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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Hongkong bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Errichtung der Sonderverwaltungszone" geschlossen.

TAGESTHEMA

Die EZB operiert nach den Worten ihrer Präsidentin Christine Lagarde nach Jahren voller "unkonventioneller Maßnahmen" nun wieder in einem Umfeld, in dem sie ihr klassisches Leitzinsinstrument den Umständen entsprechend einsetzen kann. In ihrer Rede zur Eröffnung des geldpolitischen Symposiums in Sintra äußerte sich Lagarde zuversichtlich, dass die EZB die richtigen Antworten auf die aktuell externen Schocks finden werde. "Wir müssen nicht mehr mit der gleichen Vehemenz eingreifen. Wir können maßvolle Anpassungen der Leitzinsen vornehmen, die auf die jeweiligen Schocks abgestimmt sind. Zudem benötigen wir keine komplexen Formen der Forward Guidance mehr. Unsere Entscheidungen sind datenabhängig und werden von Sitzung zu Sitzung getroffen", sagte sie. Anfang des Monats hatte der EZB-Rat seinen Leitzins erstmals seit 2023 um 25 Basispunkte angehoben und könnte in diesem Jahr einen weiteren Zinsschritt folgen lassen. Möglich wurde diese Rückkehr zu den Grundlagen der Geldpolitik Lagarde zufolge, weil sich der Leitzins wieder von seiner Untergrenze entfernt hat, beeinflusst von strukturellen Veränderungen, zu denen auch die Notwendigkeit höherer Rüstungsausgaben gehöre. Auch negative Angebotsschocks wirkten in diese Richtung. Nicht zuletzt aber sei Europa auch weniger anfällig gegen Schocks als früher, woran die Instrumente der EZB Anteil hätten.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

10:00 AT/Kontron AG, HV

22:15 US/Nike Inc, Ergebnis 4Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Nagarro:  1,00 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Einzelhandelsumsatz Mai 
     saisonbereinigt real 
     PROGNOSE: 0,0% gg Vm 
     zuvor:  +0,1% gg Vm 
 
     Import-/Exportpreise Mai 
     Importpreise 
     PROGNOSE:   k.A. 
     zuvor:  +1,2% gg Vm/+5,3% gg Vj 
 
  09:55 Arbeitsmarktdaten Juni 
     Arbeitslosenzahl saisonbereinigt 
     PROGNOSE: +5.000 gg Vm 
     zuvor:  -12.000 gg Vm 
     Arbeitslosenquote saisonbereinigt 
     PROGNOSE: 6,3% 
     zuvor:  6,3% 
 
  14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Juni 
     PROGNOSE: 0,0% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     zuvor:  -0,2% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: 0,0% gg Vm/+2,5% gg Vj 
     zuvor:  -0,1% gg Vm/+2,7% gg Vj 
- FR 
  08:45 Verbraucherpreise (vorläufig) Juni 
     PROGNOSE: +2,0% gg Vj 
     zuvor:  +2,4% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: +2,3% gg Vj 
     zuvor:  +2,8% gg Vj 
- GB 
  08:00 BIP (2. Veröffentlichung) 1Q 
     PROGNOSE: +0,6% gg Vq/+1,1% gg Vj 
     vorl:   +0,6% gg Vq/+1,1% gg Vj 
     zuvor:  +0,1% gg Vq/+1,0% gg Vj 
 
     Leistungsbilanz 
     PROGNOSE: -21,3 Mrd GBP 
     zuvor:  -18,4 Mrd GBP 
- IT 
  11:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Juni 
     PROGNOSE: +3,2% gg Vj 
     zuvor:  +3,2% gg Vj 
- US 
  15:45 Index Einkaufsmanager Chicago Juni 
     PROGNOSE: 55,0 
     zuvor:  62,7 
 
  16:00 Index des Verbrauchervertrauens Juni 
     PROGNOSE: 94,6 
     zuvor:  93,1 
 
  16:00 Job Openings & Labor Turnover Survey (Jolts) Mai 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.933,00  +0,6 
E-Mini-Future S&P-500   7.506,25  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 30.137,75  +0,3 
Topix (Tokio)       4.008,97  +0,7 
Hang-Seng (Hongk.)    22.753,36  -1,2 
Shanghai-Comp.       4.082,13  +0,2 
 
