Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 02.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
KI hat das Bohrziel gewählt - startet jetzt die nächste große Kupfer-Story aus Nevada?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
414 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Etwas fester - Schwacher US-Arbeitsmarkt sorgt für Zinsfantasie

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Schwacher US-Arbeitsmarkt sorgt für Zinsfantasie

DOW JONES--Nach einem überraschend schwachen US-Arbeitsmarktbericht ist die Wall Street mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Am Freitag findet wegen des Unabhängigkeitstags am 4. Juli kein Handel statt. Am US-Anleihemarkt gibt es am Donnerstag nur eine verkürzte Sitzung. Der schwache Arbeitsmarktbericht für Juni spricht eher gegen baldige Zinserhöhungen der US-Notenbank. Der Beschäftigungszuwachs in der US-Wirtschaft ist schwächer als erwartet gewesen, wobei auch die Vormonatszahlen spürbar nach unten revidiert wurden. Die Arbeitslosenquote sank leicht, was aber an einer geringeren Erwerbsbeteiligung lag. Die Löhne entwickelten sich wie erwartet.

Der Dow-Jones-Index verbessert sich um 0,5 Prozent auf 52.559 Punkte, der S&P-500 klettert um 0,4 Prozent und für die technologielastigen Nasdaq-Indizes geht es um bis zu 0,2 Prozent nach oben.

Es entstanden im Juni in der Privatwirtschaft und beim Staat 57.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen doppelt so hohen Zuwachs von 115.000 erwartet. Die Arbeitslosenquote fiel im Juni auf 4,2 von 4,3 Prozent, während die Ökonomen eine unveränderte Quote von 4,3 Prozent erwartet hatten. An der Börse wird nun erwartet, dass die Fed nicht im Oktober, sondern erst im Dezember die Leitzinsen anhebt.

Die erhoffte Stabilisierung der Jobgewinne auf einem höheren Niveau sei ausgeblieben, der Druck für eine Zinserhöhung auf der Fed-Sitzung Ende Juli lasse weiter nach, so Commerzbank-Volkswirt Bernd Weidensteiner. "Wir gehen für dieses Jahr weiter von unveränderten US-Leitzinsen aus", hält der Ökonom fest. Weidensteiner weist darauf hin, dass die Fußball-Weltmeisterschaft, deren Beginn mit der Erfassungswoche für die Arbeitsmarktdaten zusammen gefallen sei, wider Erwarten nicht für mehr Stellen gesorgt habe.

Der Dollar gerät nach dem US-Arbeitsmarktbericht deutlich unter Druck, der Dollar-Index reduziert sich um 0,6 Prozent. Denn mit Blick auf den eher schwächelnden US-Arbeitsmarkt dürfte die Fed eher später als früher die Leitzinsen erhöhen. Auch die Renditen am US-Anleihemarkt geben ihre Gewinne wieder ab und drehen zwischenzeitlich sogar leicht ins Minus - im zehnjährigen Bereich liegt die Rendite aktuell wenig verändert bei 4,48 Prozent.

Dagegen macht der Goldpreis einen Satz nach oben. Die Hoffnung auf eine zeitlich verzögerte Zinserhöhung der US-Notenbank beflügelt das zinslose Edelmetall. Dazu kommt der nachgebende Dollar. Der Preis für die Feinunze klettert um 2,3 Prozent auf 4.123 Dollar nach oben, nach 4.065 Dollar vor Bekanntgabe der Daten.

Die ebenfalls veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge treten dagegen in den Hintergrund. Hier wurde ein Rückgang auf 215.000 vermeldet, während die Erwartung bei 220.000 lag. Nach der Eröffnung folgt noch der Auftragseingang für den Mai.

Der Technologie-Sektor zeigt sich mit teils kräftigen Gewinnen. Eine spätere Zinserhöhung würde die Kosten für die Finanzierung von Investitionen nicht weiter in die Höhe treiben. So steigen die Aktien von Nvidia um 0,4 Prozent und für Qualcomm geht es um 1,1 Prozent aufwärts.

Bei den Einzelwerten verlieren die Aktien von Alphabet 0,1 Prozent. Google und der Mutterkonzern Alphabet müssen in der EU eine Geldbuße in Rekordhöhe zahlen: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg bestätigte die Strafe von 4,1 Milliarden Euro wegen unerlaubter, wettbewerbswidriger Praktiken.

Die Ölpreise bauen ihre Vortagesabgaben aus, für Brent geht es um weitere 1,2 Prozent auf 70,73 Dollar nach unten. Ein Sprecher des katarischen Außenministeriums erklärte in einem Beitrag auf X, dass katarische und pakistanische Vermittler in Doha getrennte Treffen mit US-amerikanischen und iranischen Unterhändlern abgeschlossen hätten und dabei positive Fortschritte bei Fragen im Zusammenhang mit dem Memorandum of Understanding erzielt worden seien. "Die Ölpreise dürften weiterhin unter Abwärtsdruck stehen, da sich das Angebot weiter normalisiert und geopolitische Risikoprämien abgebaut werden, auch wenn Rückschläge bei den Verhandlungen oder erneute Sicherheitsvorfälle weiterhin zu Phasen erhöhter Volatilität führen könnten", sagt Soojin Kim von MUFG.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          52.558,96  +0,5  +253,72    52.305,24 
S&P-500         7.510,04  +0,4   +26,81    7.483,23 
NASDAQ Comp      26.095,88  +0,2   +55,85    26.040,03 
NASDAQ 100       29.823,15  +0,0   +14,02    29.809,13 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,12 -0,04    4,20      4,10 
5 Jahre           4,21 -0,02    4,27      4,19 
10 Jahre          4,48 +0,00    4,51      4,46 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:30 
EUR/USD          1,1446  +0,6   0,0070     1,1376   1,1393 
EUR/JPY          184,3  -0,4  -0,6500     184,95  185,0200 
EUR/CHF          0,9189  -0,2  -0,0021     0,9210   0,9207 
EUR/GBP          0,8561  -0,1  -0,0008     0,8569   0,8576 
USD/JPY          160,99  -1,0  -1,5700     162,56  162,3800 
GBP/USD          1,3367  +0,7   0,0096     1,3271   1,3280 
USD/CNY          6,7886  -0,1  -0,0056     6,7942   6,7942 
USD/CNH          6,7859  -0,1  -0,0087     6,7946   6,7937 
AUS/USD          0,6929  +0,6   0,0038     0,6891   0,6903 
Bitcoin/USD      61.684,96  +2,7  1.607,09    60.077,87 60.248,76 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         67,78  -1,2   -0,80      68,58 
Brent/ICE         70,73  -1,2   -0,84      71,57 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.122,79  +2,3   92,90    4.029,89 
Silber           61,05  +3,2    1,91      59,14 
Platin         1.614,23  +2,4   37,36    1.576,87 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/

(END) Dow Jones Newswires

July 02, 2026 09:43 ET (13:43 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.