Stuttgart (ots) -
Große Infrastrukturprojekte erzeugen heute täglich riesige Mengen an Bild-, Mess- und Zustandsdaten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Transparenz und Baufortschrittskontrolle kontinuierlich. Viele Prüf- und Überwachungsaufgaben werden jedoch noch immer manuell durchgeführt. Mit autonomen Drohnen und Onboard-KI entsteht nun eine neue Generation digitaler Baustellenwerkzeuge. Welche Möglichkeiten diese Entwicklung bietet, erfahren Sie hier.
Die Vermessung und Überwachung von Infrastrukturbaustellen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen und Ingenieurbüros müssen heute deutlich schneller auf Veränderungen reagieren, Fortschritte dokumentieren und Entscheidungen auf belastbare Daten stützen. Gleichzeitig wachsen die Projekte in ihrer Komplexität: Straßen, Brücken, Schienenwege oder Leitungsnetze erstrecken sich häufig über große Flächen, die sich nur mit erheblichem personellem Aufwand kontrollieren lassen. Zwar haben Drohnen die Datenerfassung bereits deutlich vereinfacht, doch bislang beginnt die eigentliche Arbeit oft erst nach dem Flug. Rohdaten müssen ausgewertet, Modelle berechnet und Veränderungen manuell identifiziert werden. Dadurch entstehen Zeitverluste, die in dynamischen Bauprojekten zunehmend zum Problem werden. "Wer auf großen Infrastrukturbaustellen weiterhin auf rein manuelle Kontrollprozesse setzt, verliert nicht nur Zeit bei der Auswertung - er riskiert auch, dass Abweichungen, Materialengpässe oder kritische Zustandsveränderungen zu spät erkannt werden, um noch rechtzeitig gegenzusteuern", sagt Nicolai Nolle von viscan.
"Umso wichtiger ist es, Informationen nicht erst nach der Datenauswertung sichtbar zu machen, sondern bereits während der Datenerfassung nutzbar werden zu lassen", erläutert Nicolai Nolle. Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit von viscan an. Das Unternehmen entwickelt digitale Lösungen für Baustellen im Infrastrukturbau und setzt Drohnentechnologie, digitale Vermessung sowie digitale Baustellendokumentation bereits in realen Projekten ein. Seit Jahren beschäftigt sich viscan mit der Frage, wie sich Daten effizienter erfassen, auswerten und für Projektbeteiligte nutzbar machen lassen. Aus diesem Ansatz heraus werden autonome Drohnensysteme mit Onboard-KI entwickelt, unter realen Bedingungen getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, wiederkehrende Kontroll- und Überwachungsaufgaben zu automatisieren, große Datenmengen schneller auszuwerten und Projektverantwortlichen frühzeitig relevante Hinweise zu liefern. Die Entwicklung zeigt deutlich: Drohnen werden zunehmend von reinen Datensammlern zu intelligenten Assistenzsystemen, die Baustellenprozesse aktiv unterstützen.
Von der Datenerfassung zur intelligenten Analyse
Der entscheidende Unterschied zwischen herkömmlichen Drohneneinsätzen und autonomen Systemen mit Onboard-KI liegt in der Art der Datenverarbeitung. Während klassische Vermessungsflüge in erster Linie Rohdaten erfassen, die erst nach dem Flug ausgewertet werden, können moderne KI-Drohnen bereits während der Datenerfassung erste Analysen durchführen. "Die größte Stärke von KI liegt damit dort, wo Menschen bislang viel Zeit mit Suchen, Vergleichen und Zählen verbringen mussten", erklärt Nicolai Nolle. Bisher wurden Luftbilder zunächst aufgenommen und anschließend zu Punktwolken, Orthofotos oder 3D-Modellen verarbeitet. Erst danach konnten Baufortschritte bewertet, Veränderungen erkannt oder Auffälligkeiten identifiziert werden. Dieser Prozess liefert zwar präzise Ergebnisse, erfordert jedoch zusätzliche Zeit für die Auswertung. Mit Onboard-KI entsteht ein zusätzlicher Verarbeitungsschritt direkt während oder unmittelbar nach der Aufnahme. Die Drohne analysiert Bildinhalte bereits während des Fluges und kann Personen, Fahrzeuge, Maschinen, Materiallager oder andere klar erkennbare Objekte identifizieren. Dadurch werden relevante Informationen früher sichtbar, ohne dass sämtliche Daten zunächst vollständig ausgewertet werden müssen.
