Anzeige
Mehr »
Dienstag, 28.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Rohstoffstory der Spitzenklasse: Wie genau schauen Sie hin?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: ZAL111 | ISIN: DE000ZAL1111 | Ticker-Symbol: ZAL
Xetra
28.07.26 | 17:29
29,895 Euro
+4,64 % +1,325
1-Jahres-Chart
ZALANDO SE Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
ZALANDO SE 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
29,68029,81018:15
29,62029,75018:15
Dow Jones News
823 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/Schwächer - Bafin-Untersuchung belastet Zalando

DJ XETRA-SCHLUSS/Schwächer - Bafin-Untersuchung belastet Zalando

DOW JONES--Inflationssorgen haben den deutschen Aktienmarkt am Freitag belastet. Auslöser waren die am Donnerstag von Apple in den USA angekündigten Preiserhöhungen, die das Unternehmen mit den stark gestiegenen Kosten für Speicherchips begründete. Der massive KI-Ausbau könnte den - zuletzt wieder stark gesunkenen - Ölpreis als Inflationstreiber ablösen, fürchteten Marktteilnehmer. Der DAX fiel um 1,3 Prozent auf 24.671 Punkte.

Die Furcht vor einem Platzen der KI-Blase drückte im DAX Infineon um 4,5 Prozent. Siemens Energy büßten 5,8 Prozent ein. Der Konzern liefert die technologische Basis u.a. zur Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Aixtron und Suss Microtec verbilligten sich um 1,5 und 5,5 Prozent.

Größter Verlierer im DAX waren jedoch Zalando, die um 6,3 Prozent nachgaben. Grund war die Nachricht, dass die deutsche Finanzaufsicht Bafin den Konzernabschluss des Online-Bekleidungshändlers für das vergangene Jahr einer genauen Prüfung unterzieht. Es gebe konkrete Anhaltspunkte dafür, dass man darin gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen habe, hieß es von der Bafin zur Begründung. Sollte die Prüfung den Verdacht bestätigen, rechnet die LBBW dennoch nicht mit signifikanten Auswirkungen. Nach Ansicht der Analysten wäre lediglich eine Strafzahlung in einer für Zalando ohne Weiteres verkraftbaren Größenordnung möglich.

VW verloren 3,9 Prozent. Einem Bericht des Manager Magazins zufolge, das sich wiederum auf informierte Personen berief, will der Konzern in den kommenden Jahren bis zu 100.000 der aktuell etwa 657.000 Arbeitsplätze abbauen.

Evonik legten dagegen um 0,4 Prozent zu. Das Unternehmen hatte seine Gewinnerwartungen für 2026 nach einer unerwartet starken Geschäftsentwicklung für das von Lieferengpässen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg geprägten zweiten Quartal angehoben. Der Spezialchemiekonzern profitierte zuletzt davon, dass asiatische Wettbewerber teilweise nicht liefern konnten, weil nach der Sperrung der Straße von Hormus ihre Rohstoffversorgung beeinträchtigt war.

Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       24.671  -1,3    0,8 
DAX-Future    24.870  -1,2    1,9 
XDAX       24.703  -1,2    0,5 
MDAX       31.589  -1,2    3,2 
TecDAX      3.860  -0,8    6,5 
SDAX       17.768  -0,5    3,3 
zuletzt    +/- Ticks 
Bund-Future   127,48 +11,0 
*gerundet 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/mgo

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2026 11:47 ET (15:47 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.