Anzeige
Mehr »
Freitag, 26.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Tagebau oder Tiefsee-Bergbau: Für welchen Fußabdruck entscheidet sich die Welt?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
495 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin unterzieht den Konzernabschluss von Zalando für das vergangene Jahr einer genauen Prüfung. Es gebe konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Online-Bekleidungshändler darin gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen habe, heißt es in einer Mitteilung der Bafin zur Begründung. Geprüft werde auch der zugehörige Lagebericht.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

10:00 DE/Dermapharm Holding SE, HV

Im Laufe des Tages:

- GB/Easyjet plc, letzter Tag für formelles Übernahmeangebot von Castlelake

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

GFT Technologies     0,50 EUR 
MLP           0,36 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Index der Frühindikatoren Mai 
 
  16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (2. Umfrage) Juni 
     PROGNOSE: 49,0 
     zuvor:  44,8 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.961,00  -0,8 
E-Mini-Future S&P-500   7.374,00  -0,7 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.325,50  -1,3 
Topix (Tokio)       3.957,07  -1,5 
Hang-Seng (Hongk.)    22.655,03  -1,8 
Shanghai-Comp.       4.033,63  -2,1 
 
Donnerstag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.994,83  +1,0 
DAX-Future    25.166,00  +1,1 
XDAX       25.001,23  +0,0 
MDAX       31.972,64  +0,2 
TecDAX       3.892,72  +0,3 
SDAX       17.854,48  -0,6 
Euro-Stoxx-50   6.267,53  +0,9 
Stoxx-50      5.374,68  +0,8 
Dow-Jones     51.920,62  +0,1 
S&P-500      7.357,49  -0,0 
Nasdaq Composite 25.358,60  -0,5 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die europäischen Aktienmärkte werden zum Wochenschluss deutlicher im Minus erwartet. Für den DAX zeichnet sich ein Start bei 24.700 Punkten ab, nach einem Vortagesschluss bei 24.995 Punkten. Damit würde der Index am frühen Morgen zwar weiterhin in der zuletzt ausgebildeten Handelsspanne von 24.750 bis 25.250 Punkten handeln, allerdings nun deutlich am unteren Ende. Es bleibt abzuwarten, ob die Anleger vor dem Wochenende wieder den Rücksetzer kaufen. Die Aktien-Futures deuten auf eine schwächere Eröffnung in Europa hin, da der Markt wegen der sprunghaft steigenden Kosten für Speicherchips bei den Einkäufern besorgt ist. Der massive KI-Ausbau entwickelt sich zu einem neuen Katalysator für die Inflation - Volkswirte sprechen bereits von der zu erwartenden KI-Inflation. Die Auswirkungen dieser Chip-Knappheit wurden durch die jüngsten Pläne von Apple unterstrichen, die Preise für einige Laptops und Tablets anzuheben. Unterdessen verfolgen die Anleger weiter die Entwicklungen im Nahen Osten. Die iranischen Revolutionsgarden haben am Donnerstag ein unter der Flagge Singapurs fahrendes Frachtschiff in der Straße von Hormus angegriffen. Dies erklärten zwei hochrangige US-Beamte und stellten damit das in der vergangenen Woche zwischen den USA und dem Iran geschlossene Abkommen zur Beendigung der Kämpfe und zur Wiedereröffnung der lebenswichtigen Seestraße auf die Probe. Öl reagierte kurzfristig mit Aufschlägen.

