Kevin Warshs erste FOMC-Sitzung beginnt mit einem Doppelschlag: Das Statement schrumpft um 60%, der Dot Plot signalisiert eine Zinsanhebung 2026 - und der neue Fed-Chef verweigert demonstrativ seinen eigenen Punkt. Die Märkte reagieren prompt mit roten Vorzeichen und steigenden Renditen. Kevin Warshs Antrittssitzung als Fed-Chef begann mit einem Paukenschlag. Zwar bestätigte der FOMC mit 12 zu 0 Stimmen die Leitzinsspanne von 3,50% bis 3,75% - so erwartet, so unspektakulär. Doch das war auch das Einzige, was nach Routine aussah. Das Statement schrumpfte von 341 Wörtern im April auf nur noch 130 - eine drastische Bereinigung, die ganz auf Warshs Linie der bewussten Unterkommunikation einzahlt. Vor allem verschwand die bisherige Lockerungstendenz ersatzlos. Stattdessen die klare Ansage: "The Committee will deliver price stability." Die Inflationsbekämpfung rückt also in der Kommunikation in den Vordergrund. Die Inflation ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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