Linz (www.anleihencheck.de) - Vorgestern senkte die Ungarische Zentralbank (MNB) im Gleichschritt mit den Markterwartungen um 0,25% auf 6,00%, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Es werde nicht die letzte Zinssenkung für das Jahr 2026 gewesen sein. Zuletzt seien in Ungarn die Inflationszahlen nach unten revidiert worden. Der Konsumentenpreisindex für 2026 werde nur um 1,8% statt wie erwartet um 3,8% steigen. Für 2027 würden nur 2,3% statt 3,7% erwartet. Das seien sehr gute Neuigkeiten für die inflationsgebeutelte ungarische Wirtschaft. Dies gebe erheblichen Raum für Zinssenkungen in diesem und nächstem Jahr. Der ungarische Forint (HUF) sollte durch diese geldpolitischen Veränderungen nicht betroffen sein. Die jüngste Zinssenkung habe sich auf den Märkten kaum ausgewirkt. Im Endeffekt seien Werte um die 350,00 für den Forint im langfristigen Trend keine Neuerung. Bevor Viktor Orban sich einst in die Notenbankpolitik zum Einmischen begonnen habe, sei die Währung bei Werten von 300 bis 330 gewesen. Diese wären wieder möglich, aber dafür müsse der neue Premierminister Magyar den umfänglichen Vertrauensvorschuss auch gerecht werden. (25.06.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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