Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Vor allem deutsche Zahlen dominieren zunächst den Datenkalender, so die Helaba. Den Auftakt würden die Arbeitsmarktdaten des auslaufenden Monats geben. Zuletzt hätten diesbezüglich die Pläne für einen massiven Stellenabbau bei Volkswagen beunruhigt. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene dürfte die Beschäftigung aber weitgehend stabil geblieben sein, sodass die Helaba eine unveränderte Arbeitslosenquote erwarte, womit sie etwas zuversichtlicher sei als der Konsens. Spannend auch im Hinblick auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank würden die Verbraucherpreiseentwicklungen sein. Gestern bereits seien die spanischen Werte veröffentlicht worden. Unerwartet hoch sei der Preisdruck ausgefallen und die Jahresrate anders als erwartet konstant bei 3,6% (EU-harmonisiert) geblieben. Dies mahne auch mit Blick auf die deutschen Zahlen zur Vorsicht. Zwar hätten sich die Preise an den Tankstellen weiter ermäßigt, was den Preisdruck insgesamt dämpfe und ein moderates monatliches Plus erwarten lasse, in anderen Produktkategorien aber könnte die Überwälzung des Energiepreisschocks seit dem Frühjahr noch andauern. Fraglich sei somit, ob die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der EZB noch weiter zurückgedrängt werden könnten. Diese hätten sich bereits reduziert, nachdem die Energiepreise gesunken seien. In diesem Zusammenhang sei auf die EZB-Konferenz in Sintra verwiesen. Unter anderem werde EZB-Chef-Volkswirt Lane dort heute sprechen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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