Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 01.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon-Magnetverbot in 185 Tagen: Eine einzige Manganknolle rettet die Lieferkette
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
377 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Etwas leichter - Iran-Verhandlungen und Warsh-Aussagen im Blick

DJ MÄRKTE USA/Etwas leichter - Iran-Verhandlungen und Warsh-Aussagen im Blick

DOW JONES--Mit einer leicht negativen Tendenz dürfte die Wall Street am Mittwoch in den ersten Handelstag des zweiten Halbjahres starten. Für den Future auf den S&P-500 geht es um 0,3 Prozent nach unten. Im Fokus stehen die Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump habe eine Rückkehr zu einem umfassenden Krieg mit dem Iran abgewogen, heißt es von mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Er habe sich aber entschieden, vorerst an Gesprächen festzuhalten. Trump habe seinen Beratern außerdem mitgeteilt, dass es für ihn in Ordnung sei, wenn die Verhandlungen mit Teheran eine Frist für ein Atom-Abkommen am 18. August überschreiten würden. Diese Entscheidung gibt den Gesprächen mehr Zeit. Die Ölpreise reagieren mit leichten Abgaben. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fällt um 1,4 Prozent auf 71,81 Dollar.

Daneben warten Teilnehmer auf Aussagen des neuen US-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh auf dem Forum der Europäischen Zentralbank in Sintra. Bei seiner ersten Sitzung als Fed-Chef im Juni habe er die Notwendigkeit betont, die Inflation auf das Ziel von 2 Prozent zurückzuführen, so Chris Turner von der ING. Seitdem hätten Daten eine Kern-PCE-Inflation von 3,4 Prozent und einen weiterhin robusten Arbeitsmarktbericht gezeigt. Ein Widerstand gegen die Einpreisung von Zinserhöhungen durch den Markt "wäre eine große Überraschung", und seine Äußerungen böten stattdessen "Aufwärtsrisiken" für den Dollar, meint Turner. Für den Dollar-Index geht es um 0,2 Prozent nach oben.

Die Renditen am US-Anleihemarkt steigen, gestützt von den US-Zinserhöhungserwartungen sowie wahrscheinlich auch von Positionsanpassungen zu Beginn des neuen Quartals, heißt es. Die Rendite zehnjähriger Papiere legt um 7 Basispunkte auf 4,49 Prozent zu.

Der Goldpreis behauptet sich kann über der Marke von 4.000 Dollar. Die Feinunze holt zwischenzeitliche leichte Abgaben wieder auf und gewinnt 0,6 Prozent auf 4.031 Dollar.

Für Bewegung könnte auch wieder ein ganzer Schwung an Konjunkturdaten sorgen. Beim vorbörslich veröffentlichten ADP-Arbeitsmarktbericht für Juni lag der Stellenaufbau mit 98.000 unter der Prognose von plus 110.000. Im Mai hatte der Stellenaufbau noch bei 122.000 gelegen. Nach der Eröffnung stehen noch der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe, ebenfalls für Juni, in zweiter Veröffentlichung, die Bauausgaben für Mai und der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe im Juni auf der Agenda.

Bei den Einzelwerten fällt die Nike-Aktie vorbörslich um 1,7 Prozent. Nike hat im vierten Geschäftsquartal einen neuerlichen Umsatzrückgang verzeichnet. Grund dafür sind die andauernden Schwierigkeiten aufgrund der Schwäche in China. Nike prognostiziert nun für den Zeitraum von März bis Ende November einen Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, verglichen mit der vorherigen Prognose eines Rückgangs im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Ergebnisse des Sportartikelkonzerns für das vierte Geschäftsquartal seien aber besser als befürchtet ausgefallen, heißt es von Jefferies.

Die Alcoa-Aktie reduziert sich um 5,7 Prozent. Der Aluminiumhersteller übernimmt die Bauxit-, Tonerde- und Aluminium-Bereiche des australischen Bergbauunternehmens South32 im Wert von bis zu 5,6 Milliarden US-Dollar.

Parmaount Skydance gewinnen 0,2 Prozent. Der Konzern hat der Fusionskontrollbehörde der Europäischen Union (EU) Zugeständnisse angeboten, um Wettbewerbsbedenken im Zusammenhang mit seiner geplanten 81 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Warner Bros Discovery auszuräumen. Die Titel von Warner Bros Discovery fallen um 0,4 Prozent.

=== 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,18 +0,05    4,19      4,16 
5 Jahre           4,25 +0,06    4,25      4,21 
10 Jahre          4,49 +0,07    4,50      4,45 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:00 
EUR/USD          1,1378  -0,4  -0,0043     1,1421   1,1431 
EUR/JPY          185,12  -0,3  -0,5400     185,66  185,7600 
EUR/CHF          0,9228  -0,0  -0,0003     0,9231   0,9221 
EUR/GBP          0,8593  -0,2  -0,0018     0,8611   0,8612 
USD/JPY          162,69  +0,1   0,1500     162,54  162,4900 
GBP/USD          1,3239  -0,2  -0,0021      1,326   1,3270 
USD/CNY          6,7942  +0,1   0,0091     6,7851   6,7851 
USD/CNH          6,7984  +0,1   0,0076     6,7908   6,7871 
AUS/USD          0,6895  -0,4  -0,0024     0,6919   0,6927 
Bitcoin/USD      58.500,60  -0,3  -164,39    58.664,99 58.392,57 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         68,83  -1,0   -0,67      69,5 
Brent/ICE         72,13  -1,1   -0,82      72,95 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.031,16  +0,6   23,93    4.007,23 
Silber           58,85  +0,5    0,28      58,58 
Platin         1.564,81  +0,9   13,56    1.551,25 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/thl

(END) Dow Jones Newswires

July 01, 2026 08:51 ET (12:51 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.