ROUNDUP 3: Rahmenabkommen im Iran-Krieg steht - Wie es jetzt weitergeht
WASHINGTON/ISLAMABAD/TEHERAN - Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges verständigt. Das bestätigten neben der US-Regierung und dem Iran auch der Vermittler Pakistan. Die am 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump verkündete Einigung soll den Grundstein für weitere Verhandlungen legen, die etwa Teherans Atomprogramm zum Thema haben. Wenige Stunden zuvor hatte in dem Krieg noch eine weitere Eskalation gedroht.
Trump: Schiffe bewegen sich aus Straße von Hormus heraus
WASHINGTON - Nach der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran zu einem Rahmenabkommen im Krieg gibt es in der Straße von Hormus nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bereits Bewegung. Auf der Plattform Truth Social schrieb der Republikaner: "Schiffe, viele mit Öl beladen, beginnen, sich aus der Straße von Hormus herauszubewegen." Sie würden eine südliche Route nehmen, die "völlig sicher" sei. Es gebe weitere solche Bereiche in der Meerenge.
Presse: Trump droht ohne Atomdeal mit neuen Militärschlägen
WASHINGTON/NEW YORK - Für den Fall, dass nach dem Abschluss des Rahmenabkommens mit dem Iran keine Einigung zu Teherans Atomprogramm gelingt, hat US-Präsident Donald Trump der "New York Times" zufolge Konsequenzen angekündigt. Er werde die Militärschläge wieder aufnehmen oder die USA zum "Wächter des Nahen Ostens" machen und als solcher künftig 20 Prozent der Einnahmen in der Region kassieren, zitiert ihn die Zeitung aus einem Telefonat mit ihm am Abend seines 80. Geburtstags am Sonntag (Ortszeit).
ROUNDUP: Bundesbankchef warnt vor verfrühter Hoffnung nach Iran-Deal
FRANKFURT - Nach dem Rahmenabkommen zwischen Iran und den USA dämpft Bundesbankpräsident Joachim Nagel die Hoffnung auf eine schnelle Entspannung bei der Inflation und auf den Ölmärkten. Zwar zeichne sich nun ein Waffenstillstand und eine Öffnung der Straße von Hormus ab, sagte Nagel auf dem "Euro Finance Summit" in Frankfurt.
USA-Iran-Deal: Hoffnung auf Entspannung an den Zapfsäulen
BERLIN - Der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, rechnet mit Blick auf das Abkommen zwischen den USA und dem Iran mit sinkenden Spritpreisen - es dürfte aber dauern. "Ich würde davon ausgehen, dass das ein sehr positives Zeichen ist", sagte Küchen am Morgen im RTL/ntv-"Frühstart". "Und wenn wir die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate sehen, dann sind positive Zeichen immer auch mit sinkenden Ölpreisen beantwortet worden."
ROUNDUP: G7-Gipfel startet mit Signal der Hoffnung
ÉVIAN - Nach der Einigung auf ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs bereitet US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel mit seinen Verbündeten die Umsetzung der Vereinbarung vor. Die vier europäischen Mitgliedstaaten der Gruppe demokratischer Wirtschaftsmächte bekräftigten noch in der Nacht ihre Bereitschaft, sich an einer "rein defensiv ausgerichteten, unabhängigen" Militärmission zur Sicherung der für den Ölhandel so wichtigen Straße von Hormus zu beteiligen.
USA: Industrieproduktion steigt schwächer als erwartet
WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion im Mai schwächer gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich legte sie um 0,1 Prozent zu, wie die US-Notenbank Fed am Montag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet.
Eurozone: Industrieproduktion steigt wie erwartet leicht
LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im April leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 0,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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