Potsdam/Bonn (ots) -
Jan van Aken sieht "Die Linke" auf dem Weg zur Volkspartei. Der scheidende Parteivorsitzende sagte beim Linken-Parteitag in Potsdam im Gespräch mit dem Fernsehsender phoenix: "Dieser Parteitag ist so jung, so weiblich wie noch nie - und auch so bunt wie noch nie. Ich glaube, da haben wir noch einen Lernprozess vor uns. Und das andere ist, ich finde ja, Die Linke hat das Zeug zur Volkspartei. Wir sind jetzt konstant bei zehn, elf Prozent. Aber wenn ich sehe, dass alle unsere wichtigsten Forderungen von der großen Mehrheit der Menschen in Deutschland geteilt werden, finde ich: warum nicht 20?"
Nach der kontroversen außenpolitischen Debatte und einem parteiinternen Kompromiss zur Lage in Nahost betonte Jan van Aken, Antisemitismus habe in der Partei keinen Platz. "Was uns alle eint, ist die Tatsache, dass wir uns gegen jeden Antisemitismus hier in Deutschland stellen und gleichzeitig auch eine Verantwortung haben, diese rechtsextreme israelische Regierung zu kritisieren für Kriegsverbrechen in Gaza. Das schließt sich nicht aus." Es habe "viele kleine Diskussionen im Detail" gegeben, "aber im Großen und Ganzen sind wir die Partei, die an der Seite der Jüdinnen und Juden und der Palästinenser:innen steht".
Das komplette Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/scm
Pressekontakt:
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Telefon: 0228 / 9584 192
kommunikation@phoenix.de
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Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6298387
Jan van Aken sieht "Die Linke" auf dem Weg zur Volkspartei. Der scheidende Parteivorsitzende sagte beim Linken-Parteitag in Potsdam im Gespräch mit dem Fernsehsender phoenix: "Dieser Parteitag ist so jung, so weiblich wie noch nie - und auch so bunt wie noch nie. Ich glaube, da haben wir noch einen Lernprozess vor uns. Und das andere ist, ich finde ja, Die Linke hat das Zeug zur Volkspartei. Wir sind jetzt konstant bei zehn, elf Prozent. Aber wenn ich sehe, dass alle unsere wichtigsten Forderungen von der großen Mehrheit der Menschen in Deutschland geteilt werden, finde ich: warum nicht 20?"
Nach der kontroversen außenpolitischen Debatte und einem parteiinternen Kompromiss zur Lage in Nahost betonte Jan van Aken, Antisemitismus habe in der Partei keinen Platz. "Was uns alle eint, ist die Tatsache, dass wir uns gegen jeden Antisemitismus hier in Deutschland stellen und gleichzeitig auch eine Verantwortung haben, diese rechtsextreme israelische Regierung zu kritisieren für Kriegsverbrechen in Gaza. Das schließt sich nicht aus." Es habe "viele kleine Diskussionen im Detail" gegeben, "aber im Großen und Ganzen sind wir die Partei, die an der Seite der Jüdinnen und Juden und der Palästinenser:innen steht".
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