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MÄRKTE USA/Leichter - Gewinnmitnahmen bei Technologieaktien - Meta sehr fest

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Gewinnmitnahmen bei Technologieaktien - Meta sehr fest

DOW JONES--Mit Abgaben ist die Wall Street am Mittwoch in den ersten Handelstag des zweiten Halbjahres gestartet. Der Dow-Jones-Index verliert 0,4 Prozent auf 52.131 Punkte. Der S&P-500 fällt um 0,5 Prozent und für die technologielastigen Nasdaq-Indizes geht es nach den kräftigen Gewinnen der Vortage um bis zu 1,2 Prozent nach unten.

Für Gesprächsstoff sorgt die Entwicklung im Nahen Osten, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Rückkehr zu einem umfassenden Krieg mit dem Iran abgewogen habe, wie mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichten. Vorerst halte er aber an Gesprächen und habe seinen Beratern mitgeteilt, dass es für ihn in Ordnung sei, wenn die Verhandlungen mit Teheran eine Frist für ein Atom-Abkommen am 18. August überschreiten würden. Das sorgt insgesamt eher für Erleichterung. Die Ölpreise fallen, Brent-Öl um 1,4 Prozent auf 71,93 Dollar.

Der neue US-Notenbankpräsident Kevin Warsh hat derweil auf dem geldpolitischen Symposium in Sintra Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs der Fed verweigert. "Ich möchte, dass wir eine anständige familieninterne Auseinandersetzung führen, wenn wir uns in vier Wochen treffen. Es gibt viele brandaktuelle Nachrichten zu einer Reihe dieser Themen. Wenn wir in diesen Raum gehen und die Tür hinter uns schließen, werden wir eine konstruktive Debatte führen. Aber viel mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen", so Warsh.

Beim vorbörslich veröffentlichten ADP-Arbeitsmarktbericht für Juni lag der Stellenaufbau mit 98.000 unter der Prognose von 110.000. Im Mai hatte der Stellenaufbau noch bei 122.000 gelegen. Die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für Juni werden ausnahmsweise bereits am Donnerstag folgen.

Am Anleihemarkt steigen die Renditen weiter. Zum einen wird auf Zinserhöhungserwartungen verwiesen nach robusten Konjunkturdaten am Vortag, zum anderen sprechen Teilnehmer aber auch von Positionsanpassungen zu Beginn des neuen Quartals. Die Rendite zehnjähriger Papiere legt um 6 Basispunkte auf 4,48 Prozent zu. Im Sog steigt der Dollar, der Euro kommt auf 1,1408 Dollar zurück.

Der Goldpreis kann sich über der Marke von 4.000 Dollar behaupten. Die Feinunze holt zwischenzeitliche leichte Abgaben wieder auf und gewinnt 40 Dollar auf 4.047.

Bei den Einzelwerten geben Nike um 0,4 Prozent nach. Der US-Konzern hat im vierten Geschäftsquartal einen neuerlichen Umsatzrückgang verzeichnet angesichts andauernder Schwierigkeiten auf dem chinesischen Markt. Nike prognostiziert nun für den Zeitraum von März bis Ende November einen Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, verglichen mit der vorherigen Prognose eines Rückgangs im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Ergebnisse im Quartal seien aber besser als befürchtet ausgefallen, so die Jefferies-Analysten.

Meta Platforms steigen um 7,0 Prozent, nachdem Bloomberg berichtete, dass das Unternehmen ein Cloud-Geschäft aufbaue, um seine überschüssige KI-Rechenleistung zu verkaufen. Die Alcoa-Aktie büßt 6,9 Prozent ein. Der Aluminiumhersteller übernimmt die Bauxit-, Tonerde- und Aluminium-Bereiche des australischen Bergbauunternehmens South32 im Wert von bis zu 5,6 Milliarden Dollar.

Micron Technology und General Motors haben eine sichere Versorgung der Fahrzeugproduktion von GM mit elektronischen Speicherelementen vereinbart. Der Automobilkonzern sichert sich so die Versorgung mit bestimmten Speicherprodukten. GM geben dennoch um 0,2 Prozent nach, Micron verlieren über 5 Prozent im Zuige der allgemeinen Schwäche im Technologiebereich. Marktteilnehmer vermuten dahinter auch Gewinnmitnahmen.

Parmaount Skydance verlieren 0,7 Prozent, nachdem das Unternehmen der EU Zugeständnisse angeboten hat, um Wettbewerbsbedenken im Zusammenhang mit der geplanten 81 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Warner Bros Discovery auszuräumen. Warner Bros Discovery steigen um 0,5 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          52.130,64  -0,4  -188,56    52.319,20 
S&P-500         7.462,64  -0,5   -36,72    7.499,36 
NASDAQ Comp      26.017,81  -0,7  -195,91    26.213,72 
NASDAQ 100       29.906,36  -1,2  -369,99    30.276,35 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,16 +0,02    4,20      4,15 
5 Jahre           4,22 +0,04    4,26      4,21 
10 Jahre          4,48 +0,06    4,50      4,45 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:00 
EUR/USD          1,1391  -0,3  -0,0030     1,1421   1,1431 
EUR/JPY          185,12  -0,3  -0,5400     185,66  185,7600 
EUR/CHF          0,9228  -0,0  -0,0003     0,9231   0,9221 
EUR/GBP          0,8595  -0,2  -0,0016     0,8611   0,8612 
USD/JPY          162,49  -0,0  -0,0500     162,54  162,4900 
GBP/USD          1,325  -0,1  -0,0010      1,326   1,3270 
USD/CNY          6,7942  +0,1   0,0091     6,7851   6,7851 
USD/CNH          6,7947  +0,1   0,0039     6,7908   6,7871 
AUS/USD          0,6901  -0,3  -0,0018     0,6919   0,6927 
Bitcoin/USD      58.643,35  -0,0   -21,64    58.664,99 58.392,57 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         68,84  -1,0   -0,66      69,5 
Brent/ICE         71,93  -1,4   -1,02      72,95 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.047,03  +1,0   39,80    4.007,23 
Silber           58,96  +0,7    0,38      58,58 
Platin         1.580,25  +1,9   29,00    1.551,25 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/

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July 01, 2026 09:53 ET (13:53 GMT)

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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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