Anzeige
Mehr »
Montag, 15.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Sechs Projekte + starke Katalysatoren. Nur 17 Mio. CAD Marktkapitalisierung
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
468 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Der Iran und die USA haben sich auf ein vorläufiges Friedensabkommen geeinigt. Dies gaben beide Nationen am Sonntag bekannt. Die Unterzeichnung des Abkommens ist für Freitag geplant, wie US-Präsident Donald Trump und pakistanische Unterhändler mitteilten. Am Freitag werde auch die Straße von Hormus wieder geöffnet, wie Trump in den Sozialen Medien schrieb. Die Zeit bis dahin werde "für Zwecke der Minenräumung" benötigt. Die Regierung in Teheran bestätigte später, dass die Einigung erzielt worden sei. "Der Text der Absichtserklärung wurde finalisiert", sagte der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

10:00 DE/Adtran Networks SE, HV

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen       Dividende 
Agrob Immobilien     1,31 EUR 
OVB Holding       0,75 EUR 
Simona          1,75 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- EU 
  11:00 Industrieproduktion April 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm/ k.A. 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/-2,1% gg Vj 
 
- US 
  14:30 Empire State Manufacturing Index Juni 
     PROGNOSE: 13,9 
     zuvor:  19,6 
 
  15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Mai 
     Industrieproduktion 
     PROGNOSE: +0,3% 
     zuvor:  +0,7% 
     Kapazitätsauslastung 
     PROGNOSE: 76,2% 
     zuvor:  76,1% 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.061,00  +1,8 
E-Mini-Future S&P-500   7.528,50  +1,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100 30.236,00  +1,9 
Topix (Tokio)       4.004,74  +3,2 
Hang-Seng (Hongk.)    24.821,71  +0,4 
Shanghai-Comp.       4.068,74  +0,9 
 
Vortag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.635,30  +1,8 
DAX-Future    24.684,00  +1,9 
XDAX       24.669,71  +0,1 
MDAX       32.083,10  +2,0 
TecDAX       3.979,50  +1,3 
SDAX       18.377,20  +1,9 
Euro-Stoxx-50   6.187,63  +2,2 
Stoxx-50      5.287,92  +1,8 
Dow-Jones     51.202,26  +0,7 
S&P-500      7.431,46  +0,5 
Nasdaq Composite 25.888,84  +0,3 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die vorläufige Einigung von USA und Iran auf ein Friedensabkommen dürfte den europäischen Börsen kräftig Auftrieb geben. Anleger dürften die Wiedereröffnung der Straße von Hormus feiern. Dennoch dürften viele Marktteilnehmer vorsichtig bleiben. Denn die Darstellungen der USA zum Vertrag entsprechen nicht den Aussagen des Irans. Demnach soll am Freitag nur ein Memorandum of Understanding, also ein Rahmenvertrag für weitere Verhandlungen, unterzeichnet werden. Diese sollen danach noch 60 Tage laufen. Über viele Punkte, wie die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen, besteht Uneinigkeit. Im Fokus stehen nun besonders die Zinserwartungen an den Anleihemärkten. Denn die Angst vor ölpreis-getriebener Inflation hatte die Renditen nach oben getrieben. Nun rückt die Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh in den Blick. Der Rückgang der Ölpreise hat jedoch die Erwartung von Zinserhöhungen der Fed verschoben, wie es heißt. Wichtige Daten für die Börsen stehen am Montag nicht an. Industrieproduktion und Handelsbilanz aus der Eurozone stammen vom April und gelten angesichts der Nachrichtenlage ums Öl als veraltet. In den USA wird am Nachmittag etwas auf den Empire State Manufacturing Index für Juni und die Industrieproduktion geblickt. Im Fokus stehen aber ausschließlich der Iran-Vertrag und die Entwicklung von SpaceX im regulären Handel.

