Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 24.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
371 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE ASIEN/Zaghafte Stabilisierung folgt auf Technologieausverkauf

DJ MÄRKTE ASIEN/Zaghafte Stabilisierung folgt auf Technologieausverkauf

DOW JONES--Eine zaghafte Stabilisierung an den asiatischen Aktienmärkten nach dem Ausverkauf bei Technologiewerten am Vortag prägt das Bild am Mittwoch. Während der besonders heftig unter die Räder geratene Kospi in Südkorea sich hoch volatil zeigt und zwischen positivem und negativem Terrain pendelt, geht es in Japan weiter abwärts. An den übrigen Börsen der Region tut sich derweil nicht viel. Laut Analysten hat ein Bericht in Südkorea die massiven Verluste am Vortag im Technologiesektor verstärkt, denn in diesem wurde die Expansion der KI-Speicherproduktion heimischer Hersteller in Frage gestellt. "Erneute Sorgen über die Bewertungen von KI-Aktien haben die globalen Aktienmärkte über Nacht belastet", merken CBA-Analysten an.

Denn mit Taiwan Semiconductor Manufacturing verliert ein Branchenriese mit 3,4 Prozent in Taipeh erneut deutlich, wobei sich die Aktie am Vortag dem Ausverkauf weitgehend entziehen konnten. Andere Sektortitel erholen sich dagegen etwas. Das volatile Umfeld dürfte die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Geschäftszahlen des Speicherchipherstellers Micron Technology richten, der nach Börsenschluss in den USA am Mittwoch berichten wird. Insgesamt suchen Marktteilnehmer Antworten auf die Frage, ob es eine KI-Blase gibt oder die Bewertungen gerechtfertigt sind. Es mehren sich die skeptischen Stimmen.

Der südkoreanische Kospi steigt um 1,3 Prozent, hat aber auch schon über 1 Prozent im Minus gelegen. Samsung Electronics erholen sich um 4,2 Prozent - gestützt durch einen Bericht, wonach das Unternehmen möglicherweise ein Aktienrückkaufprogramm ankündigen könnte. Im Chipsektor fallen SK Hynix um weitere 3,7 Prozent.

Der Nikkei-225 zeigt sich ebenfalls hoch volatil und gibt nun 1,2 Prozent auf 68.963 Punkkte ab. Aus den Meinungsäußerungen auf der vergangenen Sitzung der Bank of Japan geht eine wachsende Besorgnis über die Inflation hervor. Zudem wird die Notwendigkeit betont, die Zinssätze in einem stetigen Tempo anzuheben. Japanische Aktien könnten bis zum Jahresende stärker steigen als bisher angenommen, so die Strategen der Bank of America. "Die Haupttreiber sind eine stärker als erwartet gestiegene Expansion der KI-Nachfrage und eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Straße von Hormus offen bleibt", urteilen die Analysten.

In China tut sich derweil nicht viel: Der HSI in Hongkong stagniert und der Shanghai-Composite gibt 0,3 Prozent ab. Die Zentralbank hat zum dritten Mal in Folge einen schwächeren Renminbi-Mittelwert gegenüber dem US-Dollar festgestellt - trotz ausländischer Kritik an einer möglichen Unterbewertung des Renminbi.

Der australische S&P/ASX-200 steigt um 0,1 Prozent. Der Leitindex hatte zuletzt aufgrund schwacher Rohstoffaktien nachgegeben, Technologietitel spielen in diesem Index keine große Rolle. Der Anstieg der australischen Verbraucherpreise hat sich im Mai abgeschwächt. Die Kerninflation zog jedoch weiter an. Der Verbraucherpreisindex stieg in den zwölf Monaten bis Mai um 4,0 Prozent. Damit lag die Rate unter den 4,2 Prozent für das Jahr bis April und den 4,6 Prozent im März. Die Notenbank dürfte über weitere Zinserhöhungen nachdenken, heißt es im Handel.

Indonesien hat indes seinen Status als Schwellenland behalten und ist einer Abstufung durch den Indexanbieter MSCI entgangen. Damit dürfte ein Kapitalabfluss aus Indonesien abgewendet werden, vor dem Analysten gewarnt hatten. Ohne eine drastische Wende in der Politik hin zu einem anlegerfreundlicheren Kurs bezweifeln Analysten jedoch, dass die größte Volkswirtschaft Südostasiens ihren Status in den Augen ausländischer Marktteilnehmer wiedererlangen könne. Denn der Indexanbieter MSCI hat seine Entscheidung nur verschoben.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.795,30  +0,1    +0,9      08:00 
Nikkei-225        68.962,97  -1,2    -       08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.094,54  -0,9   +16,3      08:00 
Kospi (Seoul)       8.313,28  +1,3   +97,3      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   23.344,67  +0,0    -8,9      10:00 
Shanghai-Composite     4.096,14  -0,3    +3,2      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.214,74  +0,2   +12,2      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.008,01  -1,5   -30,5      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.688,64  +0,5    +0,5      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Di, 9:40 % YTD 
EUR/USD           1,1364  -0,2   1,1381     1,1416  -3,2 
EUR/JPY           183,61  -0,1   183,85     184,41  -0,2 
EUR/GBP           0,8610  -0,1   0,8619     0,8627  -1,2 
USD/JPY           161,54  -0,0   161,57     161,52  +3,1 
USD/KRW          1.539,30  +0,4  1.532,51    1.538,10  +6,9 
USD/CNY           6,8016  +0,2   6,7900     6,7844  -2,7 
USD/CNH           6,8054  +0,2   6,7946     6,7872  -2,4 
USD/HKD           7,8410  +0,0   7,8405     7,8400  +0,8 
AUD/USD           0,6910  -0,1   0,6914     0,6950  +3,6 
NZD/USD           0,5654  -0,2   0,5667     0,5686  -1,8 
BTC/USD          62.605,74  +0,4 62.389,05    62.876,85 -28,6 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           72,67  -0,7   -0,54      73,21 
Brent/ICE           76,48  -0,8   -0,60      77,08 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.064,31  -1,1   -44,04    4.108,35 
Silber            61,08  -1,5   -0,95      62,03 
Platin           1.633,65  -1,1   -18,15    1.651,80 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/thl

(END) Dow Jones Newswires

June 24, 2026 01:10 ET (05:10 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.