Berlin (ots) -
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stoppt irreführendes Versprechen der Fast-Food-Kette McDonald's, ab 2050 inklusive der Lieferkette "klimaneutral" zu sein. Auf seiner Webseite warb McDonald's im letzten Jahr mit diesem vollmundigen Versprechen, ohne jedoch zu verraten, wie dieses Ziel konkret erreicht werden soll. Nach Auffassung der DUH blieben die dargestellten Maßnahmen vage und unzureichend. Statt eines belastbaren, umfassenden Umsetzungsplans wurden nur punktuelle und unzureichende Maßnahmen genannt.
McDonald's hatte die Werbung nach schriftlicher Aufforderung der DUH zwar geändert, allerdings keine Erklärung abgegeben, mit der das Unternehmen einen Wiederholungsfall ausschließen würde. Die darauffolgende Klage der DUH hat McDonald's anerkannt. Das Landgericht München I hat nun ein Anerkenntnisurteil erlassen (Az. 37 O 3945/26).
Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:
"Unser Druck zeigt Wirkung: Die Fast-Food-Kette McDonald's hat unsere Klage anerkannt und darf somit nicht mehr ohne ausreichende und stichhaltige Erläuterung mit Klimaneutralität ab 2050 werben. McDonald's wollte von einem grünen Image profitieren, das der Konzern nicht hat. Der Konzern verarbeitet tonnenweise Rindfleisch und Geflügel und verursacht riesige Müllberge mit seinen Einwegverpackungen - das steht im Widerspruch zu einer klimaneutralen Zukunft. Wir fordern den Konzern auf, seinen großen Worten große Taten folgen zu lassen und seine Treibhausgas-Emissionen radikal zu reduzieren. Im Falle von Zukunftsversprechen müssen Zwischenziele, Maßnahmen und Ressourcen transparent offengelegt und regelmäßig unabhängig geprüft werden. Mit dem Urteil gegen McDonald's stärken wir einmal mehr den Umwelt- und Verbraucherschutz und setzen ein klares Zeichen für mehr Transparenz, faire Wettbewerbsbedingungen und eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation."
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de
Agnes Sauter, Leiterin ökologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung
0175 5724833, sauter@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de
Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/22521/6295185
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stoppt irreführendes Versprechen der Fast-Food-Kette McDonald's, ab 2050 inklusive der Lieferkette "klimaneutral" zu sein. Auf seiner Webseite warb McDonald's im letzten Jahr mit diesem vollmundigen Versprechen, ohne jedoch zu verraten, wie dieses Ziel konkret erreicht werden soll. Nach Auffassung der DUH blieben die dargestellten Maßnahmen vage und unzureichend. Statt eines belastbaren, umfassenden Umsetzungsplans wurden nur punktuelle und unzureichende Maßnahmen genannt.
McDonald's hatte die Werbung nach schriftlicher Aufforderung der DUH zwar geändert, allerdings keine Erklärung abgegeben, mit der das Unternehmen einen Wiederholungsfall ausschließen würde. Die darauffolgende Klage der DUH hat McDonald's anerkannt. Das Landgericht München I hat nun ein Anerkenntnisurteil erlassen (Az. 37 O 3945/26).
Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:
"Unser Druck zeigt Wirkung: Die Fast-Food-Kette McDonald's hat unsere Klage anerkannt und darf somit nicht mehr ohne ausreichende und stichhaltige Erläuterung mit Klimaneutralität ab 2050 werben. McDonald's wollte von einem grünen Image profitieren, das der Konzern nicht hat. Der Konzern verarbeitet tonnenweise Rindfleisch und Geflügel und verursacht riesige Müllberge mit seinen Einwegverpackungen - das steht im Widerspruch zu einer klimaneutralen Zukunft. Wir fordern den Konzern auf, seinen großen Worten große Taten folgen zu lassen und seine Treibhausgas-Emissionen radikal zu reduzieren. Im Falle von Zukunftsversprechen müssen Zwischenziele, Maßnahmen und Ressourcen transparent offengelegt und regelmäßig unabhängig geprüft werden. Mit dem Urteil gegen McDonald's stärken wir einmal mehr den Umwelt- und Verbraucherschutz und setzen ein klares Zeichen für mehr Transparenz, faire Wettbewerbsbedingungen und eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation."
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Agnes Sauter, Leiterin ökologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung
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