Besonders interessant ist diese Entwicklung für große Infrastrukturprojekte. Dort entstehen täglich enorme Datenmengen, deren manuelle Prüfung erhebliche Ressourcen bindet. Die Echtzeiterkennung, welche bis zu einem gewissen Grad bereits heute funktioniert, hilft dabei, Auffälligkeiten schneller zu erkennen und den Fokus gezielt auf relevante Bereiche zu lenken. Das ersetzt zwar nicht die fachliche Bewertung durch Bauleiter, Vermesser oder Projektsteuerer, schafft jedoch eine deutlich effizientere Grundlage für Entscheidungen.
viscan: Wo autonome KI-Drohnen bereits heute konkrete Mehrwerte schaffen
"Wir konzentrieren uns bewusst auf Anwendungsfälle, die häufig auftreten, visuell eindeutig erkennbar sind und einen klaren praktischen Nutzen bieten", erläutert Nicolai Nolle. Zu diesen Anwendungen gehört beispielsweise die automatisierte Materialzählung auf Lagerflächen. Statt Bestände regelmäßig manuell zu erfassen, kann die KI Materialien auf Luftbildern identifizieren, zählen und Veränderungen dokumentieren. Auch die Objekterkennung zählt zu den wichtigen Einsatzgebieten: Maschinen, Fahrzeuge, Personen oder Hindernisse lassen sich automatisiert erfassen und dokumentieren, was die Transparenz auf großen Baustellen erhöht und die digitale Baustellendokumentation unterstützt.
Darüber hinaus gewinnt die Schadstellenerkennung zunehmend an Bedeutung und funktioniert zunehmend zuverlässiger. Die von viscan eingesetzten und trainierten KI-Systeme werden unter anderem darauf vorbereitet, sichtbare Schäden an Straßen oder Bauwerken systematisch zu identifizieren. Auffälligkeiten können dadurch frühzeitig markiert und anschließend fachlich geprüft werden. Um die Erkennungsqualität weiter zu verbessern, arbeitet viscan mit eigenen Trainingsdaten aus realen Infrastrukturprojekten. So lassen sich die Systeme gezielt auf typische Baustellensituationen und wiederkehrende Aufgaben vorbereiten.
Besonders großes Potenzial sehen viele Experten jedoch bei der Baufortschrittskontrolle und im Veränderungsmanagement. Werden aktuelle Aufnahmen automatisch mit früheren Datensätzen verglichen, lassen sich Fortschritte, Abweichungen oder ungeplante Entwicklungen deutlich schneller erkennen. Gerade bei weitläufigen Infrastrukturprojekten entsteht dadurch ein erheblicher Informationsvorsprung. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil autonomer Drohnensysteme: Definierte Flugrouten können regelmäßig automatisiert abgeflogen werden. Dadurch entstehen vergleichbare Datensätze über längere Zeiträume hinweg, die Veränderungen auf Baustellen besonders zuverlässig sichtbar machen und gleichzeitig den Aufwand für wiederkehrende Kontrollflüge deutlich reduzieren.