Rückblick: Sehr fest - Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs gaben den Kursen Auftrieb. Kräftig fallende Ölpreise linderten Inflations- und Zinserhöhungsängste. Vom billigeren Öl profitierten Airlines und Touristikaktien: Lufthansa verteuerten sich um 5,2 Prozent, Air France um 8,4 Prozent oder IAG um gut 7 Prozent. Für das TUI-Papier ging es um 8,7 Prozent nach oben. Fraport kletterten um 5,9 Prozent. Der Flughafenbetreiber hatte Verkehrszahlen für Mai vorgelegt, Sie sind laut der DZ Bank weitgehend wie erwartet ausgefallen. Im Technologiesegment und bei Aktien mit KI-Fantasie sorgte der der Rekordbörsengang von SpaceX für Rückenwind. Infineon gewannen 3,9 Prozent oder STMicroelectronics 4,5 Prozent. Zu den Verlierern gehörten Rüstungsaktien. Rheinmetall verloren 1,2 Prozent, Hensoldt 4,1 Prozent oder Thales 1,3 Prozent. Die Möglichkeit eines Friedensschlusses zwischen dem Iran und den USA belastete genauso wie die zuletzt zunehmenden diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Kriegs in der Ukraine.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Sehr fest - Für Siemens Energy ging es um weitere 4,5 Prozent nach oben. Sie waren am Vortag schon um rund 6 Prozent gestiegen, nachdem es an den Tagen zuvor aber auch zu einem kräftigen Rücksetzer gekommen war. Das Unternehmen hat nun über einen Rekordauftragsbestand von 154 Milliarden Euro berichtet. "Besonders interessant waren dabei die Zahlen zur direkten Verknüpfung mit dem Ausbau von Rechenzentren", sagte ein Händler. Tagesgewinner im DAX waren Deutsche Bank mit Aufschlägen von 6,6 Prozent ohne besondere Nachrichten.

USA - AKTIEN

Etwas fester - Weiter fallende Ölpreise und der erfolgreiche Börsengang von SpaceX stützten die Kurse. Dazu kam ein überraschend deutlich gestiegener Uni-Michigan-Index der Verbraucherstimmung. SpaceX stiegen an ihrem ersten Handelstag um fast 20 Prozent. Die Aktien von Elon Musks Raumfahrt- und KI-Unternehmen wurden zum Kurs von 135 Dollar ausgegeben, womit dem Unternehmen die Rekordsumme von 75 Milliarden Dollar zufließen wird. Der erste Kurs lag bei 150 Dollar, zum Handelsschluss stand die Aktie bei 161,11 Dollar. Damit knackte der Börsenwert von SpaceX die Marke von 2 Billionen Dollar. Andere Aktien des Raumfahrtsektors, die am Vortag kräftige, teils prozentual zweistellige Kursgewinne verbucht hatten, wurden abverkauft. Anleger dürften hier Gewinne mitgenommen haben, möglicherweise mit der Absicht, diese in SpaceX umzuschichten. Virgin Galactic stürzten um 32 Prozent ab. Rocket Lab fielen um rund 11 Prozent und Ast Spacemobile um 15,5 Prozent. Gewinnmitnahmen drückten auch Aktien mit KI-Bezug, die aber am Vortag ebenfalls teils zweistellig zulegt hatten. Super Micro Computer fielen um 4,8 und Micron um 1,4 Prozent. Adobe verbilligten sich um 6,8 Prozent. Das Softwareunternehmen hatte zwar Rekordzahlen für sein zweites Geschäftsquartal vorgelegt und damit auch die Erwartungen des Marktes übertroffen, doch wie bei anderen Branchenunternehmen auch bezweifelten die Anleger, dass sich die hohen Investitionen in KI-Anwendungen für den Konzern auszahlen werden. Auch der Abgang des Adobe-Finanzchefs, der zum Chipkonzern Marvell Technology wechselt, kam nicht gut an. Marvel schlossen 0,4 Prozent im Minus.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,09 +0,02    4,11      4,04 
5 Jahre           4,21 +0,02    4,23      4,15 
10 Jahre          4,48 +0,02    4,51      4,44 
 

