Berlin (ots) -
- Bundesinnenminister Dobrindt verweigert die persönliche Entgegennahme des offenen Briefs für ein Böllerverbot bei der Innenministerkonferenz
- BMI zitiert angeblich unveränderten Sachstand, obwohl Bundesländer laut Medienberichten seit Dezember 2025 reformwillig sind
- DUH und breites böllerciao-Bündnis fordern Bundesinnenminister Dobrindt auf, das Sprengstoffrecht sofort zu ändern und ein bundesweites Verkaufs- und Anwendungsverbot für private Pyrotechnik auf den Weg zu bringen
- Bündnis böllerciao ruft gegen die Blockade des Ministeriums zur Unterschrift des offenen Briefs auf: www.duh.de/boellerciao
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das Bündnis böllerciao kritisieren Bundesinnenminister Alexander Dobrindt scharf, weil er die persönliche Entgegennahme von 1.070.803 Unterschriften für ein bundesweites Böllerverbot auf der morgigen Innenministerkonferenz (IMK) verweigert. Trotz der erneut tödlichen Eskalation in der vergangenen Silvesternacht mit Verletzten, Angriffen auf Einsatzkräfte, extremer Luftverschmutzung sowie Tausenden panischen Tieren blockiert der Minister ein Böllerverbot und verweist auf einen angeblich unveränderten Sachstand. Dabei ist laut Medienberichten seit Dezember 2025 eine Mehrheit der Bundesländer reformwillig. Die DUH und das Bündnis böllerciao fordern Bundesinnenminister Dobrindt auf, seine Blockadehaltung zu beenden und endlich die rechtlichen Voraussetzungen für ein bundesweites Böllerverbot zu schaffen.
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Mehr als eine Million Menschen verlangen von Bundesinnenminister Dobrindt endlich Schutz vor der alljährlichen Eskalation an Silvester. Dass er die persönliche Entgegennahme unseres offenen Briefs weiterhin verweigert, ist ein Affront gegenüber allen, die jedes Jahr unter der Silvesterböllerei leiden. Herr Dobrindt darf sich nicht länger hinter angeblich uneinigen Ländern verstecken. Wenn selbst eine Mehrheit der Länder mehr Handlungsspielraum bei Feuerwerk fordert, ist klar: Die Blockade sitzt im Bundesinnenministerium. Wie viele Menschen und Tiere müssen an Silvester noch sterben oder schwer verletzt werden, bevor der Bund handelt? Wir fordern ein bundesweites Verkaufs- und Anwendungsverbot für private Pyrotechnik, und zwar noch in diesem Sommer."
Hintergrund:
Laut Spiegel-Umfrage haben sich zehn Bundesländer für weitere Handlungsmöglichkeiten bei Böllerverbotszonen ausgesprochen: Berlin, Bremen, Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz.
Dem wachsenden Aktionsbündnis für ein böllerfreies Silvester gehören neben der DUH 72 weitere Organisationen an. Die vollständige Liste der Bündnispartner finden Sie am Ende dieser Seite: https://mitmachen.duh.de/boellerfreies-silvester/
Link:
Zum offenen Brief: www.duh.de/boellerciao
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de
Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/22521/6295010
- Bundesinnenminister Dobrindt verweigert die persönliche Entgegennahme des offenen Briefs für ein Böllerverbot bei der Innenministerkonferenz
- BMI zitiert angeblich unveränderten Sachstand, obwohl Bundesländer laut Medienberichten seit Dezember 2025 reformwillig sind
- DUH und breites böllerciao-Bündnis fordern Bundesinnenminister Dobrindt auf, das Sprengstoffrecht sofort zu ändern und ein bundesweites Verkaufs- und Anwendungsverbot für private Pyrotechnik auf den Weg zu bringen
- Bündnis böllerciao ruft gegen die Blockade des Ministeriums zur Unterschrift des offenen Briefs auf: www.duh.de/boellerciao
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das Bündnis böllerciao kritisieren Bundesinnenminister Alexander Dobrindt scharf, weil er die persönliche Entgegennahme von 1.070.803 Unterschriften für ein bundesweites Böllerverbot auf der morgigen Innenministerkonferenz (IMK) verweigert. Trotz der erneut tödlichen Eskalation in der vergangenen Silvesternacht mit Verletzten, Angriffen auf Einsatzkräfte, extremer Luftverschmutzung sowie Tausenden panischen Tieren blockiert der Minister ein Böllerverbot und verweist auf einen angeblich unveränderten Sachstand. Dabei ist laut Medienberichten seit Dezember 2025 eine Mehrheit der Bundesländer reformwillig. Die DUH und das Bündnis böllerciao fordern Bundesinnenminister Dobrindt auf, seine Blockadehaltung zu beenden und endlich die rechtlichen Voraussetzungen für ein bundesweites Böllerverbot zu schaffen.
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Mehr als eine Million Menschen verlangen von Bundesinnenminister Dobrindt endlich Schutz vor der alljährlichen Eskalation an Silvester. Dass er die persönliche Entgegennahme unseres offenen Briefs weiterhin verweigert, ist ein Affront gegenüber allen, die jedes Jahr unter der Silvesterböllerei leiden. Herr Dobrindt darf sich nicht länger hinter angeblich uneinigen Ländern verstecken. Wenn selbst eine Mehrheit der Länder mehr Handlungsspielraum bei Feuerwerk fordert, ist klar: Die Blockade sitzt im Bundesinnenministerium. Wie viele Menschen und Tiere müssen an Silvester noch sterben oder schwer verletzt werden, bevor der Bund handelt? Wir fordern ein bundesweites Verkaufs- und Anwendungsverbot für private Pyrotechnik, und zwar noch in diesem Sommer."
Hintergrund:
Laut Spiegel-Umfrage haben sich zehn Bundesländer für weitere Handlungsmöglichkeiten bei Böllerverbotszonen ausgesprochen: Berlin, Bremen, Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz.
Dem wachsenden Aktionsbündnis für ein böllerfreies Silvester gehören neben der DUH 72 weitere Organisationen an. Die vollständige Liste der Bündnispartner finden Sie am Ende dieser Seite: https://mitmachen.duh.de/boellerfreies-silvester/
Link:
Zum offenen Brief: www.duh.de/boellerciao
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
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