Globale Lagerbestände auf historischem Tief, Produktion monatelang offline - und trotzdem fallende Ölpreise. Washington steuert den Markt offen nach unten, denn ein Energieschock würde KI-Race und Midterms zugleich gefährden. Was passiert, wenn diese Preisdrückung kippt? Was sich derzeit am Ölmarkt abspielt, lässt aufhorchen. Obwohl die globalen Lagerbestände nach dem Hormus-Schock und monatelang ausgefallener Produktion historisch niedrig sind, geben die Ölpreise nach. Das wirkt wie eine Entkopplung von den Fundamentaldaten. Die Erklärung dafür liegt erstaunlich offen zutage: Die US-Regierung versucht sichtbar, den Markt nach unten zu steuern. Bei der Unterzeichnung des Iran-Deals in Versailles formulierte Donald Trump die Marschrichtung wörtlich: "Now oil down, stocks up." Massive Freigaben strategischer Ölreserven, gut getimte Social-Media-Posts und auffällig große, zeitgleiche synthetische Future-Verkäufe fügen sich in dieses Bild. Gleichzeitig erklären fundamentale Öl-Analysten Lagerbestände und Öl-Flows plötzlich für weniger maßgeblich. Doch genau dieser neue Konsens ist verdächtig. Denn kaum ein Politikinstrument hat historisch eine schlechtere Erfolgsbilanz als der Versuch, Rohstoffpreise staatlich nach unten zu drücken. Warum Washington nicht anders kann Hinter dieser ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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