DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
USA und Iran einigen sich auf vorläufiges Friedensabkommen
Der Iran und die USA haben sich auf ein vorläufiges Friedensabkommen geeinigt. Dies gaben beide Nationen am Sonntag bekannt. Die Unterzeichnung des Abkommens ist für Freitag geplant, wie US-Präsident Donald Trump und pakistanische Unterhändler mitteilten. Am Freitag werde auch die Straße von Hormus wieder geöffnet, wie Trump in den Sozialen Medien schrieb. Die Zeit bis dahin werde "für Zwecke der Minenräumung" benötigt. Die Regierung in Teheran bestätigte später, dass die Einigung erzielt worden sei. "Der Text der Absichtserklärung wurde finalisiert", sagte der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi.
Kräftiger Anstieg der Großhandelspreise im Mai
Die Verkaufspreise im Großhandel haben im Mai spürbar über dem Vorjahresniveau gelegen. Sie stiegen um 5,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit hat sich die Dynamik nur leicht abgeschwächt, nachdem die Steigerungsraten im April noch bei 6,3 Prozent und im März bei 4,1 Prozent gelegen hatten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Großhandelspreise hingegen um 0,6 Prozent.
Fed dürfte Lockerungskurs aufgeben
Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte die Zinsen in dieser Woche unverändert lassen, aber den lockeren Kurs aufgeben, der seit Beginn des aktuellen Zinssenkungszyklus im September 2024 in Kraft war, meint Allianz Global Investors. Der Vermögensverwalter erwartet, dass die Fed für den Rest dieses Jahres stillhalten wird. Ein robustes Wachstum, ein sich stabilisierender Arbeitsmarkt und ein zunehmender Inflationsdruck hätten das Risikogleichgewicht jedoch in eine hawkishere Richtung verschoben, sagt Michael Krautzberger, CIO of Public Markets.
Schweizer lehnen Einwohnerobergrenze ab
Die Schweizer haben eine harte verfassungsrechtliche Obergrenze für die Bevölkerung abgelehnt. Wirtschaftliche Schockwellen und ein schwerer diplomatischer Bruch mit der Europäischen Union wurden in einer Volksabstimmung abgewendet. In dem Referendum sprachen sich 55 Prozent der Wähler und eine Mehrheit der 26 Kantone gegen die von der rechtsgerichteten Schweizerischen Volkspartei (SVP) angeführte Initiative "Nein zu einer Schweiz mit 10 Millionen!" aus.
+++ Konjunkturdaten +++
Schweden Mai Arbeitslosenquote 9,4%
DJG/DJN/apo
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June 15, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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