Göttingen (ots) -
Wenn das Thermometer steigt, suchen viele Menschen Schutz in ihren Wohnungen und greifen zur Wasserflasche. Für Menschen, die auf der Straße leben, ist das anders: Sie sind der Hitze oft schutzlos ausgesetzt.
"Obdachlose Menschen verbringen viele Stunden im Freien", sagt Jeannette Wedekind, Leiterin eines Wohn- und Übernachtungsheims der Heilsarmee in Göttingen. Oft hätten sie keinen Zugang zu Trinkwasser. Besonders während Hitzewellen steige das Risiko für Dehydrierung und Kreislaufprobleme. "Viele Menschen kommen hier total erschöpft an", berichtet sie.
Jeannette Wedekind von der Heilsarmee Göttingen ruft Passanten dazu auf, obdachlosen Menschen bei der Hitze zu helfen. Sechs Tipps hat sie parat:
1) Bieten Sie obdachlosen Menschen Wasser an, zum Beispiel Flaschen aus dem Supermarkt oder vom Kiosk.
2) Verschenken Sie ein Stück Obst - zum Beispiel Äpfel, Orangen oder Bananen. Das kann helfen, den Flüssigkeits- und Nährstoffhaushalt zu stabilisieren.
3) Viele Obdachlose freuen sich über Pflegeprodukte, zum Beispiel Sonnencreme.
4) Weisen Sie auf soziale Einrichtungen hin, in denen sich Menschen vorübergehend abkühlen können. Bei der Heilsarmee in Göttingen gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, zu duschen, Wasser aufzufüllen und sich in der Kleiderkammer mit luftiger Sommerkleidung auszustatten.
5) Sprechen Sie die Menschen an, wechseln Sie ein freundliches Wort mit ihnen. Die menschliche Zuwendung sei wichtig, betont Jeannette Wedekind: "Ein kurzes Gespräch oder die Frage nach dem Befinden tut einfach gut. Viele Betroffene berichten, dass sie sich im Alltag oft übersehen fühlen."
6) Unterstützen Sie Hilfsorganisationen wie die Heilsarmee, die sich um wohnungslose Menschen kümmern. Geld- und Sachspenden oder ehrenamtliches Engagement tragen dazu bei, dass diese Hilfsangebote aufrechterhalten werden können.
Die Heilsarmee, eine evangelische Freikirche mit einem starken diakonischen Anspruch, bietet in verschiedenen Städten besondere Unterstützung für suchtkranke und wohnungslose Menschen an.
Pressekontakt:
Dagmar Puh, Teamleiterin Kommunikation, +49 (0)221/20819-402, dagmar.puh@heilsarmee.de
Original-Content von: Die Heilsarmee in Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/127759/6301104
Wenn das Thermometer steigt, suchen viele Menschen Schutz in ihren Wohnungen und greifen zur Wasserflasche. Für Menschen, die auf der Straße leben, ist das anders: Sie sind der Hitze oft schutzlos ausgesetzt.
"Obdachlose Menschen verbringen viele Stunden im Freien", sagt Jeannette Wedekind, Leiterin eines Wohn- und Übernachtungsheims der Heilsarmee in Göttingen. Oft hätten sie keinen Zugang zu Trinkwasser. Besonders während Hitzewellen steige das Risiko für Dehydrierung und Kreislaufprobleme. "Viele Menschen kommen hier total erschöpft an", berichtet sie.
Jeannette Wedekind von der Heilsarmee Göttingen ruft Passanten dazu auf, obdachlosen Menschen bei der Hitze zu helfen. Sechs Tipps hat sie parat:
1) Bieten Sie obdachlosen Menschen Wasser an, zum Beispiel Flaschen aus dem Supermarkt oder vom Kiosk.
2) Verschenken Sie ein Stück Obst - zum Beispiel Äpfel, Orangen oder Bananen. Das kann helfen, den Flüssigkeits- und Nährstoffhaushalt zu stabilisieren.
3) Viele Obdachlose freuen sich über Pflegeprodukte, zum Beispiel Sonnencreme.
4) Weisen Sie auf soziale Einrichtungen hin, in denen sich Menschen vorübergehend abkühlen können. Bei der Heilsarmee in Göttingen gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, zu duschen, Wasser aufzufüllen und sich in der Kleiderkammer mit luftiger Sommerkleidung auszustatten.
5) Sprechen Sie die Menschen an, wechseln Sie ein freundliches Wort mit ihnen. Die menschliche Zuwendung sei wichtig, betont Jeannette Wedekind: "Ein kurzes Gespräch oder die Frage nach dem Befinden tut einfach gut. Viele Betroffene berichten, dass sie sich im Alltag oft übersehen fühlen."
6) Unterstützen Sie Hilfsorganisationen wie die Heilsarmee, die sich um wohnungslose Menschen kümmern. Geld- und Sachspenden oder ehrenamtliches Engagement tragen dazu bei, dass diese Hilfsangebote aufrechterhalten werden können.
Die Heilsarmee, eine evangelische Freikirche mit einem starken diakonischen Anspruch, bietet in verschiedenen Städten besondere Unterstützung für suchtkranke und wohnungslose Menschen an.
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Dagmar Puh, Teamleiterin Kommunikation, +49 (0)221/20819-402, dagmar.puh@heilsarmee.de
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