Der Weg zur erfolgreichen Nutzung: Chancen realistisch bewerten
Die beschriebenen Einsatzmöglichkeiten zeigen zwar das große Potenzial autonomer KI-Drohnen, in der Praxis hängt der Nutzen jedoch maßgeblich davon ab, wie gezielt die Technologie eingesetzt wird. Der erfolgreiche Einsatz beginnt daher nicht bei der Drohne selbst, sondern bei der Auswahl geeigneter Anwendungsfälle. Besonders sinnvoll sind Prozesse, die regelmäßig wiederkehren, klar definierte Aufgaben umfassen und bislang mit hohem manuellem Aufwand verbunden sind. Dazu gehören beispielsweise Materialerfassungen, Zustandsvergleiche oder die Suche nach bestimmten Objekten auf weitläufigen Baustellen. "KI ist kein Ersatz für Fachwissen, sondern ein Werkzeug, das Experten bei klar definierten Aufgaben unterstützt", betont Nicolai Nolle. Genau deshalb sollten Bauunternehmen und öffentliche Auftraggeber die Technologie mit realistischen Erwartungen betrachten.
Damit die Systeme zuverlässig arbeiten, spielt zudem die Qualität der Trainingsdaten eine zentrale Rolle. KI-Systeme liefern besonders präzise Ergebnisse, wenn die gesuchten Objekte häufig vorkommen, klar erkennbar sind und ausreichend Beispieldaten zur Verfügung stehen. Schwieriger wird es bei komplexen Sachverhalten, die eine fachliche Interpretation erfordern oder auf Bildern nicht eindeutig sichtbar sind.
Hinzu kommt, dass Onboard-KI bestehende Vermessungsprozesse ergänzt, aber nicht vollständig ersetzt. Das klassische Post-Processing bleibt weiterhin ein wichtiger Bestandteil moderner Vermessungsprojekte. Punktwolken, Orthofotos, 3D-Modelle und detaillierte Analysen entstehen auch künftig durch nachgelagerte Auswertungen. Die Stärke der Onboard-KI liegt deshalb weniger in der vollständigen Automatisierung als vielmehr darin, relevante Informationen deutlich früher bereitzustellen und den gesamten Auswertungsprozess gezielt zu unterstützen.
Die digitale Baustelle der Zukunft beginnt bereits heute
"Die Entwicklung geht klar in Richtung intelligenter Assistenzsysteme, die Daten nicht nur erfassen, sondern aktiv nutzbar machen", sagt Nicolai Nolle. Autonome Drohnen mit Onboard-KI ermöglichen eine kontinuierlichere Überwachung großer Baustellen, beschleunigen die Dokumentation und schaffen eine fundierte Grundlage für datenbasierte Entscheidungen.
Gleichzeitig arbeitet viscan bereits an der Integration spezialisierter KI-Agenten. Diese sollen künftig Projektwissen, Baustellendaten und kundenspezifische Informationen stärker miteinander verknüpfen, um Projektbeteiligte bei fachlichen Fragestellungen gezielt zu unterstützen. Die Entwicklung solcher Systeme befindet sich derzeit noch in der Aufbauphase, zeigt jedoch bereits, wohin sich digitale Baustellenlösungen entwickeln. "Der praktische Nutzen von KI-Drohnen liegt nicht in einer vollständig automatisierten Baustelle. Er liegt in schnellerer Information, weniger manueller Auswertung, besserer Kontrolle und belastbareren Entscheidungen - und genau das ist es, was Bauleiter, Projektsteuerer und Auftraggeber im Infrastrukturbau heute brauchen", fasst Nicolai Nolle zusammen.
Sie möchten erfahren, wie autonome Drohnen, Onboard-KI und digitale Baustellendokumentation Ihre Infrastrukturprojekte effizienter, transparenter und datenbasierter machen können? Dann sichern Sie sich jetzt ein unverbindliches Erstgespräch mit Nicolai Nolle und dem Team von viscan (https://viscan.de/)!
