Bern (ots) -
Die Transformation der SRG schreitet weiter voran. Mit dem Transformationsprojekt Enavant stellt die SRG die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicher und wird digitaler, beweglicher und effizienter. Gleichzeitig muss sie bis 2029 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Nun hat die SRG die erforderlichen Sparmassnahmen für das Jahr 2027 konkretisiert. Der Grossteil der 80 Millionen, die die SRG bereits per 2027 einsparen muss, erfolgt durch Anpassungen bei den Strukturen, Prozessen, Herstellungsweisen und Partnerschaften. Dies erlaubt es der SRG, das Programm - im Interesse des Publikums - bestmöglich zu schützen. Mittel- und längerfristige Auswirkungen auf das Programm sind bei diesen hohen Sparsummen jedoch unumgänglich.
Die SRG stellt sich im Auftrag des Verwaltungsrates SRG und im Rahmen des unternehmensweiten Transformationsprojekts Enavant neu auf, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Damit trägt sie dem tiefgreifenden Wandel der Medienlandschaft Rechnung. Mit Enavant wird die SRG digitaler, beweglicher und effizienter. Gleichzeitig muss sie bis 2029 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem infolge der beschlossenen Senkung der Medienabgabe durch den Bundesrat. Dafür hat die SRG in den vergangenen Monaten die notwendigen Sparmassnahmen für das Jahr 2027 im Rahmen des unternehmensweiten Transformationsprojekts Enavant konkretisiert. Dies wie im Sommer vergangenen Jahres (siehe Medienmitteilung Die SRG stellt sich neu auf und rückt näher zusammen (https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/die-srg-stellt-sich-neu-auf-und-rueckt-naeher-zusammen)) angekündigt mit dem Ziel, zuerst in den Strukturen und Prozessen zu sparen, um das Programm im Interesse des Publikums bestmöglich zu schützen.
So setzt die SRG die Sparmassnahmen um
Vor diesem Hintergrund erzielt die SRG die erforderlichen Einsparungen bis 2029 vor allem durch Anpassungen bei den Strukturen, Prozessen, Herstellungsweisen sowie Partnerschaften. Davon ausgehend setzt die SRG die Sparmassnahmen für das Jahr 2027 konkret wie folgt um:
- Unter anderem vereinfacht die SRG Führungsstrukturen, baut dank des neuen SRG-Organisationsmodells mit SRG-weit geführten Bereichen und regional verankerten Fachteams (siehe Medienmitteilung SRG konkretisiert Transformationspläne und den geplanten Stellenabbau (https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/srg-konkretisiert-transformationsplaene-und-den-geplanten-stellenabbau)) Doppelspurigkeiten ab und optimiert Immobilienflächen für Produktion und Verwaltung. Damit spart die SRG per 2027 insgesamt 35,2 Millionen Franken ein. Zur Optimierung der Immobilienflächen gehört auch die Standortverschiebung in Bern, zugleich bleibt die regionale Verankerung in der DNA der SRG. Entsprechend bekennt sich die SRG zu den Standorten in den Regionen.
- Effizientere Abläufe, die Reduktion von Gremien, die Bündelung von Produktionsplanung und -steuerung oder die konsequente Nutzung gemeinsamer Inhalte über Regionen hinweg ermöglichen per 2027 Einsparungen von 9,1 Millionen Franken.
- Angepasste und effizientere Herstellungsweisen des Programms bei einem möglichst vergleichbaren Ergebnis führen zu Einsparungen von 13,2 Millionen Franken.
- Die Überprüfung und Anpassung von Partnerschaften der SRG trägt zusätzliche Einsparungen für 2027 von 2,7 Millionen bei - so wird zum Beispiel der Schweizer Filmpreis in Zusammenarbeit mit den Partnern neu ausgerichtet.
- Weitere Einsparungen von rund 3,7 Millionen Franken bis 2027 erzielt die SRG durch Anpassungen im Programmangebot: zum Beispiel durch die bereits 2025 kommunizierte Fokussierung in der Sportproduktion (Eishockey National League und UEFA Club Competitions, siehe Medienmitteilung Fokussierung bei der Sportproduktion (https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/fokussierung-bei-der-sportproduktion)), den bewussten Entscheid, sich nicht mehr um die Ausstrahlungsrechte der UEFA Champions League ab der Saison 2027/28 zu bewerben, einen stärkeren Fokus auf die Primetime bei zweiten TV-Kanälen oder durch eine stärkere Gewichtung wirkungsstarker Radiowochen bei gleichzeitiger Erhöhung der Wiederholungen wöchentlicher Sendungen.