Am Anleihemarkt legten die Renditen nach ihrem jüngsten Rücksetzer leicht zu. Die Zehnjahresrendite stieg um 2 Basispunkte auf 4,48 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:15 Uhr 
EUR/USD     1,1618  +0,4  0,0050     1,1568     1,1576 
EUR/JPY     185,90  +0,3  0,5800    185,3200    185,4500 
EUR/CHF     0,9211  -0,1  -0,0008     0,9219     0,9217 
EUR/GBP     0,8632  +0,1  0,0008     0,8624     0,8630 
USD/JPY     159,99  -0,1  -0,2200    160,2100    160,2000 
GBP/USD     1,3456  +0,4  0,0050     1,3406     1,3412 
USD/CNY     6,757  -0,1  -0,0056     6,7626     6,7626 
USD/CNH     6,7563  -0,1  -0,0070     6,7633     6,7627 
AUS/USD     0,7085  +0,6  0,0042     0,7043     0,7052 
Bitcoin/USD 65.788,60  +2,9 1.824,74    63.963,86   64.325,87 
 

Der Dollar tendierte knapp behauptet. "Sichere Häfen" waren angesichts der optimistischen Stimmung an den Aktienmärkten nicht gefragt. Im frühen Handel am Montag geht es mit dem Greenback erneut abwärts, der Dollarindex sinkt um 0,3 Prozent.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.330,42  +2,6  111,65    4.218,77 
Silber      70,45  +3,6   2,47      67,98 
Platin    1.769,68  +3,0   52,16    1.717,52 
 

Der Goldpreis wurde etwas gebremst vom geringeren Sicherheitsbedürfnis der Anleger und den leicht steigenden Anleiherenditen. Der Preis für die Feinunze sank um 0,2 Prozent auf 4.206 Dollar. Am Montag legt der Goldpreis deutlicher zu, gestützt von nachlassenden Inflationssorgen.

ÖL

ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    80,71  -4,9   -4,17      84,88 
Brent/ICE    83,54  -4,3   -3,79      87,33 
 

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus drückte die Ölpreise. Brentöl verbilligte sich um 3,7 Prozent auf etwa 87 Dollar das Barrel. Die US-Sorte WTI gab in ähnlichem Umfang nach. Am Montag geht es mit den Preisen weiter abwärts, nachdem sich die USA und der Iran vorläufig auf ein Friedensabkommen verständigt haben, das allerdings erst am Freitag unterzeichnet werden soll.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

POLITIK SCHWEIZ

Die Schweizer haben eine harte verfassungsrechtliche Obergrenze für die Bevölkerung abgelehnt. Wirtschaftliche Schockwellen und ein schwerer diplomatischer Bruch mit der Europäischen Union wurden in einer Volksabstimmung abgewendet.

COMMERZBANK / UNICREDIT

Der ohnehin schon hitzige Übernahmekampf zwischen der Commerzbank und ihrem italienischen Konkurrenten Unicredit spitzt sich weiter zu. "Der Gesamtbetriebsrat hat heute auf einer außerordentlichen Sitzung seinen Vorsitzenden beauftragt, Strafanzeige wegen des Verdachts der Marktmanipulation und Irreführung nach Paragraf 119 und 120 WpHG gegen unbekannt zu stellen", sagte Betriebsratschef Sascha Uebel dem Handelsblatt.

UNIPER

Im Verkaufsprozess um den Düsseldorfer Energiekonzern Uniper hat sich ein Konsortium zweier finanzstarker Unternehmen aus Kanada gebildet. Die Investmentgesellschaft Brookfield und der Pensionsfonds CPP Investments haben gemeinsam Interesse an einem Kauf von Uniper-Anteilen bekundet, wie das Handelsblatt aus Beraterkreisen erfuhr.

MERCK & CO

hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung für zwei auf Keytruda basierende Medikamentenkombinationen für bestimmte Patienten mit Nierenkrebs nach einer Operation bekommen. Die FDA genehmigte Keytruda und Keytruda QLEX, jeweils in Kombination mit Mercks Tablette Welireg.

WARNER BROS. DISCOVERY / PARAMOUNT

Die 81 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount hat eine wichtige Hürde genommen. Das US-Justizministerium hat den Deal genehmigt. Die wettbewerbsrechtliche Genehmigung aus Europa steht unterdessen noch aus.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 15, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.