Montag: 
          zuletzt +/- % 
DAX        24.626,89  -0,2 
DAX-Future    24.878,00  +0,2 
XDAX       24.717,94  +0,4 
MDAX       31.483,64  -0,3 
TecDAX       3.848,92  -0,3 
SDAX       17.927,03  +0,9 
Euro-Stoxx-50   6.231,63  +0,2 
Stoxx-50      5.360,10  +0,3 
Dow-Jones     52.182,74  +0,6 
S&P-500      7.440,43  +1,2 
Nasdaq Composite 25.820,14  +2,1 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die Börsen dürften mit Aufschlägen in den Handel starten. Das Umfeld bleibt übergeordnet positiv. Der Ölpreis gibt am Morgen leicht nach und bewegt sich wieder auf Niveaus wie zum Zeitpunkt des Iran-Kriegsausbruchs. Auch schweigen derzeit die Waffen zwischen den USA und dem Iran, und es könnte schon bald wieder zu Gesprächen zwischen den beiden Ländern über eine langfristige Lösung des Konflikts kommen. Akzente könnte die Bekanntgabe der Verbraucherpreise für Juni aus Frankreich und Deutschland setzen, bevor dann am Mittwoch die gesamteuropäischen Daten veröffentlicht werden. Mit Blick auf die deutschen Daten wird erwartet, dass sich die Preise im Vergleich zum Vormonat dank der deutlich gefallenen Energiepreise unverändert zeigen.

Rückblick: Gut behauptet - Das Umfeld wurde insgesamt als konstruktiv beschrieben, nachdem sich die USA und der Iran darauf geeinigt hatten, die jüngst tagelangen gegenseitigen Angriffe um die Straße von Hormus zu beenden und die Friedensgespräche wieder aufzunehmen. Der Ölpreis zog zwar etwas an, bewegte sich aber weiter auf Niveaus wie zum Zeitpunkt des Beginns des Iran-Kriegs. Der Technologieinvestor Prosus plant im kommenden Jahr Aktienrückkäufe im Volumen von 5 Milliarden Dollar und sucht weiterhin nach Übernahmemöglichkeiten. Der Kurs stieg um knapp 3 Prozent. Unter Druck standen Bauwerte im Sog eines 9,4-prozentigen Kurseinbruchs von Heidelberg Materials. Mehrere Analysten hatten ihre Umsatzprognosen für das zweite Quartal gesenkt.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Belastet wurde der DAX vom 5,5-prozentigen Minus des Schwergewichts Deutsche Telekom. Im Handel wurde auf die geplante Aufspaltung von Comcast verwiesen. Das Mediengeschäft soll abgestoßen werden, übrig bliebe ein reiner Telekom- und Breitbandanbieter und damit ein neuer Konkurrent für die etablierten Platzhirsche in den USA. Die Deutsche Telekom ist dort mit T-Mobile US stark präsent. Nagarro haussierten um 87,7 Prozent auf 75,90 Euro nach einem Übernahmeangebot von 81 Euro pro Aktie durch die indische Persistent Systems. Vorstand und Aufsichtsrat von Nagarro empfahlen die Annahme. Aufwärts ging es mit den Rüstungsaktien: Rheinmetall, Renk, Hensoldt und TKMS gewannen zwischen 1,3 und 4,1 Prozent. Nachdem Gerresheimer einen testierten Jahresabschluss 2025 mit "uneingeschränktem Bestätigungsvermerk" erhalten hatte, ging es für die Aktie um 5,9 Prozent nach oben, obwohl das Unternehmen zugleich den Ausblick gesenkt hatte.

XETRA-NACHBÖRSE

RWE zeigten sich unbeeindruckt von der Nachricht, dass der Stromversorger eine weitere grüne Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Euro platziert hatte. Siemens wurden ein halbes Prozent höher gestellt. Marktbeobachtern zufolge erhöhte JP Morgan das Kursziel auf 345 von 335 Euro.

USA - AKTIEN

Fest - Stützend wirkte die Deeskalation im Nahen Osten. Die USA und der Iran hatten eine Einstellung wieder aufgeflammter Gefechte um die Straße von Hormus vereinbart. Die Stimmung im Technologiebereich wurde aufgehellt durch die beiden südkoreanischen Chiphersteller Samsung Electronics und SK Hynix, die umfangreiche neue Investitionen in den Bau von Chip-Produktionsanlagen angekündigt hatten. Applied Materials und Lam Research legten um 10,8 bzw. um 8,4 Prozent zu. Der Kurs des Börsenneulings SpaceX stieg um über 7 Prozent. Die Aktie wird auf Basis eines neu eingeführten Schnellverfahrens nun auch in den Nasdaq-100 aufgenommen. Die am Berichtstag erstmals als Mitglied im Dow-Jones-Index gehandelte Alphabet-Aktie machte einen Satz um 4,8 Prozent nach oben. Den Platz räumen mussten dafür Verizon, für die es um 5,2 Prozent abwärts ging. Dafür dürfte aber mit verantwortlich gewesen sein, dass die britische BT ein Gemeinschaftsunternehmen mit Verizon gründet und Verizon daraus im zweiten Quartal einen Verlust von bis zu 800 Millionen Dollar erwartet. Comcast legten um 4,4 Prozent zu. Der Kabelkonzern plant, seine Sparten NBCUniversal und Sky abzuspalten, um sich auf Telekommunikation zu konzentrieren. Dies führte zur Spekulation, dass Comcast Charter Communications übernehmen könnte. Während Charter um 9,4 Prozent zulegten, gaben Telekomaktien wie AT&T oder T-Mobile US um je gut 4 Prozent nach.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre    4,10 +0,01    4,12      4,09 
5 Jahre    4,14 +0,01    4,16      4,13 
10 Jahre    4,37 +0,00    4,39      4,36 
 