Die Differenz zum Einsparziel von 80 Millionen Franken per 2027 erklärt sich durch zusätzliche Massnahmen auf Stufe SRG sowie durch Effekte, die einmalig wirksam sind.
"Indem die SRG sich komplett neu aufstellt, spart sie 95 Prozent in Strukturen und Prozessen"
Generaldirektorin Susanne Wille dazu: "Damit die SRG auch künftig stark bleibt und die Menschen in der Schweiz erreicht, stellen wir unser Unternehmen grundlegend neu auf. Wir treiben die Transformation konsequent voran und schaffen die Voraussetzungen für eine moderne, bewegliche und digitale SRG. Sparmassnahmen sind aufgrund der politischen Vorgaben unumgänglich. Wie wir bereits im letzten Sommer gesagt haben: Wir sparen zuerst bei den Strukturen und Prozessen, um unser Programm im Interesse des Publikums bestmöglich zu schützen. Denn wir sind dem Publikum verpflichtet", so Wille weiter.
Zur Bedeutung der unternehmensweiten Transformation Enavant ergänzt sie: "Mit Enavant schaffen wir die Voraussetzungen für eine moderne, starke und digitale SRG. Indem wir Strukturen vereinfachen, Kräfte bündeln und enger zusammenarbeiten, gewinnen wir den notwendigen Spielraum, um 95 Prozent der Einsparungen über Strukturen, Prozesse und Herstellungsweisen zu erreichen. Mit den früheren, dezentralen Strukturen wären die Auswirkungen auf das Programm deutlich grösser gewesen. Gleichzeitig entwickeln wir die SRG weiter - und Veränderungen im Programm werden auch spürbar sein."
Die Sparmassnahmen werden in den kommenden Monaten weiter detailliert und in den Regionaleinheiten und Bereichen der SRG für die Umsetzung vorbereitet. Gleichzeitig konkretisiert die SRG die weiteren Einsparungen für die Jahre 2028 und 2029.
SRG muss bis 2029 rund 270 Millionen einsparen
Die SRG muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen Reduktion der Medienabgabe. Die erste Senkung tritt per Januar 2027 in Kraft. Entsprechend muss die SRG bis dahin substanzielle Einsparungen realisieren.
Thomas Egger, Direktor Finanzen SRG, ordnet ein: "Die aktuellen Berechnungen belegen, dass die laufenden Sparprogramme ihre Wirkung stärker entfalten, nachdem wir diese im Hinblick auf die 270 Millionen Sparauftrag intensiviert haben. Dazu gehört zum Beispiel auch die restriktive Wiederbesetzung von offenen Stellen. Gleichzeitig haben sich einige Annahmen leicht verbessert - etwa bei den kommerziellen Erträgen. Diese haben sich zuletzt etwas stabilisiert, unter anderem wegen Grossanlässen, gehen insgesamt aber weiterhin zurück. Auch beim Kostenanstieg sehen wir kurzfristig eine gewisse Entlastung, ohne dass sich der mittel- und langfristige Druck abschwächt. Zudem berücksichtigen wir in unserer Planung auch neue, gegenläufige Entwicklungen. Insgesamt erlaubt uns das, die Einsparungen über die Jahre ausgewogener zu verteilen - am Gesamtziel von 270 Millionen Franken bis 2029 ändert sich zum aktuellen Zeitpunkt nichts." Vor diesem Hintergrund können die erforderlichen Einsparungen innerhalb des Gesamtziels von 270 Millionen Franken zeitlich gleichmässiger verteilt werden. Der notwendige Sparbeitrag im Jahr 2027 reduziert sich dadurch auf rund 80 Millionen Franken gegenüber den bisher kommunizierten 125 Millionen Franken.