Pressekontakt:
viscan GmbH
Vertreten durch: Nicolai Nolle und Sebastian Lazic
E-Mail: info@viscan.de
Website: https://viscan.de/
Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de
Original-Content von: viscan GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/182366/6298899
Große Infrastrukturprojekte erzeugen heute täglich riesige Mengen an Bild-, Mess- und Zustandsdaten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Transparenz und Baufortschrittskontrolle kontinuierlich. Viele Prüf- und Überwachungsaufgaben werden jedoch noch immer manuell durchgeführt. Mit autonomen Drohnen und Onboard-KI entsteht nun eine neue Generation digitaler Baustellenwerkzeuge. Welche Möglichkeiten diese Entwicklung bietet, erfahren Sie hier.
Die Vermessung und Überwachung von Infrastrukturbaustellen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen und Ingenieurbüros müssen heute deutlich schneller auf Veränderungen reagieren, Fortschritte dokumentieren und Entscheidungen auf belastbare Daten stützen. Gleichzeitig wachsen die Projekte in ihrer Komplexität: Straßen, Brücken, Schienenwege oder Leitungsnetze erstrecken sich häufig über große Flächen, die sich nur mit erheblichem personellem Aufwand kontrollieren lassen. Zwar haben Drohnen die Datenerfassung bereits deutlich vereinfacht, doch bislang beginnt die eigentliche Arbeit oft erst nach dem Flug. Rohdaten müssen ausgewertet, Modelle berechnet und Veränderungen manuell identifiziert werden. Dadurch entstehen Zeitverluste, die in dynamischen Bauprojekten zunehmend zum Problem werden. "Wer auf großen Infrastrukturbaustellen weiterhin auf rein manuelle Kontrollprozesse setzt, verliert nicht nur Zeit bei der Auswertung - er riskiert auch, dass Abweichungen, Materialengpässe oder kritische Zustandsveränderungen zu spät erkannt werden, um noch rechtzeitig gegenzusteuern", sagt Nicolai Nolle von viscan.
"Umso wichtiger ist es, Informationen nicht erst nach der Datenauswertung sichtbar zu machen, sondern bereits während der Datenerfassung nutzbar werden zu lassen", erläutert Nicolai Nolle. Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit von viscan an. Das Unternehmen entwickelt digitale Lösungen für Baustellen im Infrastrukturbau und setzt Drohnentechnologie, digitale Vermessung sowie digitale Baustellendokumentation bereits in realen Projekten ein. Seit Jahren beschäftigt sich viscan mit der Frage, wie sich Daten effizienter erfassen, auswerten und für Projektbeteiligte nutzbar machen lassen. Aus diesem Ansatz heraus werden autonome Drohnensysteme mit Onboard-KI entwickelt, unter realen Bedingungen getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, wiederkehrende Kontroll- und Überwachungsaufgaben zu automatisieren, große Datenmengen schneller auszuwerten und Projektverantwortlichen frühzeitig relevante Hinweise zu liefern. Die Entwicklung zeigt deutlich: Drohnen werden zunehmend von reinen Datensammlern zu intelligenten Assistenzsystemen, die Baustellenprozesse aktiv unterstützen.
Von der Datenerfassung zur intelligenten Analyse
Der entscheidende Unterschied zwischen herkömmlichen Drohneneinsätzen und autonomen Systemen mit Onboard-KI liegt in der Art der Datenverarbeitung. Während klassische Vermessungsflüge in erster Linie Rohdaten erfassen, die erst nach dem Flug ausgewertet werden, können moderne KI-Drohnen bereits während der Datenerfassung erste Analysen durchführen. "Die größte Stärke von KI liegt damit dort, wo Menschen bislang viel Zeit mit Suchen, Vergleichen und Zählen verbringen mussten", erklärt Nicolai Nolle. Bisher wurden Luftbilder zunächst aufgenommen und anschließend zu Punktwolken, Orthofotos oder 3D-Modellen verarbeitet. Erst danach konnten Baufortschritte bewertet, Veränderungen erkannt oder Auffälligkeiten identifiziert werden. Dieser Prozess liefert zwar präzise Ergebnisse, erfordert jedoch zusätzliche Zeit für die Auswertung. Mit Onboard-KI entsteht ein zusätzlicher Verarbeitungsschritt direkt während oder unmittelbar nach der Aufnahme. Die Drohne analysiert Bildinhalte bereits während des Fluges und kann Personen, Fahrzeuge, Maschinen, Materiallager oder andere klar erkennbare Objekte identifizieren. Dadurch werden relevante Informationen früher sichtbar, ohne dass sämtliche Daten zunächst vollständig ausgewertet werden müssen.
