Linz (www.anleihencheck.de) - Die Lage in der Straße von Hormus bleibt trotz Berichten über einen Angriff auf einen Tanker unklar, jedoch reagierten die Finanzmärkte gelassen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Der Preis für Brent-Rohöl sinke bereits wieder und auch der EUR-USD-Wechselkurs habe sich völlig unbeeindruckt gezeigt. Ohnehin spiele die Dynamik derzeit vollends dem US-Dollar in die Karten. Im April habe Brent noch bei 118 Dollar je Barrel gelegen, woraufhin der Markt von der EZB drei Zinsschritte auf 2,75 Prozent bis Jahresende erwartet habe. Für die FED habe die Erwartung bei einer Zinspause bis Jahresende gelegen. Mittlerweile sei der Ölpreis deutlich gefallen und sei kurzzeitig sogar unter das Niveau von vor dem Iran-Konflikt gerutscht. Diese Entwicklung verspreche eine niedrigere Inflation, was den Druck auf die Zentralbanken verringere. Während die Erwartungen für die EZB dies widerspiegeln würden - der Markt rechne mit einem Leitzins von 2,5 Prozent und somit nur einer weiteren Anhebung -, bleibe die US-Notenbank FED im Fokus. Trotz der gesunkenen Inflationserwartungen rechne der Markt bis Jahresende mit mindestens einer weiteren Zinserhöhung. Der Hauptgrund für diese hohen Erwartungen sei die bemerkenswert robuste US-Wirtschaft. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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