Pressekontakt:
SRG SSR, Medienstelle
Nik Leuenberger
media@srgssr.ch / Tel. 058 136 21 21
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Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100014224/100940730
Die Transformation der SRG schreitet weiter voran. Mit dem Transformationsprojekt Enavant stellt die SRG die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicher und wird digitaler, beweglicher und effizienter. Gleichzeitig muss sie bis 2029 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Nun hat die SRG die erforderlichen Sparmassnahmen für das Jahr 2027 konkretisiert. Der Grossteil der 80 Millionen, die die SRG bereits per 2027 einsparen muss, erfolgt durch Anpassungen bei den Strukturen, Prozessen, Herstellungsweisen und Partnerschaften. Dies erlaubt es der SRG, das Programm - im Interesse des Publikums - bestmöglich zu schützen. Mittel- und längerfristige Auswirkungen auf das Programm sind bei diesen hohen Sparsummen jedoch unumgänglich.
Die SRG stellt sich im Auftrag des Verwaltungsrates SRG und im Rahmen des unternehmensweiten Transformationsprojekts Enavant neu auf, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Damit trägt sie dem tiefgreifenden Wandel der Medienlandschaft Rechnung. Mit Enavant wird die SRG digitaler, beweglicher und effizienter. Gleichzeitig muss sie bis 2029 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem infolge der beschlossenen Senkung der Medienabgabe durch den Bundesrat. Dafür hat die SRG in den vergangenen Monaten die notwendigen Sparmassnahmen für das Jahr 2027 im Rahmen des unternehmensweiten Transformationsprojekts Enavant konkretisiert. Dies wie im Sommer vergangenen Jahres (siehe Medienmitteilung Die SRG stellt sich neu auf und rückt näher zusammen (https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/die-srg-stellt-sich-neu-auf-und-rueckt-naeher-zusammen)) angekündigt mit dem Ziel, zuerst in den Strukturen und Prozessen zu sparen, um das Programm im Interesse des Publikums bestmöglich zu schützen.
So setzt die SRG die Sparmassnahmen um
Vor diesem Hintergrund erzielt die SRG die erforderlichen Einsparungen bis 2029 vor allem durch Anpassungen bei den Strukturen, Prozessen, Herstellungsweisen sowie Partnerschaften. Davon ausgehend setzt die SRG die Sparmassnahmen für das Jahr 2027 konkret wie folgt um:
- Unter anderem vereinfacht die SRG Führungsstrukturen, baut dank des neuen SRG-Organisationsmodells mit SRG-weit geführten Bereichen und regional verankerten Fachteams (siehe Medienmitteilung SRG konkretisiert Transformationspläne und den geplanten Stellenabbau (https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/srg-konkretisiert-transformationsplaene-und-den-geplanten-stellenabbau)) Doppelspurigkeiten ab und optimiert Immobilienflächen für Produktion und Verwaltung. Damit spart die SRG per 2027 insgesamt 35,2 Millionen Franken ein. Zur Optimierung der Immobilienflächen gehört auch die Standortverschiebung in Bern, zugleich bleibt die regionale Verankerung in der DNA der SRG. Entsprechend bekennt sich die SRG zu den Standorten in den Regionen.
- Effizientere Abläufe, die Reduktion von Gremien, die Bündelung von Produktionsplanung und -steuerung oder die konsequente Nutzung gemeinsamer Inhalte über Regionen hinweg ermöglichen per 2027 Einsparungen von 9,1 Millionen Franken.
- Angepasste und effizientere Herstellungsweisen des Programms bei einem möglichst vergleichbaren Ergebnis führen zu Einsparungen von 13,2 Millionen Franken.
- Die Überprüfung und Anpassung von Partnerschaften der SRG trägt zusätzliche Einsparungen für 2027 von 2,7 Millionen bei - so wird zum Beispiel der Schweizer Filmpreis in Zusammenarbeit mit den Partnern neu ausgerichtet.