Besonders interessant ist diese Entwicklung für große Infrastrukturprojekte. Dort entstehen täglich enorme Datenmengen, deren manuelle Prüfung erhebliche Ressourcen bindet. Die Echtzeiterkennung, welche bis zu einem gewissen Grad bereits heute funktioniert, hilft dabei, Auffälligkeiten schneller zu erkennen und den Fokus gezielt auf relevante Bereiche zu lenken. Das ersetzt zwar nicht die fachliche Bewertung durch Bauleiter, Vermesser oder Projektsteuerer, schafft jedoch eine deutlich effizientere Grundlage für Entscheidungen.
viscan: Wo autonome KI-Drohnen bereits heute konkrete Mehrwerte schaffen
"Wir konzentrieren uns bewusst auf Anwendungsfälle, die häufig auftreten, visuell eindeutig erkennbar sind und einen klaren praktischen Nutzen bieten", erläutert Nicolai Nolle. Zu diesen Anwendungen gehört beispielsweise die automatisierte Materialzählung auf Lagerflächen. Statt Bestände regelmäßig manuell zu erfassen, kann die KI Materialien auf Luftbildern identifizieren, zählen und Veränderungen dokumentieren. Auch die Objekterkennung zählt zu den wichtigen Einsatzgebieten: Maschinen, Fahrzeuge, Personen oder Hindernisse lassen sich automatisiert erfassen und dokumentieren, was die Transparenz auf großen Baustellen erhöht und die digitale Baustellendokumentation unterstützt.
Darüber hinaus gewinnt die Schadstellenerkennung zunehmend an Bedeutung und funktioniert zunehmend zuverlässiger. Die von viscan eingesetzten und trainierten KI-Systeme werden unter anderem darauf vorbereitet, sichtbare Schäden an Straßen oder Bauwerken systematisch zu identifizieren. Auffälligkeiten können dadurch frühzeitig markiert und anschließend fachlich geprüft werden. Um die Erkennungsqualität weiter zu verbessern, arbeitet viscan mit eigenen Trainingsdaten aus realen Infrastrukturprojekten. So lassen sich die Systeme gezielt auf typische Baustellensituationen und wiederkehrende Aufgaben vorbereiten.
Besonders großes Potenzial sehen viele Experten jedoch bei der Baufortschrittskontrolle und im Veränderungsmanagement. Werden aktuelle Aufnahmen automatisch mit früheren Datensätzen verglichen, lassen sich Fortschritte, Abweichungen oder ungeplante Entwicklungen deutlich schneller erkennen. Gerade bei weitläufigen Infrastrukturprojekten entsteht dadurch ein erheblicher Informationsvorsprung. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil autonomer Drohnensysteme: Definierte Flugrouten können regelmäßig automatisiert abgeflogen werden. Dadurch entstehen vergleichbare Datensätze über längere Zeiträume hinweg, die Veränderungen auf Baustellen besonders zuverlässig sichtbar machen und gleichzeitig den Aufwand für wiederkehrende Kontrollflüge deutlich reduzieren.
