Die aktuelle RSL-Tabelle zeigt klare Momentum-Vorteile bei Halbleiterwerten. Doch hohe Trendstärke allein ist kein Freifahrtschein. Auch auf die Konstanz kommt es an. Technische Indikatoren sind an der Börse ein geeignetes Hilfsmittel, um eine große Anzahl an Aktien schnell und objektiv nach bestimmten Kriterien zu filtern. Ein sehr beliebtes Instrument, das auch wir regelmäßig nutzen, ist die Relative Stärke nach Levy (RSL). Dieser Indikator misst das relative Momentum einer Aktie gegenüber dem eigenen gleitenden Durchschnitt (GDL). In der Regel werden dafür die Kurse der vergangenen 26 Wochen oder 130 Handelstage herangezogen. Man kann aber je nach Anlagehorizont auch andere Zeiträume nutzen. Letztendlich geht es immer darum, bestimmte Trends zu erkennen. Zahlreiche Auswertungen über verschiedene Märkte haben gezeigt, dass sich mit Aktien, die über ihrem gleitenden Durchschnitt notieren, tendenziell bessere Ergebnisse erzielen lassen. Eine aktuelle Analyse der 160 Titel aus DAX, MDAX und SDAX untermauert das. Die 88 Titel, deren Kurs Ende 2025 über der 130-Tage-Linie lag, konnten im Schnitt bislang gut 10% zulegen. Die anderen 72 Aktien sind um durchschnittlich 2% gefallen. Vor allem bei den Ausreißern zeigt sich eine klare Tendenz. Von den 15 Top-Performern (43% bis 247% Kursplus) notierten vor knapp sechs Monaten 80% über ihrem gleitenden Durchschnitt, bei den 15 Flops des bisherigen Jahresverlaufs (Kursrückgänge von 26% bis 53%) war es weniger als die Hälfte. Hilfreicher ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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