- Weitere Einsparungen von rund 3,7 Millionen Franken bis 2027 erzielt die SRG durch Anpassungen im Programmangebot: zum Beispiel durch die bereits 2025 kommunizierte Fokussierung in der Sportproduktion (Eishockey National League und UEFA Club Competitions, siehe Medienmitteilung Fokussierung bei der Sportproduktion (https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/fokussierung-bei-der-sportproduktion)), den bewussten Entscheid, sich nicht mehr um die Ausstrahlungsrechte der UEFA Champions League ab der Saison 2027/28 zu bewerben, einen stärkeren Fokus auf die Primetime bei zweiten TV-Kanälen oder durch eine stärkere Gewichtung wirkungsstarker Radiowochen bei gleichzeitiger Erhöhung der Wiederholungen wöchentlicher Sendungen.
Die Differenz zum Einsparziel von 80 Millionen Franken per 2027 erklärt sich durch zusätzliche Massnahmen auf Stufe SRG sowie durch Effekte, die einmalig wirksam sind.
"Indem die SRG sich komplett neu aufstellt, spart sie 95 Prozent in Strukturen und Prozessen"
Generaldirektorin Susanne Wille dazu: "Damit die SRG auch künftig stark bleibt und die Menschen in der Schweiz erreicht, stellen wir unser Unternehmen grundlegend neu auf. Wir treiben die Transformation konsequent voran und schaffen die Voraussetzungen für eine moderne, bewegliche und digitale SRG. Sparmassnahmen sind aufgrund der politischen Vorgaben unumgänglich. Wie wir bereits im letzten Sommer gesagt haben: Wir sparen zuerst bei den Strukturen und Prozessen, um unser Programm im Interesse des Publikums bestmöglich zu schützen. Denn wir sind dem Publikum verpflichtet", so Wille weiter.
Zur Bedeutung der unternehmensweiten Transformation Enavant ergänzt sie: "Mit Enavant schaffen wir die Voraussetzungen für eine moderne, starke und digitale SRG. Indem wir Strukturen vereinfachen, Kräfte bündeln und enger zusammenarbeiten, gewinnen wir den notwendigen Spielraum, um 95 Prozent der Einsparungen über Strukturen, Prozesse und Herstellungsweisen zu erreichen. Mit den früheren, dezentralen Strukturen wären die Auswirkungen auf das Programm deutlich grösser gewesen. Gleichzeitig entwickeln wir die SRG weiter - und Veränderungen im Programm werden auch spürbar sein."
Die Sparmassnahmen werden in den kommenden Monaten weiter detailliert und in den Regionaleinheiten und Bereichen der SRG für die Umsetzung vorbereitet. Gleichzeitig konkretisiert die SRG die weiteren Einsparungen für die Jahre 2028 und 2029.
SRG muss bis 2029 rund 270 Millionen einsparen
Die SRG muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen Reduktion der Medienabgabe. Die erste Senkung tritt per Januar 2027 in Kraft. Entsprechend muss die SRG bis dahin substanzielle Einsparungen realisieren.
Thomas Egger, Direktor Finanzen SRG, ordnet ein: "Die aktuellen Berechnungen belegen, dass die laufenden Sparprogramme ihre Wirkung stärker entfalten, nachdem wir diese im Hinblick auf die 270 Millionen Sparauftrag intensiviert haben. Dazu gehört zum Beispiel auch die restriktive Wiederbesetzung von offenen Stellen. Gleichzeitig haben sich einige Annahmen leicht verbessert - etwa bei den kommerziellen Erträgen. Diese haben sich zuletzt etwas stabilisiert, unter anderem wegen Grossanlässen, gehen insgesamt aber weiterhin zurück. Auch beim Kostenanstieg sehen wir kurzfristig eine gewisse Entlastung, ohne dass sich der mittel- und langfristige Druck abschwächt. Zudem berücksichtigen wir in unserer Planung auch neue, gegenläufige Entwicklungen. Insgesamt erlaubt uns das, die Einsparungen über die Jahre ausgewogener zu verteilen - am Gesamtziel von 270 Millionen Franken bis 2029 ändert sich zum aktuellen Zeitpunkt nichts." Vor diesem Hintergrund können die erforderlichen Einsparungen innerhalb des Gesamtziels von 270 Millionen Franken zeitlich gleichmässiger verteilt werden. Der notwendige Sparbeitrag im Jahr 2027 reduziert sich dadurch auf rund 80 Millionen Franken gegenüber den bisher kommunizierten 125 Millionen Franken.
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