Rückblick: Die jüngst gesunkenen Ölpreise, die sich wieder in etwa auf dem Niveau von vor dem Iran-Krieg bewegen, und im Rahmen der Erwartungen ausgefallene US-Inflationsdaten linderten Inflations- und Zinserhöhungsängste. Technologiewerte verzeichneten zunächst eine kräftige Erholung, nachdem der US-Chiphersteller Micron am Vorabend überraschend starke Quartalszahlen vermeldet und einen optimistischen Ausblick gegeben hatte. Allerdings bröckelten die Gewinne in Reaktion darauf, dass Apple wegen stark steigender Kosten für Speicherchips die Verkaufspreise einiger seiner Produkte erhöhen will. Letztlich ging der Technologiesektor 0,8 Prozent höher aus dem Handel. Infineon retteten ein Plus von 3,1 Prozent ins Ziel. ASML und STMicro gewannen 2,6 und 2,7 Prozent. Suss Microtec (+5%) profitierten zusätzlich von der Hochstufung auf "Buy" durch MWB. Schlechter lief es für die Aktien direkter oder indirekter Apple-Zulieferer. Ams-Osram verloren 1,3 Prozent und Aixtron 0,8 Prozent. Der Online-Apothekenbetreiber Docmorris (+3%) will seine Kosten durch Kürzungen in der Belegschaft und den Einsatz von künstlicher Intelligenz bis Ende 2027 um mindestens 15 Millionen Franken jährlich reduzieren.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fester - Bayer sprangen um 18,7 Prozent nach oben. Der Supreme Court der USA kam zu dem Schluss, dass Bayer nach geltendem Recht nicht dafür verantwortlich gemacht werden könne, nicht vor mutmaßlichen Risiken gewarnt zu haben, da die zuständige Behörde, die Environmental Protection Agency (EPA), keine Warnhinweise auf den Produkten vorgeschrieben habe. Bayer geht nun davon aus, dass aktuelle Klagen im Zusammenhang mit Roundup abgewiesen und künftige Klagen verhindert werden können. Gegen den Konzern laufen in den USA milliardenschwere Schadensersatzklagen. Die Kläger führen ihre Krebserkrankungen auf den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup der US-Tochter Monsanto zurück. Die EPA wiederum hält das Mittel für sicher. Ebenfalls stark nachgefragt waren die Aktien der Merck KGaA, die um 4,9 Prozent zulegten. Der Konzern stärkt seine Life-Science-Sparte mit dem Kauf des US-Unternehmens Bio-Techne für 9,9 Milliarden Euro.

XETRA-NACHBÖRSE

In recht ruhigen Bahnen verlief der nachbörsliche Handel am Donnerstag

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Etwas Rückenwind kam von Micron Technology und beruhigenden Inflationsdaten. Einen Dämpfer erhielt die Stimmung jedoch von Apple, die die Preise einiger Produkte erhöht. Der im Zusammenhang mit den Daten zu den Persönlichen Einkommen und Ausgaben veröffentlichte PCE-Index bewegte sich im Mai im Rahmen der Konsensschätzung von Volkswirten. Der Index ist das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der vergangenen Woche von einem ohnehin recht niedrigen Niveau noch etwas stärker als angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt der USA wuchs in dritter Lesung im ersten Quartal stärker als erwartet und als zunächst gemeldet. Dagegen fiel der Auftragseingang bei langlebigen Gütern im Mai etwas deutlicher als erwartet, und der Chicago Fed National Activity Index rutschte im Mai geringfügig in negatives Terrain. Die Apple-Aktie fiel um gut 6 Prozent. Der Konzern erhöht die Preise für seine Macs und iPads wegen der stark steigenden Speicherchippreise. Bio-Techne Corporation schossen um 20 Prozent in die Höhe. Das Life-Science-Unternehmen wird von der deutschen Merck KGaA geschluckt. ARS Pharmaceuticals (-24%) teilte mit, dass keine privaten Krankenversicherer das Neffy-Nasenspray im aktuellen Versicherungszyklus in ihre Pläne aufgenommen hätten. MillerKnoll verbuchte im vergangenen Quartal zwar höhere Umsätze, der designierte Interims-CEO Jeff Stutz sagte jedoch, das Unternehmen sei mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Anleger waren offenbar anderer Meinung - der Kurs stieg um 12 Prozent. Passage Bio sackten um gut 26 Prozent ab, das Pharma-Unternehmen fusioniert mit Remix Therapeutics per Aktientausch.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,13 -0,01    4,16      4,09 
5 Jahre           4,17 -0,02    4,20      4,14 
10 Jahre          4,39 -0,01    4,42      4,36 
 

