Caracas/Berlin (ots) -
Nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela suchen Rettungskräfte nach Menschen, die unter den Trümmern eingestürzter Gebäude verschüttet sind. Die Beben der Stärke 7,2 und 7,5 trafen die Region westlich der Hauptstadt Caracas und haben tausende Kinder und ihre Familien aus ihren Häusern vertrieben, so Save the Children.
In einigen betroffenen Gebieten sind die Strom- und Kommunikationsnetze unterbrochen, sodass es noch dauern wird, bis das Ausmaß der Zerstörung und die Zahl der Opfer absehbar sind. Die Erdbeben ereigneten sich in den Abendstunden, als viele Menschen auf dem Heimweg waren. Die Sorge wächst, dass zahlreiche Menschen unter den eingestürzten Gebäuden verschüttet sein könnten.
Save the Children arbeitet gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen in den betroffenen Gebieten, um den Bedarf zu ermitteln und Nothilfe vorzubereiten. In mehreren Städten wurden vorsorgliche Evakuierungen durchgeführt, wobei einige Kinder und Familien angesichts anhaltender Nachbeben ins Freie gezogen sind.
Fatima Andraca, Länderdirektorin von Save the Children Venezuela, sagt:
"Kinder gehören nach diesen Erdbeben zu den am stärksten gefährdeten Menschen. Viele haben ihr Zuhause verloren, anhaltende Nachbeben tragen zu weiterer Angst bei Kindern bei und erhöhen das Risiko von weiteren Schäden und Opfern.
Auch wenn es noch einige Zeit dauern wird, bis das Ausmaß der Zerstörung absehbar ist, wissen wir aus früheren Erfahrungen bei Katastrophen: Kinder benötigen jetzt dringend Unterstützung, mit Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung und Unterkünften. Es ist möglich, dass sie im Chaos von ihren Familien getrennt wurden und nun der Gefahr von Ausbeutung und Missbrauch ausgesetzt sind.
Save the Children bewertet derzeit die Lage vor Ort und arbeitet mit lokalen Partnern zusammen, um den dringenden Bedarf zu ermitteln und betroffene Familien so schnell wie möglich zu unterstützen."
Bitte unterstützen Sie die Nothilfe von Save the Children mit Ihrer Spende:
IBAN: DE96370205000003292912
BIC: BFSWDE33XXX
SozialBank
https://www.savethechildren.de/spenden/nothilfe/
Über Save the Children
Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin und Kinderrechtlerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in rund 100 Ländern tätig. Save the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen. Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet, in der alle Kinder gesund und sicher leben sowie frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können - seit über 100 Jahren.
Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle
Tel.: +49 (0)30 - 27 59 59 79 - 236
Mail: presse@savethechildren.de
Original-Content von: Save the Children Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/106106/6301859
Nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela suchen Rettungskräfte nach Menschen, die unter den Trümmern eingestürzter Gebäude verschüttet sind. Die Beben der Stärke 7,2 und 7,5 trafen die Region westlich der Hauptstadt Caracas und haben tausende Kinder und ihre Familien aus ihren Häusern vertrieben, so Save the Children.
In einigen betroffenen Gebieten sind die Strom- und Kommunikationsnetze unterbrochen, sodass es noch dauern wird, bis das Ausmaß der Zerstörung und die Zahl der Opfer absehbar sind. Die Erdbeben ereigneten sich in den Abendstunden, als viele Menschen auf dem Heimweg waren. Die Sorge wächst, dass zahlreiche Menschen unter den eingestürzten Gebäuden verschüttet sein könnten.
Save the Children arbeitet gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen in den betroffenen Gebieten, um den Bedarf zu ermitteln und Nothilfe vorzubereiten. In mehreren Städten wurden vorsorgliche Evakuierungen durchgeführt, wobei einige Kinder und Familien angesichts anhaltender Nachbeben ins Freie gezogen sind.
Fatima Andraca, Länderdirektorin von Save the Children Venezuela, sagt:
"Kinder gehören nach diesen Erdbeben zu den am stärksten gefährdeten Menschen. Viele haben ihr Zuhause verloren, anhaltende Nachbeben tragen zu weiterer Angst bei Kindern bei und erhöhen das Risiko von weiteren Schäden und Opfern.
Auch wenn es noch einige Zeit dauern wird, bis das Ausmaß der Zerstörung absehbar ist, wissen wir aus früheren Erfahrungen bei Katastrophen: Kinder benötigen jetzt dringend Unterstützung, mit Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung und Unterkünften. Es ist möglich, dass sie im Chaos von ihren Familien getrennt wurden und nun der Gefahr von Ausbeutung und Missbrauch ausgesetzt sind.
Save the Children bewertet derzeit die Lage vor Ort und arbeitet mit lokalen Partnern zusammen, um den dringenden Bedarf zu ermitteln und betroffene Familien so schnell wie möglich zu unterstützen."
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Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin und Kinderrechtlerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in rund 100 Ländern tätig. Save the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen. Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet, in der alle Kinder gesund und sicher leben sowie frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können - seit über 100 Jahren.
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