DJ Preise für Wohnimmobilien im ersten Quartal gestiegen
DOW JONES--Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im ersten Quartal 2026 um durchschnittlich 1,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 gestiegen. Damit setzten die Wohnimmobilienpreise ihren Aufwärtstrend gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal fort. Gegenüber dem vierten Quartal 2025 erhöhten sich die Preise für Wohnimmobilien im ersten Quartal 2026 um 0,3 Prozent.
Im ersten Quartal 2026 zeigten sich bei Eigentumswohnungen je nach Region unterschiedliche Entwicklungen, wobei in den meisten Gebieten Zuwächse verzeichnet wurden. Auch die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen in vielen Regionen, während in einigen ländlichen Gebieten leichte Rückgänge zu beobachten waren.
In den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen verteuerten sich Wohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um durchschnittlich 2,9 Prozent. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen zahlten Käuferinnen und Käufer von Eigentumswohnungen sogar 3,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
Wie Destatis mitteilte, wurde der Häuserpreisindex im Juni 2026 auf das Basisjahr 2025 umgestellt. Die Umstellung auf ein neues Basisjahr erfolgt turnusmäßig alle zehn Jahre. Mit der Umstellung wurden alle Indizes ab dem 1. Quartal 2000 unter Berücksichtigung methodischer Aktualisierungen neu berechnet. Die auf der alten Basis ermittelten Preisindizes verlieren damit ihre Gültigkeit.
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June 25, 2026 02:19 ET (06:19 GMT)
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