Die Renditen der US-Staatsanleihen zeigten sich wenig verändert.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:15 
EUR/USD     1,1397  -0,2  -0,0023     1,1420   1,1419 
EUR/JPY     184,84  -0,1  -0,1300    184,9700  184,9100 
EUR/CHF     0,9223  -0,0  -0,0002     0,9225   0,9233 
EUR/GBP     0,8611  +0,0  0,0001     0,8610   0,8622 
USD/JPY     162,14  +0,1  0,2000    161,9400  161,9100 
GBP/USD     1,3232  -0,2  -0,0024     1,3256   1,3242 
USD/CNY     6,7914  -0,0  -0,0022     6,7936   6,7936 
USD/CNH     6,796  -0,1  -0,0044     6,8004   6,8014 
AUS/USD     0,6869  -0,3  -0,0017     0,6886   0,6880 
Bitcoin/USD 59.408,15  -1,4  -814,97    60.223,12 59.098,14 
 

Der US-Dollar gab leicht nach, der Euro kostete zuletzt 1,1425 Dollar.

Der Dollar könnte seine Gewinne gegenüber dem Yen ausbauen, wenn er sich über dem exponenziellen gleitenden 21-Tage-Durchschnitt halte, der aktuell bei 161,00 Yen liege, urteilt Analyst Quek Ser Leang von UOB Global Economics & Markets Research. "Da sich der Dollar zum Yen in unbekanntem Terrain befindet, gibt es nur wenige offensichtliche technische Referenzpunkte, die als sinnvoller Widerstand zu erkennen sind", so der leitende Stratege. Daher "könnten Widerstandsmarken bei runden Zahlen als die praktischsten Widerstandsmarken dienen."

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     3.969,23  -1,2  -46,79    4.016,02 
Silber      57,34  -1,6   -0,96      58,30 
Platin    1.564,02  -0,7  -10,54    1.574,56 
 

Der Goldpreis fiel stark um 73 Dollar auf 4.015 je Feinunze. Der Markt spiele nachlassende Inflationserwartungen, hieß es mit Blick auf die Beruhigung bei den Ölpreisen. Gold dürfte unter Druck bleiben, weil die geopolitischen Risikoprämien weiter abnähmen und die Erwartungen auf eine geringere energiebedingte Inflation stiegen, so eine Analystin.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     70,4  -0,5   -0,35      70,75 
Brent/ICE    72,51  -0,9   -0,64      73,15 
 

Die Ölpreise stiegen zwar angesichts erneuter Scharmützel um die Straße von Hormus etwas, sie lagen aber weiter nahe an ihrem Niveau von vor Beginn des Iran-Krieges. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent zog um 1,2 Prozent auf knapp 73 Dollar an.

MELDUNGEN SEIT MONTAG 17.30 UHR

EU / CHINA

Die EU und China werden ein System zur Überwachung von Handelsströmen einrichten und streben weitere Gespräche in diesem Herbst an. Das sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach einem Treffen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao. Die EU will die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Regionen verbessern.

KONJUNKTUR CHINA

Chinas verarbeitendes Gewerbe ist im Juni expandiert, nachdem es im Vormonat stagniert hatte. Dies ist zum Teil auf robuste Exporte angesichts der starken weltweiten Nachfrage nach Produkten für künstliche Intelligenz und grünen Technologien zurückzuführen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg in diesem Monat leicht auf 50,3 von 50,0 im Mai. Der Wert übertraf die Prognose von 50,1. Chinas offizieller PMI für den Nicht-Industriesektor stieg im Juni auf 50,2 von 50,1 im Vormonat.

