Redwood City, USA (ots) -
Im Mai 2026 wurden nach Angaben von den Sicherheitsforschern von Check Point in der Reisebranche durchschnittlich 2.291 Cyberangriffe pro Woche und Unternehmen verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Branchenübergreifend lag der weltweite Anstieg im selben Zeitraum lediglich bei zwei Prozent. Im Reisebereich hat sich das Angriffsvolumen seit Mai 2023 mehr als verdoppelt. Es stieg von 1.032 auf 2.291 Angriffe pro Unternehmen und Woche.
Dabei handelt es sich nicht um einen zufälligen Anstieg, sondern um eine gezielte saisonale Intensivierung. Reiseanbieter verarbeiten große Mengen persönlicher und finanzieller Daten, während Reisende während der Buchungsphase oft abgelenkt, unter Zeitdruck oder auf der Suche nach besonders günstigen Angeboten sind.
Check Point identifizierte mehrere groß angelegte Kampagnen, allein im Mai 2026 wurden 47.318 neue Domains mit Reisebezug registriert. Dazu gehören fortlaufend nummerierte Domains mit Hotelbezug, Domains, die bekannte Finanz- und Reiseprämienmarken imitieren, sowie eine breit angelegte Kampagne rund um die Marke "Fora Travel" über zahlreiche Top-Level-Domains hinweg. Ziel ist es, mit vielen ähnlich aussehenden Seiten möglichst viele Reisende abzufangen.
Urlauber sollten die folgenden Tipps befolgen, um nicht auf die Betrüger hereinzufallen:
- Sie sollten URLs für Reiseseiten direkt in ihren Browser eingeben, anstatt Links aus E-Mails oder Anzeigen zu folgen.
- Verbraucher sollten die Domain sorgfältig prüfen, bevor sie Anmelde- oder Zahlungsdaten eingeben, denn genau auf solche kleinen Abweichungen von nur einem Buchstaben setzen diese Betrüger.
- Für Online-Buchungen sollte lieber eine Kreditkarte als eine Debitkarte verwendet werden, da Kreditkarten einen besseren Schutz vor Betrug und eine einfachere Streitbeilegung bieten.
- Reisende sollten außerdem die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Konten auf Reiseplattformen aktivieren, die sie regelmäßig nutzen.
Mehr erfahren Sie hier: https://ots.de/16DGHr
Pressekontakt:
Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG
Auf der Eierwiese 1
82031 Grünwald
Tel.: 089 74747058-0
info@kafka-kommunikation.de
Original-Content von: Check Point Software Technologies Ltd., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/14890/6296247
Im Mai 2026 wurden nach Angaben von den Sicherheitsforschern von Check Point in der Reisebranche durchschnittlich 2.291 Cyberangriffe pro Woche und Unternehmen verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Branchenübergreifend lag der weltweite Anstieg im selben Zeitraum lediglich bei zwei Prozent. Im Reisebereich hat sich das Angriffsvolumen seit Mai 2023 mehr als verdoppelt. Es stieg von 1.032 auf 2.291 Angriffe pro Unternehmen und Woche.
Dabei handelt es sich nicht um einen zufälligen Anstieg, sondern um eine gezielte saisonale Intensivierung. Reiseanbieter verarbeiten große Mengen persönlicher und finanzieller Daten, während Reisende während der Buchungsphase oft abgelenkt, unter Zeitdruck oder auf der Suche nach besonders günstigen Angeboten sind.
Check Point identifizierte mehrere groß angelegte Kampagnen, allein im Mai 2026 wurden 47.318 neue Domains mit Reisebezug registriert. Dazu gehören fortlaufend nummerierte Domains mit Hotelbezug, Domains, die bekannte Finanz- und Reiseprämienmarken imitieren, sowie eine breit angelegte Kampagne rund um die Marke "Fora Travel" über zahlreiche Top-Level-Domains hinweg. Ziel ist es, mit vielen ähnlich aussehenden Seiten möglichst viele Reisende abzufangen.
Urlauber sollten die folgenden Tipps befolgen, um nicht auf die Betrüger hereinzufallen:
- Sie sollten URLs für Reiseseiten direkt in ihren Browser eingeben, anstatt Links aus E-Mails oder Anzeigen zu folgen.
- Verbraucher sollten die Domain sorgfältig prüfen, bevor sie Anmelde- oder Zahlungsdaten eingeben, denn genau auf solche kleinen Abweichungen von nur einem Buchstaben setzen diese Betrüger.
- Für Online-Buchungen sollte lieber eine Kreditkarte als eine Debitkarte verwendet werden, da Kreditkarten einen besseren Schutz vor Betrug und eine einfachere Streitbeilegung bieten.
- Reisende sollten außerdem die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Konten auf Reiseplattformen aktivieren, die sie regelmäßig nutzen.
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