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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

FedEx hat im jüngsten Quartal dank höherer Versandtarife und -volumina einen höheren Umsatz verzeichnet. Der Paketdienstleister wies für das vierte Geschäftsquartal einen Gewinn von 1,6 Milliarden US-Dollar oder 6,60 Dollar je Aktie aus verglichen mit 1,65 Milliarden Dollar oder 6,88 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der Gewinn im abgelaufenen Quartal wurde durch Kosten im Zusammenhang mit der Abspaltung der Frachtsparte, der Geschäftsoptimierung und der Umstellung der Berichterstattung auf das Kalenderjahr geschmälert. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 6,31 Dollar. Analysten hatten mit 5,96 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 25,01 Milliarden Dollar, während Analysten 24,04 Milliarden Dollar erwartet hatten.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

20:15 US/Qualcomm Inc, Investorentag

22:00 US/Micron Technology Inc, Ergebnis 3Q

INDEXÄNDERUNG +++

Die Aktie der Google-Mutter Alphabet wird ab Montag, 29. Juni, Teil des 30 Werte umfassenden Dow-Jones-Index. Die Aktie ist damit die fünfte der sogenannten Magnificent-Seven-Wachstumsaktien, die in den preisgewichteten Index aufgenommen wird. "Die Aufnahme von Alphabet wird das Engagement des DJIA in diesen dynamischen Bereichen der US-Wirtschaft erweitern und stärken", erklärte S&P Global. Platz machen muss das Papier von Verizon Communications. Mit einem Aktienkurs von über 300 Dollar wird Alphabet eine wesentlich höhere Gewichtung haben als Verizon mit seinem Aktienkurs von unter 50 Dollar.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Leistungsbilanz 1Q 
     PROGNOSE:  -210,6 Mrd USD 
     4. Quartal: -190,7 Mrd USD 
 
  16:00 Neubauverkäufe Mai 
     PROGNOSE: +1,6% gg Vm 
     zuvor:  -6,2% gg Vm 
 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information 
     Administration (EIA) Vorwoche 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.456,50  +0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.865,25  +0,7 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.808,20  +0,2 
Nikkei-225         69.623,42  -0,2 
Topix-500 (Tokio)      3.977,56  -0,3 
Kospi (Seoul)        8.508,88  +3,7 
Shanghai-Composite      4.114,75  +0,2 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 23.419,47  +0,4 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Eine zaghafte Stabilisierung an den Aktienmärkten nach dem Ausverkauf bei Technologiewerten am Vortag prägt das Bild. Während der besonders heftig unter die Räder geratene Kospi sich hoch volatil zeigt und zwischen positivem und negativem Terrain pendelt, geht es in Japan weiter abwärts. An den übrigen Börsen der Region tut sich derweil nicht viel. Laut Analysten hat ein Bericht in Südkorea die massiven Verluste am Vortag im Technologiesektor verstärkt, denn in diesem wurde die Expansion der KI-Speicherproduktion heimischer Hersteller in Frage gestellt. Mit Taiwan Semiconductor Manufacturing verliert ein Branchenriese mit 3,4 Prozent in Taipeh erneut deutlich, wobei sich die Aktie am Vortag dem Ausverkauf weitgehend entziehen konnten. Andere Sektortitel erholen sich dagegen etwas. Samsung Electronics erholen sich um 4,2 Prozent - gestützt durch einen Bericht, wonach das Unternehmen möglicherweise ein Aktienrückkaufprogramm ankündigen könnte. Im südkoreanischen Chipsektor fallen SK Hynix um weitere 3,7 Prozent. Der Nikkei-225 zeigt sich ebenfalls hoch volatil. Aus den Meinungsäußerungen auf der vergangenen Sitzung der Bank of Japan geht eine wachsende Besorgnis über die Inflation hervor. Zudem wird die Notwendigkeit betont, die Zinssätze in einem stetigen Tempo anzuheben. In China tut sich derweil nicht viel. Die Zentralbank hat zum dritten Mal in Folge einen schwächeren Renminbi-Mittelwert gegenüber dem US-Dollar festgestellt - trotz ausländischer Kritik an einer möglichen Unterbewertung. Der Anstieg der australischen Verbraucherpreise hat sich im Mai abgeschwächt. Die Kerninflation zog jedoch weiter an. Die Notenbank dürfte über weitere Zinserhöhungen nachdenken, heißt es.