Der Weg zur erfolgreichen Nutzung: Chancen realistisch bewerten
Die beschriebenen Einsatzmöglichkeiten zeigen zwar das große Potenzial autonomer KI-Drohnen, in der Praxis hängt der Nutzen jedoch maßgeblich davon ab, wie gezielt die Technologie eingesetzt wird. Der erfolgreiche Einsatz beginnt daher nicht bei der Drohne selbst, sondern bei der Auswahl geeigneter Anwendungsfälle. Besonders sinnvoll sind Prozesse, die regelmäßig wiederkehren, klar definierte Aufgaben umfassen und bislang mit hohem manuellem Aufwand verbunden sind. Dazu gehören beispielsweise Materialerfassungen, Zustandsvergleiche oder die Suche nach bestimmten Objekten auf weitläufigen Baustellen. "KI ist kein Ersatz für Fachwissen, sondern ein Werkzeug, das Experten bei klar definierten Aufgaben unterstützt", betont Nicolai Nolle. Genau deshalb sollten Bauunternehmen und öffentliche Auftraggeber die Technologie mit realistischen Erwartungen betrachten.
Damit die Systeme zuverlässig arbeiten, spielt zudem die Qualität der Trainingsdaten eine zentrale Rolle. KI-Systeme liefern besonders präzise Ergebnisse, wenn die gesuchten Objekte häufig vorkommen, klar erkennbar sind und ausreichend Beispieldaten zur Verfügung stehen. Schwieriger wird es bei komplexen Sachverhalten, die eine fachliche Interpretation erfordern oder auf Bildern nicht eindeutig sichtbar sind.
Hinzu kommt, dass Onboard-KI bestehende Vermessungsprozesse ergänzt, aber nicht vollständig ersetzt. Das klassische Post-Processing bleibt weiterhin ein wichtiger Bestandteil moderner Vermessungsprojekte. Punktwolken, Orthofotos, 3D-Modelle und detaillierte Analysen entstehen auch künftig durch nachgelagerte Auswertungen. Die Stärke der Onboard-KI liegt deshalb weniger in der vollständigen Automatisierung als vielmehr darin, relevante Informationen deutlich früher bereitzustellen und den gesamten Auswertungsprozess gezielt zu unterstützen.
Die digitale Baustelle der Zukunft beginnt bereits heute
"Die Entwicklung geht klar in Richtung intelligenter Assistenzsysteme, die Daten nicht nur erfassen, sondern aktiv nutzbar machen", sagt Nicolai Nolle. Autonome Drohnen mit Onboard-KI ermöglichen eine kontinuierlichere Überwachung großer Baustellen, beschleunigen die Dokumentation und schaffen eine fundierte Grundlage für datenbasierte Entscheidungen.
Gleichzeitig arbeitet viscan bereits an der Integration spezialisierter KI-Agenten. Diese sollen künftig Projektwissen, Baustellendaten und kundenspezifische Informationen stärker miteinander verknüpfen, um Projektbeteiligte bei fachlichen Fragestellungen gezielt zu unterstützen. Die Entwicklung solcher Systeme befindet sich derzeit noch in der Aufbauphase, zeigt jedoch bereits, wohin sich digitale Baustellenlösungen entwickeln. "Der praktische Nutzen von KI-Drohnen liegt nicht in einer vollständig automatisierten Baustelle. Er liegt in schnellerer Information, weniger manueller Auswertung, besserer Kontrolle und belastbareren Entscheidungen - und genau das ist es, was Bauleiter, Projektsteuerer und Auftraggeber im Infrastrukturbau heute brauchen", fasst Nicolai Nolle zusammen.
Sie möchten erfahren, wie autonome Drohnen, Onboard-KI und digitale Baustellendokumentation Ihre Infrastrukturprojekte effizienter, transparenter und datenbasierter machen können? Dann sichern Sie sich jetzt ein unverbindliches Erstgespräch mit Nicolai Nolle und dem Team von viscan (https://viscan.de/)!
Pressekontakt:
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Vertreten durch: Nicolai Nolle und Sebastian Lazic
E-Mail: info@viscan.de
Website: https://viscan.de/
Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de
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