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De.mem ist mit Schwung in die ersten Monate des Jahres 2026 gestartet. Das australische, international tätige Wasser- und Abwasseraufbereitungsunternehmen konnte sich gut am Markt positionieren. Ein wichtiger Grund dafür ist das laufende Geschäft von Core Chemicals. Die neue Tochtergesellschaft wurde im vergangenen Herbst übernommen und entfaltet nun sichtbar Wirkung im Konzernverbund. Schon zum Zeitpunkt der Übernahme zeigte sich ein unmittelbarer positiver Effekt auf das Geschäft von De.mem. Im laufenden Geschäftsjahr dürfte dieser Beitrag nun deutlich breiter sichtbar werden. 2026 ist das erste Jahr, in dem Core Chemicals nicht nur anteilig, sondern über volle zwölf Monate zum Konzern beitragen kann.
Der Zukauf beginnt zu wirken
Seit dem 1. November 2025 liefert Core Chemicals bereits Beiträge zu Umsatz, Zahlungseingängen und Margen. Damit ist die Integration nicht nur ein strategischer Schritt auf dem Papier. Sie schlägt sich bereits operativ nieder. Das Kalenderjahr 2026 wird nun zum ersten vollständigen Jahr, in dem die Ergebnisse von Core Chemicals komplett in die Zahlen von De.mem einfließen. Die neue Tochtergesellschaft kann damit ihren vollen Jahresumsatz- und Gewinnbeitrag leisten.
Zusätzliche Chancen sieht das Unternehmen durch Synergien und die geografische Ausweitung des Produktangebots. Firmenchef Andreas Kröll hatte dies kürzlich in einem Update zum Geschäftsverlauf gegenüber Investoren erläutert. Damit rückt Core Chemicals für De.mem in eine zentrale Rolle: Der Zukauf stärkt nicht nur die Basis, sondern öffnet auch neue Wege für weiteres Wachstum.
Cross Selling als zentraler Hebel
Ein wichtiger Treiber ist laut Kröll das Cross Selling. Die Produkte von Core Chemicals ergänzen das bestehende De.mem-Portfolio und werden nun auch den 15 bestehenden Goldminenkunden von De.mem angeboten. Damit kann De.mem seine Kundenbeziehungen breiter nutzen und zusätzliche Produkte in einen bereits vorhandenen Marktkanal einbringen.
Gleichzeitig funktioniert dieser Hebel auch in die andere Richtung. Das diversifizierte Produktangebot von De.mem wird den bestehenden Goldminenkunden von Core Chemicals vorgestellt. So entsteht ein doppelter Zugang zu Kundenstämmen, die sich inhaltlich gut ergänzen. Für ein Unternehmen im Spezialsegment Wasseraufbereitung und Prozesschemikalien ist genau das ein wichtiger Baustein. Bestehende Kundenkontakte werden stärker genutzt. Neue Umsätze können entstehen, ohne dass der gesamte Marktzugang neu aufgebaut werden muss.
Über ihre bestehenden Aktivitäten in Perth beliefert De.mem bereits mehrere Goldminenkunden in Westaustralien. Zum Angebot zählen Spezialprozesschemikalien wie Entkalkungsmittel sowie Dienstleistungen in der Wasser- und Abwasseraufbereitung. Ziel ist es, durch den Einsatz der Chemikalien eine maximale Goldgewinnung und eine optimale Rückgewinnung des Wassers aus Raffinerieabfällen zu ermöglichen.
Strategischer Schritt in den Goldbergbau
Der Blick zurück zeigt, warum die Transaktion für De.mem Bedeutung hat. Im Oktober 2025 gab das Unternehmen die Übernahme des in Perth ansässigen Spezialchemieunternehmens Core Chemicals bekannt. Der Kaufpreis lag bei rund 3 Millionen AUD. Bereits zum 1. November 2025 wurde die Übernahme abgeschlossen. Seitdem trägt Core Chemicals zu Umsatz, Zahlungseingängen und Margen bei.
Vor der Übernahme erwirtschaftete Core Chemicals rund 4 Millionen AUD Umsatz und ein EBITDA von 620.000 AUD. Für De.mem war der Erwerb aus mehreren Gründen attraktiv. Das Unternehmen konnte seine Präsenz im wachstumsstarken Goldbergbausektor erhöhen. Zugleich entstanden die bereits genannten Cross-Selling-Möglichkeiten zwischen den Kundenstämmen beider Unternehmen. Hinzu kommt eine klare Perspektive für die geografische Expansion der Produkte.
Damit fügt sich Core Chemicals eng in die bestehende Ausrichtung von De.mem ein. Das Unternehmen stärkt seine Position in einem Bereich, in dem Wasser, Effizienz und Prozesschemie eng miteinander verbunden sind.
Expansion über Westaustralien hinaus
Firmenchef Andreas Kröll verwies jüngst auch auf das geografische Expansionspotenzial. Der Erwerb biete eine gute Gelegenheit, das Angebot von Core Chemicals auf die östlichen Bundesstaaten Australiens sowie auf die Pazifikregion auszuweiten. Bislang ist Core Chemicals ausschließlich in Westaustralien tätig.
De.mem ist dagegen bereits in weiteren Regionen aktiv. Das Unternehmen beliefert Goldminenkunden in Tasmanien, Queensland und Papua-Neuguinea. Genau diese Märkte waren für Core Chemicals zuvor noch nicht erschlossen. Daraus ergibt sich ein naheliegender nächster Schritt: Produkte, die in Westaustralien bereits eingesetzt werden, können über die bestehende De.mem-Präsenz in neue Regionen gebracht werden.
Auch der adressierbare Markt bleibt groß. In Australien gibt es rund 175 aktive Goldminen. Mehr als 140 davon werden derzeit noch von keinem der beiden Unternehmen bedient, erklärte Andreas Kröll zum Potenzial des Bergbausektors.
De.mem sieht sich auf Kurs
Insgesamt sieht sich De.mem damit gut aufgestellt für das laufende Geschäftsjahr 2026. Der volle Jahresbeitrag von Core Chemicals trifft auf weiteres Wachstum im heimischen Wassermarkt. Aus Sicht des Unternehmens ist De.mem gut positioniert, um das Gewinnwachstum weiter zu steigern und 2026 neue Rekorde zu erreichen.
Damit wird 2026 für De.mem zu einem Jahr, in dem der Core Chemicals-Effekt erstmals vollständig sichtbar werden dürfte. Die Übernahme stärkt die operative Basis, erweitert das Angebot und öffnet neue regionale Chancen. De.mem baut sein Geschäft Schritt für Schritt aus und setzt dabei auf Synergien, bestehende Kundenbeziehungen und einen Markt, in dem Speziallösungen für Wasseraufbereitung und Prozesschemie gefragt bleiben.

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De.mem
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