WALL STREET

INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          51.666,84  -0,1   -45,87    51.712,71 
S&P-500         7.365,46  -1,4  -107,33    7.472,79 
NASDAQ Comp      25.587,04  -2,2  -579,56    26.166,60 
NASDAQ 100       29.347,27  -3,3  -999,81    30.347,08 
 
Umsatzdaten 
           Wochentag Wochentag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,39 Mrd  1,55 Mrd 
Gewinner        1.417    1.142 
Verlierer        1.363    1.638 
Unverändert        67     71 
 

Sehr schwach - Bedenken über die Nachhaltigkeit der KI-getriebenen Aktienrally sorgten für starke Kursverluste, insbesondere bei Technologieaktien. Hinzu kamen Sorgen, dass die US-Zinsen länger als erwartet auf einem erhöhten Niveau bleiben könnten. Der knapp behauptete Dow wurde von IBM gestützt, die nach einer Kaufempfehlung von JP Morgan um 5 Prozent zulegten. Mit sehr schwachen Vorgaben aus Asien standen vor allem Chipwerte unter Druck. Unter anderem büßten Nvidia 4,2 Prozent ein. Intel und Micron Technologies, zwei der größten Gewinner des KI-Booms, fielen um 6,2 bzw 13,2 Prozent. Neben IBM waren auch andere Aktien aus dem Segment Quantencomputer gesucht. Sie profitieren von zwei Präsidialverordnungen zur Förderung der Technologie. Unter anderem stiegen Infleqtion um 12,2 und D-Wave Quantum um 2,2 Prozent. Oracle verloren 5,7 Prozent. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, im vergangenen Jahr 21.000 Arbeitsplätze abgebaut und gleichzeitig stark in Rechenzentren und KI investiert zu haben. Die Aktie der Kreuzfahrtreederei Carnival sackte um 4,9 Prozent ab, nachdem der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen verfehlt hatte.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,20 -0,03    4,23      4,18 
5 Jahre           4,27 -0,02    4,28      4,24 
10 Jahre          4,50 -0,01    4,51      4,47 
 

Die Renditen der US-Anleihen kamen nach ihrem kräftigeren Anstieg vom Vortag leicht zurück. Angesichts der deutlichen Verluste an den Aktienmärkten dürften sich Anleger wieder dem "sicheren Hafen" Anleihemarkt zugewandt haben, vermuteten Marktbeobachter.

DEVISENMARKT

DEVISEN         zuletzt +/- %   00:00    Di, 9:40 % YTD 
EUR/USD          1,1365  -0,1   1,1381     1,1416  -3,2 
EUR/JPY          183,67  -0,1   183,85     184,41  -0,2 
EUR/GBP          0,8613  -0,1   0,8619     0,8627  -1,2 
USD/JPY          161,60  +0,0   161,57     161,52  +3,2 
USD/KRW         1.541,20  +0,6  1.532,51    1.538,10  +7,0 
USD/CNY          6,8011  +0,2   6,7900     6,7844  -2,8 
USD/CNH          6,8050  +0,2   6,7946     6,7872  -2,5 
USD/HKD          7,8408  0,0   7,8405     7,8400  +0,8 
AUD/USD          0,6914  0,0   0,6914     0,6950  +3,6 
NZD/USD          0,5656  -0,2   0,5667     0,5686  -1,7 
BTC/USD        62.977,55  +0,9 62.389,05    62.876,85 -28,2 
 

Der Dollar profitierte erneut von der Erwartung steigender Zinsen. Für den Dollarindex ging es um 0,4 Prozent nach oben.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.077,79  -0,7   -30,56    4.108,35 
Silber           61,58  -0,7   -0,45      62,03 
Platin         1.638,40  -0,8   -13,40    1.651,80 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Zinserhöhungserwartungen und der festere Dollar drückten den Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,7 Prozent auf 4.120 Dollar.

