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CHART des Tages | GBPUSD vor der Entscheidung der BoE (18.06.2026)

Die heutige Sitzung beim Währungspaar GBP/USD steht ganz im Zeichen der Unsicherheit vor der Zinsentscheidung der Bank of England (BoE). Gestern fiel das Paar von 1,34 auf 1,33 und erreichte damit den tiefsten Stand seit Anfang April. Auslöser waren die restriktiven Projektionen der US-Notenbank Fed, die den US-Dollar unterstützten.

 - GBPUSD ISIN: GB0031973XXX - WKN: 720088 - Ticker: GBP/USD 

Noch vor wenigen Wochen galt die Bank of England als klarer Kandidat für weitere Zinserhöhungen. Doch der deutliche Rückgang der Inflation und der nachlassende Einfluss hoher Ölpreise verändern das Bild. Anleger analysieren derzeit jede neue Konjunkturmeldung, um abzuschätzen, ob die britischen Währungshüter ihren bisherigen Kurs fortsetzen oder eine vorsichtigere Gangart andeuten werden.

GBPUSD Prognose: Inflation sinkt überraschend, Arbeitsmarkt bleibt robust

Die jüngste VPI-Veröffentlichung von 2,8% sorgte für Erleichterung, stellt das britische Pfund jedoch vor ein gemischtes Szenario. Einerseits verschafft der geringere Preisdruck der Bank of England mehr Spielraum und reduziert den Druck auf weitere Zinserhöhungen.

Andererseits sorgen die aktuellen Arbeitsmarktdaten für Gegenwind. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,9%, während die Beschäftigung stärker als erwartet zulegte. Gleichzeitig bleibt der Lohndruck hoch. Das Lohnwachstum inklusive Boni lag mit 4,4% im Jahresvergleich weiterhin über den Erwartungen und signalisiert anhaltenden inflationären Druck auf der Nachfrageseite. Genau hier kann die Notenbank deutlich stärker eingreifen als bei externen Faktoren wie Energiepreisen.

Vor diesem Hintergrund dürfte die Volatilität im GBP/USD hoch bleiben. Anleger werden insbesondere auf das Statement der Bank of England sowie die aktualisierten Wirtschaftsprognosen achten. Die zukünftige geldpolitische Ausrichtung der Notenbank könnte darüber entscheiden, ob das Pfund seine aktuellen Kursniveaus verteidigen kann oder eine tiefere Korrektur bevorsteht....


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