DJ MÄRKTE ASIEN/Nikkei auf Allzeithoch - Kospi äußerst volatil
DOW JONES--An den asiatischen Börsen erholen sich die Indizes am Montag vielfach von anfänglichen Verlusten aufgrund von Anzeichen für Fortschritte in den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Krieges. Händler beobachten eine Rally bei Technologiewerten - der japanische Nikkei-225 springt auf Allzeithoch - auch die technologielastigen Indizes Kospi und Taiex in Südkorea und Taiwan ziehen zwischenzeitlich deutlich an, kommen dann aber wieder zurück. USA und der Iran sich auf einen Fahrplan geeinigt hatten, innerhalb von 60 Tagen ein endgültiges Friedensabkommen zu erreichen. Auch ein Kommunikationsmechanismus zur sicheren Passage für Handelsschiffe durch die Straße von Hormus soll installiert werden. Die aktuelle Entwicklung sorgt für Beruhigung unter Anlegern, denn zuvor hatte es am Wochenende Meldungen gegeben, wonach der Iran die Gespräche abgebrochen habe. Der Ölpreis fällt mit den Signalen der Entspannung wieder unter die Marke von 80 US-Dollar je Fass.
In Japan klettert der Nikkei-225 um 1,6 Prozent auf 72.377 Punkte. Die Begeisterung über die Nachfrage im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz halte an, heißt es im Handel. Elektronik- und Metallaktien führen die Gewinnerliste an - Murata Manufacturing steigen um 6,7 Prozent, Softbank Group um 2,4 Prozent.
Der Kospi in Seoul legt zunächst um bis zu 1,4 Prozent zu, anschließend fällt der Index aber wieder und verliert aktuell 0,4 Prozent. Das Schwergewicht LG Electronics schnellt um 10,4 Prozent nach oben. Führungskräfte des Konzerns sollen laut Berichten das Nvidia-Hauptquartier besuchen, um über Kooperationen im Bereich KI und Robotik zu beraten. Im Schlepptau geht es für SK Hynix um 5,1 Prozent nordwärts.
In China hinken die Börsen erneut der Entwicklung hinterher: Der Shanghai-Composite gewinnt 0,2 Prozent, der HSI in Hongkong verliert 1 Prozent und nähert sich einem Bärenmarktmodus. Nach den zuletzt schwachen Binnen- und Konsumdaten sorgt die Geldpolitik für leichte Enttäuschung. Denn die Referenzzinssätze für Kredite blieben unverändert. Trotz der stotternden Binnenkonjunktur wurde auf eine Lockerung der Geldpolitik verzichtet, auf die manche Marktteilnehmer gehofft hatten.
Der australische S&P/ASX-200 büßt derweil 0,1 Prozent ein. Bereits in den vergangenen beiden Handelstagen gab der Leitindex 1,5 Prozent ab. Der Immobilienmarkt hat am Wochenende neue Anzeichen einer Abschwächung gezeigt. Die Auktions-Clearing-Quote in den Hauptstädten des Landes ist zum ersten Mal seit den Anfängen der Covid-Pandemie unter 50 Prozent gefallen. Gegen den Trend ziehen SGH um 3 Prozent an, das Unternehmen will Aktien im Wert von bis zu 351 Millionen US-Dollar zurückkaufen.
=== S&P/ASX 200 (Sydney) 8.818,20 -0,1 +1,2 08:00 Nikkei-225 72.377,15 +1,6 - 08:00 Topix 500 (Tokio) 3.206,24 +1,3 +20,5 08:00 Kospi (Seoul) 9.018,13 -0,4 +114,0 08:30 Hang-Seng (Hongkong) 23.690,86 -1,0 -7,6 10:00 Shanghai-Composite 4.098,01 +0,2 +3,3 09:00 Straits-Times (Singapur) 5.183,55 -0,2 +11,6 11:00 IDX Comp. (Indonesien) 6.088,06 -1,4 -29,6 10:00 KLCI (Malaysia) 1.708,36 -0,2 +1,7 10:00 DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Fr, 9:30 Uhr % YTD EUR/USD 1,1454 -0,1 1,1468 1,1446 -2,5 EUR/JPY 185,19 +0,1 185,02 184,64 +0,7 EUR/GBP 0,8672 +0,1 0,8661 0,8673 -0,5 USD/JPY 161,65 +0,2 161,28 161,29 +3,2 USD/KRW 1.538,63 +0,6 1.529,91 1.527,79 +6,8 USD/CNY 6,7784 +0,1 6,7686 6,7686 -3,1 USD/CNH 6,7819 -0,0 6,7827 6,7950 -2,8 USD/HKD 7,8386 +0,0 7,8368 7,8384 +0,7 AUD/USD 0,7002 -0,1 0,7011 0,7008 +5,0 NZD/USD 0,5724 -0,3 0,5740 0,5736 -0,6 BTC/USD 63.902,90 +0,2 63.767,78 62.740,79 -27,1 ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 76,72 +0,2 0,12 76,60 Brent/ICE 79,26 -1,6 -1,31 80,57 Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.175,40 +0,4 15,40 4.160,00 Silber 65,48 +0,9 0,57 64,91 Platin 1.661,64 -0,1 -2,42 1.664,06 (Angaben ohne Gewähr) ===
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