalysen-Tarife mit Sorge zur Kenntnis. Weitere Tarifkürzungen erhöhen den finanziellen Druck auf die Spitäler und Kliniken erhöhen und unterstreichen den bestehenden Handlungsbedarf bei der Finanzierung des ambulanten Bereichs.
Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat heute Anpassungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung beschlossen. Per 1. Juli 2026 werden unter anderem die Tarife von Laboranalysen gesenkt. Gemäss BAG sollen dadurch Einsparungen von rund 85 Millionen Franken pro Jahr erzielt werden.
H+ unterstützt grundsätzlich Kostendämpfungsmassnahmen im Gesundheitswesen. Voraussetzung ist jedoch, dass diese ausgewogen ausgestaltet werden und die Versorgungssicherheit nicht beeinträchtigen. Dass das BAG nun jedoch zusätzlich die Tarife der zehn umsatzstärksten Analysepositionen senkt, erscheint angesichts der laufenden Revision der Analysenliste willkürlich.
Aus Sicht von H+ müssen Tarifentscheide auf nachvollziehbaren Grundlagen beruhen und in die laufenden Revisionsarbeiten eingebettet werden. Pauschale Kürzungen bei zentralen Laboranalysen belasten insbesondere den ambulanten Bereich zusätzlich, der bereits heute unter erheblichem wirtschaftlichem Druck steht. Zusätzliche Tarifkürzungen schränken den Handlungsspielraum der Leistungserbringer weiter ein und erschweren die notwendige Transformation des Gesundheitswesens hin zu mehr ambulanten und vernetzten Versorgungsformen. Tarifanpassungen müssen sich langfristig an den tatsächlichen Kosten und den Anforderungen einer qualitativ hochstehenden Patientenversorgung orientieren.
Für H+ bleibt zentral, dass Kostendämpfungsmassnahmen nicht isoliert betrachtet werden. Die langfristige Stabilität der Gesundheitsversorgung setzt voraus, dass die erbrachten Leistungen sachgerecht und kostendeckend abgegolten werden. Nur so können Spitäler und Kliniken ihren Versorgungsauftrag auch künftig zuverlässig erfüllen.
Pressekontakt:
Anne-Geneviéve Bütikofer, Direktorin
Tel.: 031 335 11 63
E-Mail: medien@hplus.ch
Original-Content von: H+ Ihre Spitäler, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100062172/100940626
H+ Ihre Spitäler nimmt die vom Bundesamt für Gesundheit beschlossenen Anpassungen der Laboranalysen-Tarife mit Sorge zur Kenntnis. Weitere Tarifkürzungen erhöhen den finanziellen Druck auf die Spitäler und Kliniken erhöhen und unterstreichen den bestehenden Handlungsbedarf bei der Finanzierung des ambulanten Bereichs.
Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat heute Anpassungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung beschlossen. Per 1. Juli 2026 werden unter anderem die Tarife von Laboranalysen gesenkt. Gemäss BAG sollen dadurch Einsparungen von rund 85 Millionen Franken pro Jahr erzielt werden.
H+ unterstützt grundsätzlich Kostendämpfungsmassnahmen im Gesundheitswesen. Voraussetzung ist jedoch, dass diese ausgewogen ausgestaltet werden und die Versorgungssicherheit nicht beeinträchtigen. Dass das BAG nun jedoch zusätzlich die Tarife der zehn umsatzstärksten Analysepositionen senkt, erscheint angesichts der laufenden Revision der Analysenliste willkürlich.
Aus Sicht von H+ müssen Tarifentscheide auf nachvollziehbaren Grundlagen beruhen und in die laufenden Revisionsarbeiten eingebettet werden. Pauschale Kürzungen bei zentralen Laboranalysen belasten insbesondere den ambulanten Bereich zusätzlich, der bereits heute unter erheblichem wirtschaftlichem Druck steht. Zusätzliche Tarifkürzungen schränken den Handlungsspielraum der Leistungserbringer weiter ein und erschweren die notwendige Transformation des Gesundheitswesens hin zu mehr ambulanten und vernetzten Versorgungsformen. Tarifanpassungen müssen sich langfristig an den tatsächlichen Kosten und den Anforderungen einer qualitativ hochstehenden Patientenversorgung orientieren.
Für H+ bleibt zentral, dass Kostendämpfungsmassnahmen nicht isoliert betrachtet werden. Die langfristige Stabilität der Gesundheitsversorgung setzt voraus, dass die erbrachten Leistungen sachgerecht und kostendeckend abgegolten werden. Nur so können Spitäler und Kliniken ihren Versorgungsauftrag auch künftig zuverlässig erfüllen.
Pressekontakt:
Anne-Geneviéve Bütikofer, Direktorin
Tel.: 031 335 11 63
E-Mail: medien@hplus.ch
Original-Content von: H+ Ihre Spitäler, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100062172/100940626
© 2026 news aktuell-CH