ÖL

ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         72,66  -0,8   -0,55      73,21 
Brent/ICE         76,50  -0,8   -0,58      77,08 
 

Auf den Ölpreisen lastete erneut die Entscheidung der US-Regierung, die Sanktionen gegen den Iran für die Dauer von zwei Monaten zu lockern. Diese Lockerung umfasst auch die Erlaubnis, Öl gegen Dollar zu verkaufen. Der Preis für ein Barrel Brentöl sank um 1 Prozent auf 77,10 Dollar.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR

INFLATION AUSTRALIEN

Der Anstieg der australischen Verbraucherpreise hat sich im Mai abgeschwächt. Die Kerninflation zog jedoch weiter an. Grund dafür ist, dass Unternehmen höhere Kosten infolge des Nahost-Konflikts weitergaben. Der Verbraucherpreisindex stieg in den zwölf Monaten bis Mai um 4,0 Prozent. Damit lag die Rate unter den 4,2 Prozent für das Jahr bis April und den 4,6 Prozent im März. Im März waren die Ölpreise nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran stark angestiegen.

AKTIENSTATUS INDONESIEN

Indonesien hat seinen Status als Schwellenland behalten und ist einer Abstufung durch den Indexanbieter MSCI entgangen. Damit dürfte ein Kapitalabfluss aus Indonesien abgewendet werden, vor dem Analysten gewarnt hatten. Ohne eine drastische Wende in der Politik hin zu einem anlegerfreundlicheren Kurs bezweifeln Analysten jedoch, dass die größte Volkswirtschaft Südostasiens ihren Status in den Augen ausländischer Marktteilnehmer wiedererlangen könne. Denn der Indexanbieter MSCI hat seine Entscheidung nur verschoben.

BEDEUTUNG RENMINBI

Teheran hat die US-Sanktionskampagne in den vergangenen Jahren abgeschwächt, indem es erfolgreich die auf Renminbi (Yuan) basierende Finanzarchitektur Chinas nutzt, die außerhalb der Reichweite Washingtons operiert. Die Verlagerung wurde Ende April deutlich, als die USA ihre Kampagne "Economic Fury" gegen den Iran eskalierten und eine große chinesische Raffinerie mit Sanktionen belegten, die nach US-Angaben iranisches Öl gekauft hatte. Die Raffinerie, Hengli Petrochemical, teilte mit, ihr Lieferant habe garantiert, dass das Öl nicht aus dem Iran stamme. Aber das Unternehmen ließ die USA auch aufhorchen. Zukünftige Ölkäufe, so Hengli, würden in Yuan statt in US-Dollar, der Hauptwährung des Energiemarktes, abgewickelt werden, was es für Außenstehende schwieriger mache, die Ströme zu verfolgen. Dies war das jüngste Anzeichen für eine für Washington beunruhigende neue Entwicklung. Ein größerer Teil der weltweiten illegalen Aktivitäten zur Umgehung von Sanktionen wird in Renminbi abgewickelt, da China ein alternatives Finanzsystem aufbaut, das darauf abzielt, Washingtons Macht zu schwächen.

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hat im zweiten Quartal einen Gewinn von 27,3 (Vorjahr: 107,9) Millionen Dollar erzielt, je Aktie waren es 1,50 Dollar. Analysten hatten mit 45 Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz sank auf 1,11 (1,53) Milliarden Dollar. Analysten hatten 1,09 Milliarden Dollar erwartet. Das Unternehmen engte seinen Ausblick für das Gesamtjahr ein und prognostiziert nun einen Umsatz im Wohnungsbau zwischen 4,9 und 5,3 Milliarden Dollar bei Hauslieferungen in einer Spanne von 10.500 bis 11.000.

ALIBABA

hat vor einem US-Bundesgericht eine Klage gegen das US-Verteidigungsministerium eingereicht. Das Unternehmen fordert die Streichung von einer Liste von Unternehmen mit mutmaßlichen Verbindungen zum chinesischen Militär. In einer Erklärung bestritt ein Sprecher von Alibaba jegliche Verbindungen zum chinesischen Militär oder zu zivil-militärischen Fusionsstrategien. Er bezeichnete die Entscheidung des Pentagons als "willkürlich und unberechenbar".

CHINA RESOURCES NEW ENERGY

will bei ihrem Börsengang in Shenzhen bis zu 3,60 Milliarden US-Dollar einsammeln. Dies wäre das größte IPO in der Geschichte der Börse von Shenzhen. Die Sparte für erneuerbare Energien von China Resources Power Holdings will nach den entsprechenden Registrierungsunterlagen 2,11 Milliarden Aktien zum Preis von 10,11 Yuan (umgerechnet 1,49 Dollar) ausgeben. Sollte die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt werden, würde sich die Gesamtemission von China Resources New Energy auf 2,42 Milliarden Aktien erhöhen.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 24, 2026 01:52 ET (05:52 GMT)

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