Linz (www.anleihencheck.de) - Mit Spannung war die Zinssitzung unter Führung des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh erwartet worden, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Das Ergebnis: ein unveränderter Leitzinskorridor von 3,50% bis 3,75%. Eine Zinsentscheidung werde von zwölf stimmberechtigten Notenbankmitgliedern getroffen, vorgestellt jedoch vom Vorsitzenden. In der Vergangenheit habe die FED stets einen Ausblick auf mögliche künftige Zinsschritte gegeben, die sogenannte Forward Guidance. Die Rhetorik der FED sei nun anders. Dafür würden fünf Arbeitsgruppen ins Leben gerufen (FED-Bilanz, Datenquellen, Produktivität, Arbeitsmarkt und Kommunikation). Im Herbst 2026 würden die ersten Zwischenergebnisse präsentiert. Trotz der zurückhaltenden Rhetorik gebe es einige nennenswerte Fakten zur gestrigen Notenbanksitzung: Zum einen könne sich ein Großteil der Notenbankmitglieder eine Leitzinserhöhung bis Ende 2026 vorstellen. Die Inflation mit zuletzt 4,2% und der stabile Arbeitsmarkt würden dafür sprechen. Die Inflationsprognose habe die FED sehr deutlich angehoben, nämlich von 2,7% auf 3,6%. Parallel sei die Wachstumsprognose für 2026 von 2,4% auf 2,2% angepasst worden. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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