KONJUNKTUR JAPAN

Die Industrieproduktion ist im Mai gestiegen, wenn auch langsamer als erwartet. Grund dafür sind der andauernde Nahostkonflikt und Sorgen um die Energieversorgung. Die Industrieproduktion stieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte damit das gleiche Tempo wie im April. Ökonomen hatten einen Anstieg von 1,1 Prozent prognostiziert.

Arbeitslosenquote Mai 2,5% (PROG: 2,5%)

ZUCKERSTEUER

Statt einer Sonderabgabe auf Zucker will die schwarz-rote Bundesregierung jetzt doch eine Zuckersteuer erheben. Nach Informationen der Zeitung Welt wird der entsprechende Gesetzentwurf federführend im Finanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) ausgearbeitet, nicht mehr im Gesundheitsministerium von Nina Warken (CDU). Der Entwurf soll bereits Anfang kommender Woche vom Kabinett verabschiedet werden. Der Grund für den Schwenk seien verfassungsrechtliche Bedenken, heißt es in Regierungskreisen. Die beiden Ministerien wollten sich auf Anfrage nicht äußern. Da Steuereinnahmen nicht für einen bestimmten Zweck reserviert werden können, sondern in den großen Haushaltstopf fließen, verfolgte die Regierung zwischenzeitlich das Ziel, statt einer Steuer eine Sonderabgabe einzuführen. Dadurch wollte sie sicherstellen, dass die erwarteten Einnahmen in Höhe von 450 Millionen Euro im Jahr tatsächlich zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen und zur Gesundheitsprävention verwendet werden können. (Welt)

PASSIVE AKTIONÄRE

Der Anteil der passiven Anlagestrategien an den Investments im DAX ist 2025 deutlich gestiegen und erreicht inzwischen 27,5 Prozent. Dies ist der einmal pro Jahr vorgelegten Studie "Who owns the DAX" zu entnehmen, die von S&P Global Market Intelligence und dem Deutschen Investor Relations Verband (DIRK) erstellt wird. Damit seien die Kapitalzuflüsse in den DAX erstmals vor allem von ETFs und Indexfonds getragen worden, während im Vorjahr noch aktive Fonds die wichtigste Käufergruppe gewesen seien. Der Zuwachs von 2,5 Prozentpunkten sei zudem größer ausgefallen als der 2024 zu beobachtende Anstieg des Anteils passiver Investoren von 1 Prozentpunkt. Getragen wird dieser Vormarsch passiver Anlagen im DAX aus Nordamerika heraus. Amerikanische ETFs erhöhten ihren Anteil an den DAX-Investments um immerhin 1,6 Prozent. Wie schon in den Vorjahren gehören die Unternehmen im DAX vor allem ausländischen Investoren. (Börsen-Zeitung)

DEUTSCHE TELEKOM

Der Chef der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, lässt ein kleines Team von Spezialisten an einem großen Deal feilen. Das Ziel: Die Deutsche Telekom mit ihrer US-Tochter T-Mobile in einer Holding zu vereinen. Die Pläne kommen voran, berichteten vier Insider sowohl aus dem Konzernumfeld als auch aus der Branche dem Handelsblatt. Die Anstrengungen hätten zuletzt an Bedeutung gewonnen. Der Grund: Elon Musk hat seine Satellitenfirma SpaceX an die Börse gebracht. Dessen Satellitennetzwerk Starlink gilt als potenzieller Mega-Konkurrent im Mobilfunkgeschäft. Mit einer Marktkapitalisierung von rund zwei Billionen Dollar ist SpaceX der Telekom oder ihrer US-Tochter derzeit weit überlegen. T-Mobile kam zuletzt auf einen Börsenwert von knapp 200 Milliarden Dollar. Die Telekom kommt auf knapp 130 Milliarden Euro. (Handelsblatt)

RWE

hat eine weitere grüne Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Euro begeben, aufgeteilt in zwei Tranchen zu je 750 Millionen Euro.

HANIEL - Bei der Investmentholding der Duisburger Industriellen-Dynastie Haniel bahnt sich ein Milliardendeal an. Nach Informationen der Börsen-Zeitung aus Kreisen von Investoren und Investmentbankern versteigert die Franz Haniel & Cie. GmbH ihre Portfoliofirma Bauwatch im Wert von rund 1 Milliarde Euro an Finanzinvestoren. Als Bieterfavoriten in der abschließenden Runde mit verbindlichen Offerten, die in den kommenden Wochen erwartet wird, nennen mit der Sache vertraute Personen die US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle, die gerade die BASF-Lacksparte Coatings erworben hat, und die Amsterdamer Infrastruktursparte DIF des britischen Finanzinvestors CVC. (Börsen-Zeitung)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 30, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

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SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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