Die Inflationsdaten linderten Zinserhöhungsängste, was am Anleihemarkt die Renditen leicht nachgeben ließ. Auch Berichte über einen iranischen Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus hätten den Anleihen etwas Zulauf verschafft, hieß es.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:30 Uhr 
EUR/USD     1,1376  +0,1  0,0007     1,1369     1,1386 
EUR/JPY     183,87  -0,0  -0,0700    183,9400    184,0600 
EUR/CHF      0,92  -0,1  -0,0011     0,9211     0,9215 
EUR/GBP     0,8616  0,0  0,0000     0,8616     0,8615 
USD/JPY     161,6  -0,1  -0,1800    161,7800    161,6300 
GBP/USD     1,3198  +0,1  0,0007     1,3191     1,3212 
USD/CNY     6,8017  +0,1  0,0041     6,7976     6,7976 
USD/CNH     6,8066  +0,1  0,0060     6,8006     6,7994 
AUS/USD     0,689  -0,3  -0,0018     0,6908     0,6918 
Bitcoin/USD 59.878,11  +0,9  511,91    59.366,20   59.203,17 
 

Der Dollar gab nach den Inflationsdaten anfängliche Gewinne ab und tendierte knapp behauptet.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.014,01  -0,3  -11,99    4.026,00 
Silber      56,43  -2,5   -1,43      57,87 
Platin    1.573,99  -1,7  -27,05    1.601,04 
 

Der Rückgang der Marktzinsen und der nachgebende Dollar stützten den Goldpreis. Die Feinunze verteuerte sich um 1 Prozent auf 4.039 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    70,41  -2,1   -1,51      71,92 
Brent/ICE     73,7  -2,1   -1,56      75,26 
 

Die Ölpreise legten etwas zu in Reaktion auf Berichte, wonach der Iran ein Frachtschiff in der Straße von Hormus angegriffen hat. Die Nachricht weckte Zweifel an einer reibungslosen Wiederöffnung der Meerenge. US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um fast 3 Prozent auf etwa 72,40 Dollar je Barrel, nachdem es zeitweise weniger als 70 Dollar gekostet hatte und damit etwa so viel wie vor Beginn des Iran-Kriegs. Der Preis für Brentöl stieg um 2,5 Prozent.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

US-NOTENBANK

Der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, hält den derzeitigen geldpolitischen Kurs für angemessen, um die Inflation wieder auf das 2-Prozent-Ziel der Federal Reserve zu bringen. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Risiken für das doppelte Mandat der Fed fortbestünden. "Angesichts des erhöhten Inflationsniveaus ist es unerlässlich, dass wir sie nachhaltig auf unser langfristiges Ziel von 2 Prozent zurückführen. Der derzeitige geldpolitische Kurs ist gut positioniert, um das zu erreichen," hieß es in einem veröffentlichten Redetext.

MUNICH RE

Moody's hat die Einstufung für das Insurance Financial Strength Rating (IFSR) auf "Aa2" von "Aa3" angehoben. Der Ausblick wurde auf stabil von positiv gesenkt.

MICHELIN

bucht wegen der Schließung eines US-Werks eine Rückstellung von 220 Millionen Euro in diesem Jahr. Der Reifenhersteller verschiebt die Produktion eines Werkes in Alabama zu einem anderen Standort in Indiana.

MICROSOFT

gibt die höheren Preise für Speicherchips an die Kunden weiter. Wie der Konzern mitteilte, erhöht er die Preise für seine Spielkonsole Xbox weltweit. Die neuen Preise gelten ab dem 1. August.

POLESTAR

Die in chinesischem Besitz befindliche Automarke darf nicht mehr in den USA verkauft werden. Das Unternehmen, das von Zhejiang Geely kontrolliert wird, kündigte den Rückzug aus dem US-Markt an, nachdem das Handelsministerium ein Verkaufsverbot erlassen hat. Polestar ist damit das erste große Opfer der US-Regelung zum Verbot chinesischer Software in neuen Fahrzeugen, die sich mit dem Internet verbinden. Mit der Maßnahme wollen die USA verhindern, dass Kameras und GPS-Tracking in Autos von ausländischen Kräften ausgenutzt werden.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.